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Liveticker Orkantief Burglind erreicht Franken

Das Orkantief Burglind hat Franken erreicht. Bäume stürzten um, Züge mussten ihre Geschwindigkeit reduzieren. Hier gibt's den aktuellen Stand.

Stand: 03.01.2018

12:51 Uhr: Zugverkehr normalisiert sich in Mittelfranken

Nach dem Durchzug des Sturmtiefs Burglind normalisiert sich in Mittelfranken wieder der Zugverkehr. Nach Angaben der Bahn wurden sowohl die Bäume an der Strecke Nürnberg-Schwabach als auch die zwischen Schnelldorf und Crailsheim beseitigt. Auch zwischen Triesdorf und Gunzenhausen fahren wieder Züge. Währenddessen werden weitere Schäden sichtbar. So wurde in Mühlhausen im Landkreis Erlangen-Höchstadt das Dach eines Supermarkts abgedeckt. Nach Polizeiangaben halten sich die bekannten Schäden durch Burglind in Mittelfranken bisher noch in Grenzen. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand.

12:18 Uhr: Stromausfälle am Vormittag im Landkreis Ansbach

Das Sturmtief Burglind hat heute Vormittag zu Stromausfällen im Landkreis Ansbach geführt. Wie der Energieversorger N-ERGIE in Nürnberg mitteilt, waren um 9.04 Uhr die Orte Bruckberg, Großhaslach und einige kleinere umliegende Ortschaften betroffen. Ursache für den Stromausfall war ein Blitzeinschlag in eine Freileitung. Bis 9.13 Uhr waren die Orte wieder mit Strom versorgt. Durch Sturmschäden an der Freileitung bei Merkendorf kam es um 9.13 Uhr in Merkendorf, Großbreitenbronn, Willendorf und Zandt zu Stromausfällen. Hier waren um 9.53 Uhr alle Orte wieder am Netz.

10:54 Uhr: 50 Einsätze in Mittelfranken

Das Sturmtief Burglind hat mittlerweile in ganz Mittelfranken für Schäden gesorgt. Auf der B8 bei Pfeiferhütte im Landkreis Nürnberger Land stürzte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Die Fahrerin musste aus ihrem Wagen befreit werden, blieb aber unverletzt, so die Polizei. Innerhalb von zwei Stunden rückte die Polizei in Mittelfranken zu über 50 Einsätzen aus. Dabei handelte es sich meistens um umgewehte Bäume und Bauzäune. Zwischen Altentrüdingen und Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach stürzte ein Strommast um. Auch der Zugverkehr ist weiter beeinträchtigt. Zwischen Nürnberg und Schwabach können Züge nur langsam fahren. Zwischen Triesdorf und Gunzenhausen ist der Verkehr weiter ganz eingestellt. Verletzt wurde bisher weiter niemand.

10:00 Uhr: Nürnberger Flughafen bisher nicht betroffen

Am Albrecht Dürer-Airport in Nürnberg wurde am Morgen für wenige Minuten die Abfertigung von Flügen eingestellt. Grundsätzlich erwartet der Flughafen nach Angaben einer Sprecherin aber keine größeren Auswirkungen. Auf der A3 zwischen Erlangen-Nord und Tennenlohe in Richtung Würzburg ist ein Baum auf die rechte Spur gekracht. Auf der A6 zwischen der Raststätte Kammersteiner Land und Schwabach-West liegen mehrere Verkehrsschilder auf der Fahrbahn.

9:40 Uhr: Erste Auswirkungen in Mittelfranken

Das Sturmtief Burglind zieht über Mittelfranken und sorgt für Behinderungen. So ist auf der A3 zwischen Erlangen-Nord und Tennenlohe in Richtung Würzburg ein Baum auf die rechte Spur gekracht. Innerhalb einer Stunde rückte die Polizei in Mittelfranken 13 Mal unwetterbedingt aus. Vor allem in Westmittelfranken stürzten Bäume und Bauzäune um. Mancherorts drohen Stromleitungen herunterzufallen, so die Polizei. Menschen kamen noch nicht zu Schaden. Wegen des Sturms verlegte die Spielvereinigung Greuther Fürth ihren Trainingsauftakt nach Innen. Aufgrund von Bäumen im Gleis ist derzeit die Zugstrecke zwischen Triesdorf und Gunzenhausen gesperrt. Die Züge aus Richtung Würzburg fahren bis Ansbach. Die Züge aus Richtung Treuchtlingen verkehren bis Gunzenhausen und enden vorzeitig. Präventiv hat auch der Nürnberger Tiergarten bis auf weiteres geschlossen.


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