0

Play-off-Start Ice Tigers im Viertelfinale gegen Kölner Haie

Die Nürnberg Ice Tigers starten heute Abend in die Play-offs. Bereits im Viertelfinale ist die Hürde hoch, denn Gegner sind die Kölner Haie – eine Mannschaft, die Nürnbergs Trainer Rob Wilson vor der Saison zu den Titelfavoriten gezählt hatte.

Von: Oliver Tubenauer

Stand: 14.03.2018

Jubel bei den Nürnberg Ice Tigers | Bild: picture-alliance/dpa

In der Play-off-Geschichte der Deutschen Eishockey Liga trafen die Ice Tigers bisher einmal auf Köln. Im Jahr 2006 unterlagen sie den Rheinländern im Viertelfinale glatt in vier Spielen. In diesem Jahr rechnen sich die Nürnberger aber deutlich bessere Chancen aus: "Ich denke, dass uns Köln sehr gut liegt und dass wir sehr viel Erfahrung haben, um den Kölnern entgegenzuwirken", gibt sich Verteidiger Oliver Mebus optimistisch.

Kölner Haie bieten viel Qualität

Allerdings haben auch die Haie ihre Stärken: Ihr Unterzahlspiel war in der abgelaufenen Punkterunde das erfolgreichste der Liga und mit dem Schweden Gustaf Weslau haben sie den wohl besten Torhüter der DEL in ihrem Kader.

Posse um Spieltermine

Noch vor dem Start der Play-offs gab es Streit zwischen den Funktionären in Köln und Nürnberg. Der Grund: Die Kölner Arena ist am kommenden Freitag (16.03.18) bereits mit einer anderen Veranstaltung belegt. Deswegen musste das zweite Spiel dieser Best-of-Seven Serie auf den morgigen Donnerstag vorverlegt werden. Es liegen also nur 24 Stunden zwischen den beiden ersten Begegnungen dieser Serie. Die Kölner Haie wollten deswegen die Ice Tigers dazu bewegen, das erste Spiel in Nürnberg vorzuverlegen, was aber letztlich daran scheiterte, dass die Nürnberger Arena am gestrigen Dienstag ebenfalls mit einer Veranstaltung belegt war. Gemeinsam mit der Kölner Boulevardpresse hatten die Haie dann die Ice Tigers für das Terminchaos verantwortlich gemacht, obwohl der Termin für das erste Spiel dieser Serie schon seit vielen Wochen festgelegt war.

Spieler geben sich unbeeindruckt

Die betroffenen Spieler nehmen die Diskussion zwar zur Kenntnis, sehen die Angelegenheit aber wesentlich lockerer. Für Nürnbergs Verteidiger Patrick Köppchen ist es nicht das erste Mal in seiner Karriere, dass er innerhalb von 24 Stunden zwei Play-off-Spiele bestreiten muss: "Ich finde es gar nicht so verkehrt, denn egal wie das erste Spiel ausgeht, man kann sich nicht so viele Sorgen machen. Einfach Mund abputzen und am nächsten Tag geht’s gleich weiter", sagte Köppchen dem BR.

Fans sind heiß auf Play-offs

Heute Abend rechnen die Nürnberger mit mindestens 6.500 Zuschauern. Das dritte Spiel dieser Serie findet am kommenden Sonntag, um 16.30 Uhr ebenfalls in der Nürnberger Arena statt und ist so gut wie ausverkauft.


0

Kommentare

Inhalt kommentieren

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Bitte geben Sie höchstens 1000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein: