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Ministerkonferenz in Nürnberg Integrationsminister kritisieren Seehofer für Islam-Äußerung

Über zwei Tage hinweg hatten die Vertreter der 16 Bundesländer bei der Integrationsministerkonferenz über die zukünftige Integrationspolitik auf Länderebene beraten – und am Ende mussten sie doch die Bundespolitik kommentieren.

Von: Jasmin Körber

Stand: 16.03.2018

Horst Seehofer tritt zurück als bayerischer Ministerpräsident | Bild: Bayerischer Rundfunk 2018

Seehofer hatte kurz vor der Integrationsministerkonferenz in Nürnberg in einem Interview gesagt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. "Ich finde Herrn Seehofers Äußerungen an seinem zweiten Arbeitstag alles andere als hilfreich," sagte Manne Lucha (B'90/Die Grünen), baden-württembergischer Sozial- und Integrationsminister und Vertreter der Länder mit einer Regierungsbeteiligung der CDU. "Es leben vier Millionen Menschen mit muslimischen Glauben hier. Sie alle gehören in diese Gesellschaft. Wir wollen keinen Keil in unsere Gesellschaft treiben," so Lucha.

Sozialsenatorin verweist auf Religionsfreiheit

Die für Integration zuständige Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) sagte: "Man ist gut beraten, als Minister für alle Deutschen da zu sein, egal welcher Religion sie angehören." Das Grundgesetz garantiere Religionsfreiheit.

Mehr und bessere Integrationskurse gefordert

Schwerpunkt der zweitägigen Integrationsministerkonferenz in Nürnberg (15./16.03.18) war unter anderem die Frage, wie Frauen zur Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen ermutigt werden können. Die Länder fordern deshalb vom Bund unter anderem einen Ausbau der Sprach- und Integrationskurse – und einen besseren Zuschnitt der Kurse auf Migranten mit Kindern. Denn gerade auf dem Land fehlt oft eine Kinderbetreuung während der Kurse. Außerdem wollen sie ein Forschungsprojekt anstoßen, das die Verdienste der Gastarbeiter für Deutschland herausheben soll.


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Landbewohner, Freitag, 16.März, 21:49 Uhr

2.

Was wissen den die Minister schon von den Integration Problemen auf dem Land. Können alle nur schlau reden.
Wir haben hier die Kosten der Einwanderung seit 2015 . Der Bund hat bis heute nicht Die Kosten übernommen und unsere Gemeinden haben einen Haufen Schulden. Bei uns wurden die Grundsteuern erhöht, damit wir in den Orten noch handlungsfähig sind.
Bis heute wird nicht wahrheitsgemäß gesagt, wer die Integration bezahlt hat. Wir ! Die kleinen Leute auf dem Land !
Wie heißt es so nett bei unseren Haushalts JAHRE 2016 / 2017 Abschlüssen :: SCHULDEN DIE DURCH ÜBERGEORDNETE POLITSCHE EBENEN; VERFÜGTEN LEISTUNGEN OHNE GEGENFINANZIERUNG ENTSTANDEN SIND:
Uns wurden 2015 die Busladungen vor die Türen gekippt.
Aber Hauptsache die Minister haben medienwirksam eine Konferenz.

  • Antwort von Elisabeth, Samstag, 17.März, 18:05 Uhr

    Ja, Sie haben recht mit Ihrer Rechnung. Ich habe woanders gelesen, daß die Migration jährlich den Bund 20 Milliarden kostet, die Länder ebenfalls 20 Milliarden und die Kommunen auch nochmals 20 Milliarden und zwar jährlich zusammen ca. 60 Milliarden.
    Und was allein die angeblich Minderjährigen kosten wissen Sie sicherlich Euro 5000,-- und mehr monatlich.

sympathie träger, Freitag, 16.März, 19:40 Uhr

1.

wer sich einmal näher mit den islam auseinander gesetzt hat kann hr. seehofer nur recht geben . leider wollen viele politiker , vorallen grüne und linke , die wahrheit über den islam noch immer nicht zugeben . der islam ist ganz eindeutig nicht mit den grundgesetz vereinbar und fällt deshalb auch nicht unter die religionsfreiheit ! der islam hat sich von anfang an nur mit gewalt ausbreiten können und grenzt alle nicht muslime als ungläubige aus . auch die sklaverei ist im islam nicht verboten ! das sind also die grundwerte die fr. merkel für deutschland möchte ? tolle kanzlerin , hoffentlich haben die bonzen aus arabien das schmiergeld schon an die ungläubige überwiesen .

  • Antwort von Sibylle, Samstag, 17.März, 17:54 Uhr

    Seehofer hat völlig recht und man kann ihn nur unterstützen.
    Sie selbst sprechen davon, daß auch die Sklaverei im Islam nicht verboten ist. Ja, das stimmt. Vor kurzem las ich, daß noch meine Generation Jg 1942 im muslimischen Teil des Sudans die Bevölkerung des Südsudans (Christen und von afrlkanischen Urreligionen) immer als Sklaven gehalten wurden.
    Außerdem kann man es auch nachlesen, Sklaven gab es schon immer, aber der KOMMERZIELLE SKLAVENHANDEL kam vom Islam, damit haben sie ihre Eroberungszüge finanziert.

  • Antwort von H.E., Samstag, 17.März, 18:01 Uhr

    Ich war nie ein Seehofer-Fan, aber er wird mir zunehmend sypathischer. Er hat recht, wenn er sofort bei Antritt seiner Amtszeit zur Kenntnis gibt, wo es lang geht. Der Islam gehört absolut nicht zu Deutschland.

  • Antwort von kill, Samstag, 17.März, 18:43 Uhr

    Liebe Schreiberlinge ich habe den Eindruck, dass Sie nur anti Islamisten bzw. Glauben schenken und überhaupt nicht über dieses Thema
    Bescheid wissen .Ich bin gläubiger Evangelischer Christ und habe in meiner Vewandtschaft Angehörige der Islamischen Religion . Ich bin der Ansicht, dass insbesondere die Ultrakathololiken sich eine Scheibe der Toleranz der Islamgläubigen an nehmen sollten. Die Politik des Herrn Erdogan und der Is hat überhaupt nicht mit dem Islamischen Glauben zu tun.

  • Antwort von Otto, Sonntag, 18.März, 07:22 Uhr

    @kill
    Ich habe in meinem engsten Freundeskreis 2 Muslime, die ebenfalls sehr tolerant sind. Sie haben aber die türkische Staatsbürgerschaft sofort bei Annahme der deutschen abgelegt und distanzieren sich auch von ihrem ehemaligen Land.
    Was mich nur bei den islamischen Staaten absolut stört: kein einziges ist darunter mit einer echten Demokratie und zwar im ganzen arabischen Raum. Und die Rechte der Frauen in diesen Ländern ist absolut grenzwertig, Außerdem stört mich die Kinderehe und auch noch in einigen Ländern die erlaubte Vielweiberei (auch in Syrien).. Und warum werden weltweit 200 Millionen Christen verfolgt und bis auf Nordkorea, wo es wenige Christen gibt, sind es die muslimischen Staaten?