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Geschäftszahlen vorgestellt Trumps Politik hat erste Auswirkungen auf Adidas

Die Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten Trump hat erste Auswirkungen auf Adidas. Wie das Unternehmen bekanntgab, muss es wegen Trumps Steuerreform mögliche Steuerzahlungen in der Zukunft neu bewerten.

Von: Matthias Rüd

Stand: 14.03.2018

Adidas Logo an einer Hauswand | Bild: picture-alliance/dpa/  Artur Widak

Bisher konnte der Konzern aktuelle Gewinne mit Verlusten in der Vergangenheit verrechnen. Das ist nun nicht mehr möglich. Deswegen hat Adidas im vierten Quartal 2017 in seinen Büchern zusätzlich 76 Millionen Euro für künftige Steuerzahlen veranschlagt.

Gewinnanstieg um 32,2 Prozent

Diesen einmaligen Steuereffekt herausgerechnet stieg der Gewinn des Herzogenauracher Sportartikelherstellers nach Unternehmensangaben im vergangenen Jahr um 32,2 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro. Der Steuereffekt wirkt sich bisher nur in den Büchern aus. Beim Umsatz konnte Adidas um 15 Prozent auf 21,22 Milliarden Euro zulegen.

Dabei machten die Herzogenauracher vor allem sehr gute Geschäfte im E-Commerce. Hier legte der Umsatz um 57 Prozent im vergangenen Jahr zu.

Veränderungen in der Marktaufteilung

Deutlich wachsen konnte Adidas auch wieder in Nordamerika und China, auf dem Heimmarkt des Hauptkonkurrenten Nike. Zu Beginn des Jahres nahm Adidas-Chef Kasper Rorsted Veränderungen in der Marktaufteilung seines Unternehmens vor. So wurden China, Japan, Südkorea und Südostasien/Pazifik zu Asien/Pazifik zusammengelegt. Die neue Hauptzentrale für diesen Markt ist in Shanghai.


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Schwarzseher, Mittwoch, 14.März, 17:29 Uhr

1. Adidas

Trumps Strafzölle oder Steuerreform haben natürlich Auswirkung, vor allen Dingen auf Arbeitsplätze. Überall wird gekürzt, immer mehr Menschen werden arbeitslos und zwar aus den fadenscheinigsten Gründen. Diese werden meist iin das Mäntelchen der Unrentabilität gekleidet, was natürlich unwahr ist. Weiterhin Geld scheffeln in anderen Pfründen ist das Motiv, bis auch dort die Möglichkeiten erschöpft sind. Im Neuerfinden sind Politik und Wirtschaft unerschöpflich. Wer dabei auf der Strecke bleibt interessiert nicht. Bin gespannt, wann das Kind in den Brunnen fällt. Was " Volkszorn " bewirken kann, hat Hamburg im kleinen gezeigt. Erinnert an die Weimarer Republik.