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Arbeitsmarkt-Forschung Männer fahren weiter zur Arbeit als Frauen

Der Weg zur Arbeit wird für Beschäftigte immer länger. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern und der Höhe des Einkommens.

Stand: 17.04.2018

Ein Mann hinter dem Steuer eines Autos | Bild: colourbox.com

Aus der in Nürnberg veröffentlichten Studie geht hervor, dass die mittlere Pendeldistanz im Zeitraum von 2000 bis 2014 von 8,7 auf 10,5 km gestiegen ist. Dabei pendeln Beschäftigte mit einem höheren Bildungsabschluss deutlich länger als Geringqualifizierte.

Am weitesten fahren Ingenieure

Den weitesten Weg nehmen Ingenieure und Ingenieurinnen auf sich. Sie fahren mit im Schnitt 18 km am weitesten zur Arbeit. Außerdem werde zunehmend auch von Beschäftigen mit niedrigem Bildungsniveau eine höhere Flexibilität verlangt. Der Anstieg ihrer Pendeldistanzen war in dem untersuchten Zeitraum deutlich größer als bei Höherqualifizierten.

Als Grund für die längeren Pendeldistanzen nennt das IAB deutlich gestiegene Mieten in den Innenstädten.

Im Schnitt ist der Weg zur Arbeit für Männer weiter als für Frauen, so die IAB-Studie.


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