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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Mittelfranken

Stand: 18.07.2018

Vorverkauf für die Nürnberger Stadt(ver)führungen startet

Nürnberg: Der Vorverkauf zu den Nürnberger Stadt(ver)führungen 2018 hat begonnen. Wie die Stadt Nürnberg mitteilt, werden vom 21. bis 23. September wieder über 340 engagierte Privatleute, professionelle Stadtführerinnen und –führer sowie zahlreiche Persönlichkeiten Entdeckungstouren durch die Stadt anbieten. Die Teilnehmer können aus über 1.000 Einzelführungen wählen. Übergeordnetes Thema ist in diesem Jahr "Visionen" – in Anlehnung an die Bewerbung Nürnbergs zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 und an das 200-jährige Jubiläum von Fürths Eigenständigkeit. Zum Besuch beliebig vieler Führungen berechtigt das sogenannte "Stadt(ver)führungs"-Türmchen. Es kostet acht Euro im Vorverkauf und ist ab sofort unter anderem in der Kultur Information erhältlich.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 18.07.2018, 16.30 Uhr

Brand eines Waldstücks in Schwarzenbruck – Polizei sucht Zeugen

Schwarzenbruck (Lkr. Nürnberger Land): Dienstagabend (17.07.18) ist aus bislang ungeklärter Ursache ein Waldstück in Schwarzenbruck im Nürnberger Land in Brand geraten. Gegen 20.30 Uhr wurde die Polizei von Anwohnern über das Feuer im Waldgebiet in Nähe der Gustav-Adolf-Höhle (Felsenweg) informiert. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Verletzt wurde niemand. Mittlerweile hat das Fachkommissariat für Branddelikte der Kriminalpolizei Schwabach die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer auffällige Beobachtungen gemacht hat oder Personen gesehen hat, die sich in der Nähe des Brandortes aufgehalten haben, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 / 21 12 33 33 mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 18.07.2018, 15.00 Uhr

Nürnberger "Ehekarussell" sprudelt wieder – Reparaturen für 70.000 Euro abgeschlossen

Nürnberg: Endlich sprudelt es wieder, das Ehekarussell vor dem Weißen Turm in der Nürnberger Innenstadt. Der Brunnen führt nun wieder Wasser und präsentiert sich mit neuer Fontäne, teilte die Stadt Nürnberg mit. Im Herbst des vergangenen Jahres hatte ein Fehler am Wassereinlauf zu einem Schaden geführt, durch den alle Schaltanlagen und Pumpen beschädigt wurden. Witterungsbedingt konnten die Reparaturen erst im Frühjahr beginnen. Wie die Stadt erklärt, wurden die Arbeiten auch dazu genutzt, energiesparendere Pumpen und eine effizientere Schaltanlage einzubauen. Die Kosten für die Reparaturen beliefen sich nach Angaben der Stadt auf 70.000 Euro.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 18.07.2018, 14.30 Uhr

Neunjährige stirbt nach schwerem Verkehrsunfall in Nürnberg

Nürnberg: Das neunjährige Mädchen, das bei einem tragischen Verkehrsunfall in Nürnberg von einem Auto angefahren wurde, ist tot. Das Mädchen erlag gestern im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, teilte die Polizei soeben mit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand überquerte das Mädchen am Montagnachmittag in der Nähe des Nürnberger Justizpalasts die Fürther Straße. Ein 48 Jahre alter Autofahrer erfasste das Kind frontal mit seinem Fahrzeug.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 18.07.2018, 11.00 Uhr

85-jährige Frau kommt bei Verkehrsunfall nahe Pleinfeld ums Leben

Pleinfeld (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen): Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Pleinfeld ist Dienstagmorgen (17.07.18) eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, wollte die 85-Jährige mit ihrem Kleinwagen von Pleinfeld kommend auf die vorfahrtsberechtigte Staatsstraße einbiegen. Dabei übersah sie offenbar das Auto einer 44-Jährigen, die Richtung Gunzenhausen unterwegs war. Beim Zusammenstoß der beiden Autos wurde die 85-Jährige so schwer verletzt, dass sie trotz Wiederbelebungsmaßnahmen der Sanitäter noch an der Unfallstelle starb. Die 44-Jährige kam verletzt ins Krankenhaus. Ein Gutachter soll nun die genaue Unfallursache klären.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 17.07.2018, 15.00 Uhr

Totes Känguru bei Neustadt/Aisch: Tierhalter meldet sich bei Polizei

Neustadt/Aisch (Lkr. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim): Im Fall des toten Kängurus von Neustadt/Aisch steht inzwischen zumindest seine Herkunft fest: Das Tier war offenbar aus einem Gehege in der Kreisstadt ausgebüxt, teilten die Ermittler mit. Demnach hatte sich der Tierhalter bei der Polizei gemeldet, nachdem er im Radio von dem toten Känguru gehört hatte. Der Mann hält nach eigenen Angaben zehn weitere Kängurus. Wie sich das Tier von seiner Herde davonstehlen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei lässt nun überprüfen, inwieweit die Haltung von Kängurus den besonderen artenschutzrechtlichen Bestimmungen unterliegt. Ein Jäger hatte das tote Tier am Sonntagabend (15.07.17) gefunden. Es war wohl mit einem Fahrzeug kollidiert.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 17.07.2018, 17.00 Uhr

"Demenz und Menschenwürde": Podiumsdiskussion in Ansbach

Ansbach: Wie können Angehörige, Ärzte und Pfleger sicherstellen, dass die Würde von an Demenz erkrankten Menschen nicht verletzt wird? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion mit Experten, die heute (17.07.18) um 19.00 Uhr im Bezirksrathaus in Ansbach stattfindet. Weil die Menschen immer älter werden, sei die Zahl der Demenzkranken in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Damit seien auch Fragen zur Menschenwürde Demenzkranker aktueller denn je, heißt es in der Einladung der Bürgerbewegung für Menschenwürde und des Bezirks Mittelfranken. Auch viele Fachleute sorgen sich um die Würde von Demenzkranken, weil sie wegen ihrer Krankheit kein selbstbestimmtes Leben mehr führen können. An der Podiumsdiskussion nehmen unter anderem Ruth Banna von der Alzheimer-Gesellschaft Rothenburg, Heiner Dehner vom Krisendienst Mittelfranken und Christiane Schuh von der Fachstelle für pflegende Angehörige teil. Im zweiten Teil des Abends haben die Zuhörer Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 17.07.2018, 10.30 Uhr

850 Schülerinnen und Schüler beim 6. Inklusionssportfest im Nürnberger Land

Schwarzenbruck (Lkr. Nbger. Land): Unter dem Motto "Sport sehen, erleben, ausprobieren" findet im Schwarzenbrucker Ortsteil Rummelsberg im Nürnberger Land heute ein großes Inklusionssportfest statt. Ausgerichtet wird das Sportfest mit über 40 Spiel- und Sportstationen für rund 850 Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap vom Berufsbildungswerk Rummelsberg (BBW) und dem bayerischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (BVS Bayern). Zum sechsten Mal können behinderte und nicht-behinderte Teilnehmer zum Beispiel Tischtennis für Seheingeschränkte spielen, einen Rollstuhlparcours bewältigen und sich an einem Biathlon-Gewehr für Blinde versuchen, so die Veranstalter. Mit dabei sind elf Schulen vom Gymnasium über Grund- und Hauptschulen bis hin zu Förderschulen und das Bildungszentrum für Blinde und Sehgeschädigte. Wichtig an der Veranstaltung sei nicht die sportliche Leistung, so Mitorganisatorin Jutta Eichelmann, "sondern über den Tellerrand zu schauen in andere, weniger bekannte Sportbereiche, dabei Spaß zu haben und sich natürlich auch in einer anderen Art und Weise zu bewegen und Vorurteile abzubauen und sich näher kennenzulernen".

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 17.07.2018, 7.00 Uhr

Gedenken an Opfer der Nazis: Elf neue Stolpersteine in Ansbach

Stolpersteine zum Gedenken an Opfer der Nationalsozialismus werden in Ansbach verlegt

Ansbach: In Ansbach werden zum fünften Mal in Folge Stolpersteine zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Insgesamt elf Stolpersteine wird der Kölner Künstler Gunter Demnig in den Gehweg vor Häusern in der Oberhäuserstraße, der Endresstraße und der Maximilianstraße einsetzen. Vier der Opfer, an die die Stolpersteine erinnern, wurden von den Nationalsozialisten in Riga, Libau und Theresienstadt ermordet. Sechs Opfern gelang rechtzeitig die Flucht in die USA, nach Argentinien und Schweden. Die ersten Stolpersteine werden Dienstag (17.07.18) vor einem Anwesen in der Oberhäuserstraße 28 verlegt. Von dort mussten Lina und Max Stühler 1936 zusammen mit ihrem 15-jährigen Sohn Martin aus ihrer Heimat Ansbach nach Amerika fliehen. Seit 2016 werden in Ansbach Stolpersteine verlegt. Mit den elf neuen Gedenksteinen erhöht sich die Zahl der Stolpersteine auf 78. Getragen wird die Aktion von der Stadt Ansbach und dem örtlichen Frankenbund.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 17.07.2018, 6.30 Uhr

Biene unter der Sonnenbrille: Autofahrer landet an Mauer einer Viehwaage in Rothenburg

Rothenburg ob der Tauber: Eine Biene hat in Rothenburg dafür gesorgt, dass ein Autofahrer frontal gegen die Mauer einer Viehwaage geprallt ist. Wie die Polizei mitteilt, war die Biene durch das geöffnete Fenster des Autos geflogen und unter dem Sonnenbrillenglas des 24-Jährigen am Steuer gelandet. Der Fahrer fasste sich in einem Reflex ans Auge, verriss dabei das Lenkrad und landete an der Mauer der Viehwage in einem Ortsteil von Rothenburg. Am Auto entstand Totalschaden, wie hoch der Schaden an der Mauer ist, lässt sich laut Polizei noch nicht abschätzen. Der Fahrer blieb unverletzt. Was mit der Biene geschah, ist unbekannt.

Sendung: Bayern 1, Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken, 16.07.2018, 16.00 Uhr


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