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Arbeitsmarkt Mittelfranken Verbesserung auf lange Sicht

In Mittelfranken ist die Zahl der Arbeitslosen von November auf Dezember um 214 auf 35.200 angestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit erhöhte sich die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent.

Von: Eleonore Birkenstock

Stand: 03.01.2018

Symbolbild: Das Wappen von Mittelfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR

Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Winter üblich, weil sich Beschäftigte in Außenberufen etwa dem Baugewerbe oder dem Garten- und Landschaftsbau vorübergehend arbeitslos melden. Der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, hält es für bemerkenswert, dass sich Werte im Vergleich zum Jahresende 2016 signifikant verbessert haben.

Im Dezember 2016 lag die Arbeitslosenquote in Mittelfranken noch bei 4,0 Prozent. In der Region ist zum einen die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als auch die Zahl der als offen gemeldeten Stellen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. "Das ist für mich eine sehr gute Entwicklung", sagte Holtzwart dem Bayerischen Rundfunk.

Dazu gehört Holtzwart zufolge auch, dass die Zahl der Menschen, die von Grundsicherung, umgangssprachlich Hartz IV, leben müssen, gesunken ist. Die niedrigste Arbeitslosenquote in Mittelfranken verzeichnet mit 1,9 Prozent der Landkreis Erlangen-Höchstadt, die Stadt Nürnberg mit 5,5 Prozent die höchste.


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