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30 Jahre World Wide Web | BR24

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Tim Berners-Lee

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    30 Jahre World Wide Web

    Es ist eine Erfindung, die Alltag und Gesellschaft revolutioniert hat: Vor 30 Jahren wurde am CERN erstmals die Idee des "World Wide Webs" vorgestellt.

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    Das Internet gab es eigentlich schon, als der Informatiker und Physiker Tim Berners-Lee vor dreißig Jahren am CERN das Konzept des World Wide Webs vorstellte. Allerdings war es in der Benutzung sehr umständlich. Der Brite wollte deswegen einen einheitlichen Übertragungsstandard für Daten etablieren, jeder sollte Zugang zu Websiten haben, unabhängig von der Art seines Rechners. Des weiteren programmierte Tim Berners Lee ein Programm zum Anzeigen solcher Webseiten, den ersten Webbrowser. 1991 war die erste Website dann online, 1993 wurde das World Wide Web für die Öffentlichkeit freigegeben. Heute ist das World Wide Web mit Abstand der wichtigste Teil des Internets und hat Gesellschaft und Politik umgewälzt.

    Der Erfinder hadert mit seiner Erfindung

    Mittlerweile hadert Tim Berners-Lee allerdings mit seiner Erfindung. Gedacht war das Netz als dezentrale, nichtkommerzielle Infrastruktur, um Informationen auszutauschen. Heute allerdings dominieren große Quasi-Monopolisten das Word Wide Web. Deswegen arbeitet Berners-Lee an einem neuen Projekt mit dem Namen "Solid", das steht für "Social Linked Data". Das Ziel: Die Daten der Nutzer sollen dezentral gelagert werde, jeder soll selbst entscheiden, welche Daten er wie mit wem teilen möchte.