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Polizeikräfte sorgen dafür, dass auf den Corona-Demonstrationen nichts aus dem Ruder läuft. (Symbolbild)

Polizeikräfte sorgen dafür, dass auf den Corona-Demonstrationen nichts aus dem Ruder läuft. (Symbolbild)

Bildrechte: picture alliance / Geisler-Fotopress
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    Corona-Ticker Oberpfalz: Wieder Demos gegen Corona-Maßnahmen

    Auch am Montagabend hat es wieder zahlreiche Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen gegeben. Die größten Versammlungen waren in Amberg, Regensburg und Cham. Größere Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht. Mehr Informationen im Corona-Ticker.

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    6 Uhr: Wieder viele Demos gegen Corona-Maßnahmen

    Auch in der Oberpfalz hat es am Montagabend wieder zahlreiche Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen und die angekündigte Impfpflicht gegeben. Die Polizei stellte 28 diesbezügliche Versammlungen in der Oberpfalz fest. Allein in Amberg waren es demnach rund 1.350 Menschen.

    Während nach Angaben eines Polizeisprechers die Versammlung in Amberg angemeldet war, traf dies für die Demonstration in Regensburg nicht zu. Dort hatten sich zahlreiche Gegner der Corona-Maßnahmen zunächst am Domplatz versammelt. An dem anschließenden Demonstrationszug beteiligten sich nach Schätzungen der Polizei bis zu 1.000 Menschen. Die Polizeikräfte leitete den Demonstrationszug um die Altstadt herum, da aufgrund der pandemischen Lage eine derartige Menschenansammlung im Kern der Innenstadt nicht genehmigt werden könne. Mehrere Gegendemonstranten versuchten mit einer Straßenblockade die Demonstration aufzuhalten, wodurch sich der Menschenzug kurzfristig aufstaute. Die Polizei hat gegen 19 Gegendemonstranten deshalb ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet.

    Auch in Cham haben nach Polizeiangaben rund 900 Menschen gegen die Coronamaßnahmen demonstriert. Daneben habe es in mehreren Orten in der Oberpfalz kleinere Demonstrationen mit etwa 50 bis 200 Teilnehmern gegeben, so der Polizeisprecher.

    Dienstag, 25.01.2022

    12.30 Uhr: Sonderimpfwoche im Kreis Cham

    In den Impfzentren des Landkreises Cham gibt es kommende Woche eine Sonderimpfwoche. Aufgrund einer Extralieferung des Impfstoffs von Biontech werden in den beiden Impfzentren - in Roding und Bad Kötzting - von Montag bis Sonntag Termine angeboten, teilt das Landratsamt heute mit. Die Termine stehen auch Personen ab 30 Jahren zur Verfügung, für die aktuell vorrangig der Impfstoff von Moderna vorgesehen ist.

    Es ist weiterhin eine Terminbuchung erforderlich, entweder online unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch über die Impf-Hotline unter 09971/78-992.

    Des Weiteren bieten die Impfzentren im Landkreis Cham weiterhin an sieben Tagen in der Woche Impftermine an. Geöffnet sind die Impfzentren in Roding und Bad Kötzting von Montag bis Sonntag, jeweils von 9 bis 17 Uhr. An den Tagen Mittwoch und Freitag gelten verlängerte Öffnungszeiten von 9 bis 20 Uhr. Zur Verfügung stehen die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna.

    8.52 Uhr: Unterschriftenaktion gegen "Corona-Spaziergänge"

    Das "Bündnis für Toleranz und Menschenrechte im Landkreis Cham", ein 2019 gegen Rechtsradikalismus gegründetes Netzwerk aus Einzelpersonen, Initiativen und Vereinen, hat gestern die "Chamer Erklärung" gestartet. Einen - so der Untertitel - "Aufruf für Demokratie und Zusammenhalt". Damit will das Bündnis ein Zeichen gegen die sogenannten "Corona-Spaziergänge" setzen.

    Die "Chamer Erklärung" läuft im Internet bei Change.org als Online-Unterschriftenkampagne. Es gibt bereits über 60 Erstunterzeichnende, darunter der Chamer Landrat Franz Löffler (CSU). Erstunterzeichner sind laut einem Sprecher des Bündnisses aber auch viele Gewerkschaftsvertreter, mehrere Bürgermeister und Abgeordnete verschiedenster Parteien aus der Region. Man wolle die unangemeldeten Demos und die Beteiligung rechtsextremer Gruppierungen daran nicht länger unkommentiert lassen, so das Bündnis.

    Freitag, 21.01.2022

    15.12 Uhr: Stadt und Polizei beobachten Demos

    Die Polizei und die Stadt Regensburg werden die sogenannten Corona-Spaziergänge "fest im Blick behalten", wie es in einer heute veröffentlichten Mitteilung heißt. Bei sich ändernden Entwicklungen oder einem Anstieg der Inzidenz könnten weitere Beschränkungen folgen.

    Bereits bei vergangenen Versammlungen wurden aufgrund steigender Teilnehmerzahlen beschränkende Verfügungen erlassen, heißt es. "So konnten die Mindestabstände der Versammlungsteilnehmer während den Versammlungen gewährleistet werden."

    Die Polizei erkennt an, dass sich "der Großteil der Versammlungsteilnehmenden bisher verantwortungsbewusst verhalten" habe. Auch die Oberbürgermeisterin setzt auf Deeskalation, heißt es: "Ein Versammlungsverbot muss rechtlich sehr hohe Hürden nehmen. Wir werden das Geschehen jedoch genau im Auge behalten und gegebenenfalls reagieren".

    Wichtig ist Maltz-Schwarzfischer, "dass die ´Spaziergänger` nicht die Mehrheit sind". Es leben über 168.000 Menschen in Regensburg und die meisten von ihnen seien geimpft und mit den Demonstrationen, die auch Teilnehmer von außerhalb anlocken, nicht einverstanden, so die Oberbürgermeisterin.

    5.55 Uhr: Vier Demos gegen Corona-Maßnahmen am Mittwochabend

    Auch am Mittwochabend sind mehrere Hundert Menschen in der Oberpfalz auf die Straße gegangen, um gegen die aktuell bestehenden staatlichen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Wie ein Sprecher am Polizeipräsidium Oberpfalz dem BR sagte, trafen sich in Nittenau im Landkreis Schwandorf (200 Teilnehmer), Kemnath im Kreis Tirschenreuth (100 Teilnehmer), Obertraubling im Landkreis Regensburg (80 Teilnehmer) und Postbauer-Heng im Kreis Neumarkt in der Oberpfalz (70 Teilnehmer) insgesamt rund 450 Menschen zu sogenannten Corona-Spaziergängen.

    Alle Versammlungen waren laut Polizei nicht angemeldet, verliefen störungsfrei und lösten sich nach rund einer Stunde wieder auf.

    Donnerstag, 20.01.2021

    5.50 Uhr: Drei Demos gegen Corona-Maßnahmen in der Oberpfalz

    Auch in der Oberpfalz sind am Dienstagabend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die aktuell bestehenden Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Die größte Demo fand in Schwandorf statt: Wie ein Sprecher am Polizeipräsidium Oberpfalz dem BR sagte, nahmen an der angemeldeten Versammlung am Marktplatz rund 900 Menschen teil. Die stationäre Versammlung verlief den Angaben zufolge friedlich und störungsfrei und dauerte rund eineinhalb Stunden.

    In Lappersdorf im Landkreis Regensburg trafen sich rund 80 Teilnehmer zu einem nicht angemeldeten "Spaziergang", in Neustadt an der Waldnaab trafen sich etwa 20 Menschen im Rathausbereich. Auch diese Versammlungen verliefen laut Polizei störungsfrei.

    Mittwoch, 19.01.2021

    5.50 Uhr: 1.000 Menschen versammeln sich zu Corona-Demo in Regensburg

    Am Montagabend haben sich in Regensburg rund 1.000 Menschen im Bereich des Domplatzes getroffen, um gegen die bestehenden Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Wie die Polizei mitteilt, war die Versammlung nicht angemeldet. Die Beamten leiteten den Demonstrationszug um die Altstadt herum, da sich wegen der pandemischen Lage die Menschen nicht im Kern der Innenstadt aufhalten dürfen. Es kam deswegen vereinzelt zu Verkehrsstörungen im Umfeld der Demo. Die Versammlung wurde gegen 19.15 Uhr am Schwanenplatz beendet und verlief ohne Störungen.

    Am Rathausplatz nahmen rund 80 Personen bei einer Gegenversammlung teil. Diese wurde durch die Initiative gegen Rechts angemeldet. Auch diese Versammlung verlief ohne Störungen, hieß es.

    Dienstag, 18.01.2021

    18.18 Uhr: Uniklinik hat keine Omikron-Patienten auf Intensivstation

    Die Uniklinik Regensburg hat bislang keine Corona-Patienten mit der Omikron-Variante auf der Intensivstation. Das sagte der Pandemiebeauftragte der Klinik, Bernhard Graf, dem BR am Abend: "Es könnte die Ruhe vor dem Sturm sein, oder tatsächlich so, dass diese Patienten weniger auf die Intensivstation kommen", erklärte Graf. Auf der Normalstation habe man Omikron-Patienten.

    Derzeit behandelt das Uniklinikum Regensburg 22 Patienten auf der Intensivstation, 19 würden beatmet. Auf der Normalstation seien acht Patienten, "das ist eigentlich für uns eine relativ normale Zahl", so Graf. Er will dennoch nicht von Entspannung reden, weil auch das eigene Personal betroffen sei: "Wir haben doch immer wieder Ausfälle von Pflegekräfte oder von Ärzten, die entweder selbst betroffen sind oder uns ausfallen, weil Familienmitglieder betroffen sind, ihre Kinder betroffen sind", so der Pandemie-Beauftragte der Klinik. "Das bereitet uns im Moment eigentlich mehr Sorgen, dass uns die Infrastruktur so ein bisschen fehlt, wenn wir da große Ausfallquoten haben."

    Er würde sich eine allgemeine Impfpflicht wünschen, sagte Graf. "Wir haben hier im Krankenhaus eine Impfrate von weit über 90 Prozent. Der Großteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist geimpft. Aber ich glaube, auf Dauer würde es wohl Sinn machen, wenn wir eine allgemeine Impfpflicht hätten."

    16.30 Uhr: Antimikrobielle Beschichtung in Regensburger Stadtbussen erneuert

    Oberflächen wie Haltestangen, Türöffnungstasten und Armlehnen in den Regensburger Stadtbussen sind erneut mit einem antimikrobiellen Lack überzogen worden. Mit diesem speziellen Lack werden laut Stadtwerk Keime aller Art für mindestens ein Jahr abgetötet - auch Coronaviren. Ende 2020 wurde die antimikrobielle und umweltschonende Beschichtung erstmals in allen gut 120 Regensburger Stadtbussen aufgetragen. Den Lack hat das Unternehmen Dyphox‎ (ehemals TriOptoTec) entwickelt, das seinen Sitz im BioPark Regensburg hat.

    Laut Hersteller befreit die Technologie Oberflächen von Viren und Bakterien – alleine durch Sauerstoff und Licht. Stadtwerk-Geschäftsführer Manfred Koller sieht in dem Lack ein großes Plus für Gesundheit und Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter: "Auf Grund der erwiesenen Wirksamkeit haben wir uns dazu entschlossen, unsere gesamte Busflotte bei das Stadtwerk.Mobilität erneut mit diesem speziellen Lack zu beschichten."

    12.30 Uhr: Aufregung um nachgestellte TV-Szene in Neustadt/Waldnaab

    Die Produktionsfirma Spiegel TV hat auf Vorwürfe reagiert, in Neustadt an der Waldnaab einen Corona-Protest mit bezahlten Darstellern organisiert zu haben. Für die ZDF-Sendung TerraXpress habe man die Anfeindungen gegen Bürgermeister Sebastian Dippold (SPD) nachstellen wollen. Dies wäre in dem Beitrag auch "explizit erkennbar gemacht" worden, stellte Spiegel TV klar. Grundlage für den am morgigen Dienstag geplanten Dreh der Szene seien Zeugenaussagen und das Polizeiprotokoll gewesen.

    In sozialen Medien wurden Screenshots einer E-Mail mit Produktions-Anweisungen an die Komparsen verbreitet, verbunden mit Manipulations-Vorwürfen gegen Spiegel TV und das ZDF. Spiegel TV betonte in der Stellungnahme: "Selbstverständlich zahlt Spiegel TV keine Aufwandsentschädigungen für die Teilnahme an realen Demonstrationen." Man sei vom ZDF auch nicht dahingehend beauftragt worden. In der ZDF-Sendung soll es um Zivilcourage gehen. Bürgermeister Dippold hatte sich deutlich gegen sogenannte Querdenker positioniert.

    11.30 Uhr: Landkreis Cham meldet fast 1.000 freie Impftermine

    In dieser Woche stehen laut Landratsamt Cham insgesamt noch 997 freie Impftermine zur Verfügung: Im Impfzentrum Roding 422 Termine und im Impfzentrum Bad Kötzting 575 Termine. In der kommenden Woche sind demnach noch insgesamt 695 freie Impftermine zu vergeben.

    Am Wochenende wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham 2.226 Impfungen durchgeführt, davon 180 Erstimpfungen.

    Insgesamt sind im Landkreis Cham 71 Prozent der Bürger vollständig geimpft. 45 Prozent wurden bereits mit einer Auffrischungsimpfung versorgt.

    Montag, 17.01.2021

    Den Corona-Ticker Oberpfalz der Vorwoche finden Sie hier

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