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11:15 E.ON nimmt Innogy-Aktien von der Börse

Der DAX erreicht zeitweise die 12.000-Punkte-Marke. Er legt um rund 3,5 Prozent zu. Allen voran steigen die Aktien von Daimler um 9,7 Prozent. Auch andere Autowerte verbuchen Gewinne von bis zu gut 6 Prozent. Die Anleger scheinen darauf zu setzen, dass es eine Kaufprämie für Neuwagen geben wird. Kritiker sehen allerdings nicht, dass damit die Autoindustrie nachhaltig gestärkt und Arbeitsplätze gesichert werden. E.ON nimmt Innogy von der Börse. E.ON hat den ehemaligen Konkurrenten ja übernommen.  Wie der Energiekonzern heute mitteilte, wird die Börsennotierung der Aktien von Innogy voraussichtlich noch in dieser Woche eingestellt. Die festgesetzte Barabfindung werde in den nächsten Tagen ausgezahlt. E.ON-Papiere steigen um rund 1 Prozent. Innogy-Aktien notieren unverändert. Und der Euro klettert auf 1,11 79 Dollar.

10:15 Ölpreis steigt - Brent-Preis auf fast 39 Dollar

Der DAX springt um gut 3 Prozent nach oben auf 11.953 Punkte. Damit folgen die Investoren den recht guten Vorgaben von den Börsen in New York und Asien. Sie hoffen offenbar darauf, dass sich die Weltwirtschaft relativ bald erholt. Zur guten Stimmung dürfte beitragen, dass in China der Einkaufsmanagerdaten für Mai, auf eine Belebung der Industrie hindeutet. Gerade auch die deutsche Wirtschaft ist davon abhängig, dass die Geschäfte in China gut laufen. Wie der Chefstratege bei der Deutschen Bank sagte, können die optimistischen Einschätzungen an der Börse aber nur anhalten, wenn sich die Indikatoren für Aufträge und Beschäftigung weiterhin Monat für Monat verbessern. Im DAX verbuchen alle Titel Gewinne. Allen voran legen die Aktien von Daimler um rund 9 – und die der Lufthansa um rund 7 Prozent zu. Die Konjunkturhoffnung dürfte den Ölpreis mit stützten. Außerdem wird spekuliert, dass Ölförderländer planen, noch weniger Erdöl auf den Markt zu bringen. Der Preis für das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent zur Auslieferung im August steigt auf fast 39 Dollar. Und der Euro ist 1,11 37 Dollar wert.

9:15 DAX beginnt Handel 2,5 Prozent im Plus

Der deutsche Aktienmarkt hat den Handel soeben mit satten Gewinnen begonnen. Der DAX steigt um 2,5 Prozent auf 11.900    Punkte. Die Auseinandersetzungen zwischen Staat und Demonstranten in den USA scheinen die Anleger zu verdrängen – ebenso die Sorgen um Handelskonflikte und die Konjunktur. Stattdessen scheinen sie darauf zu setzen, dass sich die Weltwirtschaft relativ zügig von der Coronavirus-Pandemie erholt. Vor dem Wochenende schloss der deutsche Leitindex 1,7 Prozent im Minus. Allen voran steigen im Index nun die Papiere von Daimler und die der Lufthansa um mehr jeweils rund 8 Prozent. Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsrat die EU-Auflagen akzeptiert hat. Die Aktionäre sollen bei einer virtuellen Hauptversammlung zustimmen – wie das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfahren haben will, ist das für den 25. Juni geplant. Auf der Verliererseite im DAX stehen nun einzig die Papiere von SAP mit minus 0,3 Prozent. In New York gewann der Dow Jones gestern 0,4 Prozent. Der Nikkei in Tokio schloss 1,2 Prozent höher. Er erreichte mit 22.326 den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Und der Euro ist 1,11 31 Dollar wert.

8:15 Lufthansa-Aktien im Münchner Frühhandel plus 10 Prozent

Der DAX wird zum Handelsbeginn im Plus erwartet. Darauf deutet auch der DAX-Future hin. Der legt um rund 75 Punkte zu. Die Vorgaben von den internationalen Börsen sind größtenteils positiv. In New York schloss der Dow Jones gestern leicht im Plus. Der Nikkei in Tokio schloss soeben 1,2 Prozent höher bei 22.326. Der Shanghai Composite, der wichtigste Aktienindex in China, dreht leicht ins Plus. Zwar sehen die Anleger die Auseinandersetzungen in den USA zwischen Demonstranten und dem Staat wohl mit Sorge. Größer scheint aber ihre Hoffnung zu sein, dass sich die Weltwirtschaft relativ bald erholt. Im frühen Handel der Börse München steigen die Aktien der Lufthansa um rund 10 Prozent. Der Aufsichtsrat hat die EU-Auflagen für das Rettungspaket akzeptiert. Die Aktionäre sollen bei einer virtuellen Hauptversammlung zustimmen – wie das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfahren haben will, ist das für den 25. Juni geplant. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,11 31 Dollar wert.

7:15 DAX im Plus erwartet

Die Anleger an den Märkten in Asien sind offenbar besorgt wegen der Auseinandersetzungen in den USA zwischen dem Staat und den Demonstranten. Hinzu kommt, dass US-Präsident Trump notfalls das Militär einsetzen will. Einige Analysten befürchten, dass dies die Erholung der Wirtschaft in den USA behindern - oder zu einer zweiten Welle von Coronavirus-Infektionen führen könnte. Dennoch schloss an der Wall Street Dow Jones gestern 0,4 Prozent. Begründet wird dieses Plus in New York trotz aller Sorgen mit der Zuversicht, dass sich die Wirtschaft in den USA relativ schnell von der Coronavirus-Pandemie erholen wird. Und das macht offenbar auch den meisten Anlegern an den Märkten in Asien Mut. Der Nikkei in Tokio steigt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legt um rund 2,5 Prozent. Die Folgen von Handelsstreitigkeiten und damit verbundene Konjunktursorgen scheinen momentan eher zweitrangig zu sein. Wie exklusive Berechnungen des Münchner ifo Instituts ergaben, sind in Deutschland im Mai 7,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit gewesen. Diese Zahl sei noch nie so hoch gewesen, sagte ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. Der DAX wird zum Handelsbeginn im Plus erwartet. Und der Euro legt noch etwas zu auf 1,11 34 Dollar.

6:15 Nikkei im Plus

Bei den Anlegern in Asien überwiegt offenbar die Zuversicht, dass sich die Weltwirtschaft relativ bald von der Coronavirus-Pandemie erholen wird. Sorgen um Handelsstreitigkeiten scheinen eher zweitrangig zu sein. Auf die Stimmung schlägt aber wohl, die Drohung von US-Präsident Trump, dass er gegen die Proteste in den USA notfalls das Militär einsetzen will. Die Aktienmärkte in Asien notieren uneinheitlich. Der Hang-Seng-Index in Hongkong, der KOSPI in Südkorea und der Nikkei in Tokio verbuchen jeweils Gewinne. Der Shanghai-Composite, der wichtigste Aktienindex in China, notiert hingegen leicht im Minus. Die Vorgaben von der Wall Street sind positiv. Der Dow Jones schloss gestern 0,4 Prozent im Plus. Der Ölpreis steigt leicht. Wichtige Erdöl-Förderländer wollen angeblich noch weniger Öl auf den Markt bringen. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent zur Auslieferung im August kostet rund 38,70 Dollar. Und der Euro ist 1,11 25 Dollar wert.

Quelle: BR-Nachrichtenredaktion

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