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Warnstreik im Nahverkehr Verdi legt Nürnberger VAG lahm

Am Freitagmorgen bekommen die Pendler in Nürnberg den Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr zu spüren. Die Gewerkschaft Verdi ruft mit Dienstbeginn zu einem vierstündigen Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben auf.

Von: Oliver Tubenauer

Stand: 14.06.2018

U-Bahn in Nürnberg | Bild: picture-alliance/dpa

Am Freitagmorgen (15.06.18) treten die Beschäftigten der Nürnberger VAG in den Warnstreik. Verdi rechnet im morgendlichen Berufsverkehr mit erheblichen Auswirkungen. Betroffen sind Strassenbahnen und Busse, soweit die Linie nicht von einem privaten Betreiber befahren wird.

S-Bahnen und Regionalzüge fahren

In Nürnberg ist zwar auch eine fahrerlose U-Bahn unterwegs, allerdings könnte eine Streikaktion in der Leitstelle auch diese zum Stehen bringen. Die S-Bahnen und der Regionalverkehr auf der Schiene sind nicht betroffen. Dort gilt ein eigener Tarifvertrag.

Hoffen auf Einigung

Am Freitagvormittag gehen in Nürnberg auch die Verhandlungen mit dem kommunalen Arbeitgeberverband weiter. Der bot zuletzt für die rund 6.300 Beschäftigten im Nahverkehr in Bayern den jüngsten Abschluss des öffentlichen Dienstes im Volumen von 7,5 Prozent für 30 Monate. Verdi und die Nah-VG des Beamtenbundes wollen zudem bessere Arbeitsbedingungen zum Beispiel für Schichtarbeiter durchsetzen.


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