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Kanzler Scholz will sich am Sonntag bei einer TV-Ansprache an die Bürger wenden.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Christoph Soeder
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    Kanzler Scholz hält am Sonntag Rede an die Nation

    Bundeskanzler Scholz wird sich am Sonntag in einer TV-Ansprache an die Bürgerinnen und Bürger wenden. Dabei will er auf das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 77 Jahren sowie den Krieg Russlands gegen die Ukraine eingehen.

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    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird sich am Sonntagabend in einer Fernsehansprache an die Menschen in Deutschland wenden. Das bestätigte eine Regierungssprecherin. Das Thema seiner Rede werde das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 77 Jahren und Putins Krieg gegen die Ukraine sein. Die Ansprache soll am Sonntagnachmittag aufgezeichnet und von ARD und ZDF ausgestrahlt werden.

    Wie die Sprecherin weiter mitteilte, hat sich der Bundeskanzler zu der Ansprache entschieden, weil es sich um einen besonderen Jahrestag handle. Zwei Länder, die im Zweiten Weltkrieg Opfer deutscher Aggression geworden seien, befänden sich nun im Krieg. Dies sei ein "sehr bedrückender Moment". Eigentlich stehe der 8. Mai für ein "Nie wieder!".

    Zweite TV-Ansprache zum Ukraine-Krieg

    Es ist bereits die zweite TV-Ansprache des Kanzlers seit Beginn des russischen Angriffs im Februar. Die erste Ansprache erfolgte kurz nach Beginn des Krieges.

    Am 8. Mai wird in vielen Staaten Europas des Endes des Faschismus' gedacht. In diesem Jahr jährt sich der Sieg über Nazi-Deutschland zum 77. Mal. Allerdings dürften die Gedenkveranstaltungen diesmal durch den russischen Angriff auf die Ukraine getrübt sein.

    Scholz soll bald nach Kiew reisen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Scholz kürzlich nach Kiew eingeladen. Der Kanzler könne einen "sehr starken politischen Schritt" unternehmen und am 9. Mai in die ukrainische Hauptstadt kommen, sagte Selenskyj. Am selbem Tag will Russland mit einer Militärparade den "Tag des Sieges" feiern, an dem traditionell an den Sieg der sowjetischen Armee über Hitler-Deutschland erinnert wird.

    Die Bundesregierung hatte am Donnerstag angekündigt, zunächst werde Außenministerin Annalena Baerbock nach Kiew reisen. Die Beziehungen zwischen Kiew und Berlin waren über Wochen angespannt, weil ein Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Kiew unerwünscht war. Am Donnerstag räumten Steinmeier und Selenskyj diese Irritationen in einem Telefonat aus.

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