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22:15 Dow und DAX schließen in Rekordnähe

Freundlicher Wochenausklang an den Aktienmärkten. Nachdem es bei den deutschen Aktien bereits deutlich aufwärtsgegangen war, konnte auch der Dow Jones noch leicht im Plus schließen. Die Aktienindizes in Deutschland und den USA befinden sich nicht weit von ihren Rekordständen. Und da es kaum kursrelevante Nachrichten gegeben hat, hielten sich die Anleger in New York zurück. Der Dow Jones blieb wenige Punkte höher stehen. Der Nasdaq kam knapp ein halbes Prozent voran. Hierzulande waren es insbesondere die Autowerte, die den DAX nach oben zogen. Die Aktien von Volkswagen verteuerten sich um 1,5 Prozent, die von Daimler und BMW jeweils um 2 Prozent. Insgesamt blieb der deutsche Leitindex 0,8 Prozent höher stehen bei 15.693 Punkten. Das ist auf den Punkt genau der Schlussstand von vor einer Woche. Der MDAX mit den Nebenwerten erreichte sogar ein neues Allzeithoch. Der Euro notiert bei Handelsschluss in New York bei 1,21 Dollar.

21:15 US-Aktienindizes kaum verändert

An den deutschen Aktienmärkten war heute zu Wochenschluss die Stimmung ganz gut. Die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank von gestern wirkten wohl noch nach. Börsenbeobachter weisen darauf hin, dass die Europäische Zentralbank bei ihrer Zinssitzung nicht einmal über einen möglichen Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm diskutiert hat. Ein Ende der derzeitigen Geldschwemme scheint also nicht in Sicht. Und diese Perspektive ist ganz im Sinne der Aktienmärkte. Der DAX kam 0,8 Prozent voran auf 16.693 Punkte. Das ist das höchste Niveau, auf dem der DAX je aus dem Handel gegangen ist. Und es sind 0,4 Punkte höher als der Schlussstand am Freitag vor einer Woche. In New York fehlt der klare Trend: der Dow Jones gibt ganz leicht nach. Der Nasdaq hält sich 0,2 Prozent im Plus. Gold ist billiger. Die Feinunze wird mehr als 1 Prozent niedriger gehandelt bei 1.875 Dollar. Der Euro notiert bei 1,21 Dollar.

20:15 Dax dicht am Rekordhoch

Im Laufe des Tages hat der DAX noch Gas gegeben. War der deutsche Leitindex zunächst im Minus gestartet, ist er mit einem schönen Plus noch in den Feierabend gegangen. Kurzzeitig übersprang der DAX sogar wieder die Marke von 15.700 Punkten und näherte sich seinem am Montag erreichten Rekordhoch. Letztlich stieg der Dax um 0,8 Prozent auf 15.693 Punkte und schloss auf Wochensicht damit unverändert. Der MDax, in dem sich die mittelgroßen Unternehmen finden, übersprang zudem erstmals in seiner Geschichte die Marke von 34.000 Punkten. Im Dax stachen vor allem die Aktien der Deutschen Bank hervor mit minus 1,7 Prozent. Im MDax verloren die Commerzbank-Papiere 1,8 Prozent. Des einen Freud, des anderen Leid: Die geldpolitischen Signale der Europäischen Zentralbank dämpften die Hoffnungen der Finanzinstitute auf steigende Zinsen und damit auf höhere Erträge. In New York fehlt der Schwung. Der Dow Jones ist leicht im Minus, der Nasdaq leicht im Plus. Der Euro steht bei 1,21 Dollar.

19:15 Aktien von Impfstoff-Hersteller CureVac stürzen ab

Der Corona-Impfstoff von CureVac wird noch länger nicht auf den Markt kommen – und das verschnupft die Aktionäre der Tübinger Biotechfirma. Immerhin galt CureVac als eine der großen Hoffnungen, zuerst einen Impfstoff zu haben. Das Gesundheitsministerium reagiert: es wird nach eigenen Angaben den Impfstoff der Schwaben erst wieder in die Planung für die Impfkampagne aufnehmen, wenn eine Zulassung erfolgt ist. In diesem Quartal habe man die Lieferung von 1,4 Millionen Impfdosen gestrichen. Das zeigt sich am Aktienkurs: die Titel von CureVac brachen um 6,5 Prozent ein. Zeitweise waren sie noch deutlicher im Minus. Insgesamt war die Stimmung gut an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX kam 0,8 Prozent voran auf 16.693 Punkte. Das ist das höchste Niveau, auf dem DAX je aus dem Handel gegangen ist. Und es sind 0,4 Punkte höher als der Schlussstand am Freitag vor einer Woche. In New York fehlt der klare Trend: der Dow Jones gibt 0,3 Prozent nach. Der Nasdaq hält sich minimal im Plus. Der Euro notiert bei 1,21 Dollar.

18:15 DAX kann Wochenverluste wettmachen

Zum Wochenschluss haben an den deutschen Aktienmärkten die Optimisten die Oberhand gehabt. Die Furcht vor einer strengeren Geldpolitik hat nachgelassen und so hat der DAX die Verluste der vergangenen Tagen noch wettmachen können. Börsenbeobachter weisen darauf hin, dass die Europäische Zentralbank bei ihrer gestrigen Zinssitzung nicht einmal über einen möglichen Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm diskutiert hat. Ein Ende der derzeitigen Geldschwemme scheint also nicht in Sicht. Der DAX blieb 0,8 Prozent höher stehen bei 16.693 Punkten. Und das ist bis auf den Punkt genau der Schlussstand von vor einer Woche. Der deutsche Leitindex ist damit weiter auf Tuchfüllung mit seinem Allzeithoch. Besser fällt die Wochenbilanz bei MDAX und TecDAX aus: der MDAX verbesserte sich um rund 2 Prozent, der TecDAX um rund 3 Prozent. Bei den Standardwerten waren heute erneut die Autoaktien die größten Gewinner: Daimler und BMW kamen jeweils 2 Prozent voran. VW verteuerten sich um 1,5 Prozent. In New York fehlt der klare Trend: der Dow Jones gibt 0,3 Prozent nach. Der Nasdaq hält sich leicht im Plus. Der Euro notiert bei 1,21 Dollar.

17:15 Wind an der Wall Street dreht

Die leichten Gewinne bei Dow Jones und Nasdaq-Index sind mittlerweile verschwunden. Der Dow gibt jetzt 0,2 Prozent nach, der Nasdaq notiert unverändert. Gute Konjunkturdaten können da nicht viel helfen, im Gegenteil. Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich nämlich im Juni stärker aufgehellt, als erwartet. Das Barometer für die Verbraucherlaune stieg von 82,9 Punkten im Mai auf jetzt 86,4, wie die Universität Michigan ermittelt hat. Experten hatten mit einem weit geringeren Anstieg gerechnet. Die US-Verbraucher schätzten aber zuletzt sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Entwicklung der kommenden Monate günstiger ein. An den Börsen kommt das aber womöglich gerade nicht gut an, weil bei einem stark ansteigenden Konsum, die Inflationsrate noch weiter zulegen könnte. Und das würde die Notenbank Fed früher auf den Plan rufen. An den deutschen Aktienmärkten läuft es unterdessen weiterhin gut. Der DAX legt kurz vor Handelsschluss 0,7 Prozent zu. Und der Euro fällt auf einen Dollar 21. Christian Sachsinger, B5 Börse.

16:15 Aixtron ist großer Wochengewinner

An den deutschen Aktienmärkten sieht es aktuell gar nicht so schlecht aus. DAX, M-DAX und TecDAX legen alle knapp ein Prozent zu. Und damit kann der DAX seine Verluste in der Wochenbilanz ausbügeln. Aktuell befindet er sich mit knapp 15.700 Punkten auf ziemlich genau dem Level vom letzten Freitag. Der M-DAX kann dagegen - Stand jetzt eine gute Stunde vor Handelsschluss - im Wochenvergleich fast 2 Prozent zulegen. Bei den Einzelwerten gibt es diesmal einen ganz klaren Gewinner: Aixtron, die Aktie des Chipzulieferers, kann fast 30 Prozent Plus verbuchen, nachdem das Unternehmen seine Prognose in Folge guter Auftragslage deutlich angehoben hatte. Aixtron ist damit auch für die gute 7-Tage-Bilanz beim M-DAX mit zuständig. Spitzenreiter im DAX ist Merck. Die Pharmaaktie verteuert sich gegenüber letztem Freitag um 6 Prozent. Größter Wochenverlierer im DAX: Deutsche Bank mit 5 Prozent Minus. Schauen wir noch an die Wall Street: dort verbuchen Dow Jones und Nasdaq-Index minimale Gewinne. Und der Euro steht bei einem Dollar 21 15. Christian Sachsinger, B5 Börse.

15:15 DAX steuert auf positive Wochenbilanz zu

An den deutschen Aktienmärkten sieht es so, als wolle der DAX unbedingt noch mit einem Wochenplus den Handel abschließen. Das Börsenbarometer steigt um 0,7 Prozent und erreicht damit fast wieder 15.700 Zähler. Damit befindet sich der DAX ziemlich genau auf dem Endstand vom letzten Freitag. Etwas deutlicher fällt die Wochenbilanz beim M-DAX aus. Hier ergibt sich aktuell ein Gewinn von rund 600 Punkten oder knapp 2 Prozent. Aktuell verbucht er M-DAX ebenfalls 0,7 Prozent Plus.  Gefragt sind im DAX insbesondere die Autowerte. Da war es gestern deutlich abwärtsgegangen. Heute eine kleine Gegenbewegung. Volkwagen, BMW und Daimler verbuchen alle rund 1,5 Prozent Plus. Unter Druck stehen dagegen weiter die Bankenwerte. Deutsche Bank ist das Schlusslicht im DAX mit knapp 2 Prozent Abschlag. Und Euro steht bei einem Dollar 21 55. Christian Sachsinger, B5 Börse.

14:15 Geld fließt von den Renten- in die Aktienmärkte

An den deutschen Aktienmärkten läuft es zum Wochenschluss recht rund. DAX, M-DAX und TecDAX schaffen alle ein halbes Prozent Gewinn. Gefragt sind vor allem Autotitel, die zuletzt hatten Federn lassen müssen. Hier wird also ein wenig aufgeholt. BMW, Daimler und Volkswagen kommen alle um ein Prozent voran. An der Spitze im DAX steht der Autozulieferer Continental mit 1,5 Prozent Plus. Insgesamt sorgt die Aussicht auf eine weiterhin ultralockere Geldpolitik in der Euro-Zone für gute Stimmung. Die Europäische Zentralbank habe den Wunsch der Anleger erhört und betont, dass die Geldschleusen noch eine Weile lang offenbleiben würden, sagte ein Analyst zu den gestrigen Beschlüssen der EZB. Die Kurse der europäischen Staatsanleihen ziehen nun an, im Gegenzug sinken die Renditen. Die Verzinsung der zehnjährigen Bundesanleihe fiel heute zeitweise schon auf ein Sieben-Wochen-Tief von minus 0,28 Prozent. Und das spült eben Geld von den Renten- in die Aktienmärkte. Schauen wir noch kurz zum Euro: der gibt rund ein halbes Prozent nach auf einen Dollar 21 25. Christian Sachsinger, B5 Börse.

13:15 DAX zieht deutlich an

Die zunehmende Aufhebung von Reisebeschränkungen lässt den Flugverkehr im deutschen Luftraum weiter zunehmen. Im Mai zählte die Deutsche Flugsicherung 97 800 Starts, Landungen und Überflüge und rechnet nun damit, dass die Zahlen im Sommer und Herbst weiter steigen werden. Noch sei die Zahl der Flugbewegungen vergleichsweise niedrig, teilte die Flugsicherung mit. Immerhin aber wurden im Mai doppelt so viele Flüge registriert, wie ein Jahr zuvor. Die Luftfahrtaktien entwickeln sich heute leicht positiv. Die Lufthansa notiert minimal im Plus. Der Kurs des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport steigt um ein Prozent. Insgesamt hellt sich die Stimmung an den deutschen Börsen jetzt doch recht klar auf. Der DAX schafft inzwischen 0,6 Prozent Plus auf 15.670. Und schauen wir noch zum Euro: der steht bei einem Dollar 21 45. Christian Sachsinger, B5 Börse.

12:15 Märkte weiter zurückhaltend

Die Aussicht auf vorerst anhaltend niedrige Zinsen seitens der EZB drückt an den Börsen auf die Finanzwerte. Die Aktien der Deutschen Bank bilden das Schlusslicht im Dax mit 4 Prozent Minus. Allianz und Münchner Rück geben leicht nach. Im M-DAX ist die Commerzbank größter Verlierer mit ebenfalls rund 4 Prozent weniger auf dem Kurszettel. Der europäische Bankenindex verliert insgesamt rund 1 Prozent. Insgesamt zeigt der Trend an den deutschen Märkten allerdings zumindest ein klein wenig nach oben. Der DAX kommt 0,1 Prozent voran, der M-DAX schafft 0,3 Prozent Plus. Der rechte Schwung fehlt also weiterhin, daran konnten auch die Entscheidungen der EZB und die Inflationsdaten aus den USA nicht ändern. Eine Richtungsentscheidung für den Dax sei bei den beiden Terminen ausgeblieben, sagte ein Händler. Und so wartet man jetzt eben schon wieder ab – diesmal soll die US-Notenbank Fed bei ihrer Sitzung nächste Woche Impulse aussenden, so die Hoffnung. Schauen wir noch zum Euro: der steht bei einem Dollar 21 50. Christian Sachsinger, B5 Börse.

11:15 Anleger warten auf US-Notenbank

Haben die Börsianer in den vergangenen Tagen auf die Zinssitzung der EZB gewartet und auf die Inflationsdaten aus den USA und sich deshalb im Vorfeld mit Engagements zurückgehalten, ist es nun die bevorstehende Zinssitzung der US-Notenbank in der kommenden Woche, die für Zurückhaltung sorgt. Denn angesichts der zunehmenden Erholung der Weltwirtschaft und den anziehenden Inflationsraten, könnten die Notenbanken und eben auch die Fed wohl irgendwann doch nicht mehr umhinkommen, die Zinszügel wieder anzuziehen. Zumal die jüngsten Inflationsdaten aus den USA doch deutlich höher ausgefallen waren mit plus 5 Prozent im Mai, als das viele Ökonomen erwartet hatten. Die Anleger bleiben vorsichtig. Der DAX notiert ganz leicht mit 0,1 Prozent im Plus bei 15.585 Punkten. Per Wochensaldo steht damit aber ein Minus von einem guten halben Prozent zu Buche. Unter Druck ist heute die Aktie von CureVac geraten. Einem Medienbericht zufolge plant Bundesgesundheitsminister Spahn den Corona-Impfstoff des Tübinger Herstellers nicht mehr für die laufende Impfkampagne ein. Die Aktie verliert 7,7 Prozent. Im MDAX ist die Aktie des Düngemittelspezialisten K+S um 7 Prozent nach oben geschossen nach einem positiven Analystenkommentar. Dagegen verliert das Papier des Biotech-Unternehmens Morphosys fast 4 Prozent, nach einer Herabstufung von Analysten. Der Euro steht bei 1 Dollar 21 63.

10:15 Britische Wirtschaft erholt sich weiter

Die britische Wirtschaft schüttelt die Corona-Krise allmählich ab und hat im April ein Rekordwachstum erreicht. Geholfen hat dabei die erfolgreiche Impfkampagne. Das Bruttoinlandsprodukt in Großbritannien wuchs im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27,6 Prozent. Der hohe Wert liegt natürlich auch daran, dass im vergangenen April, mitten in der ersten Welle der Pandemie, die Volkswirtschaften weltweit auch in Großbritannien deutlich zurückgefahren worden waren. Aber auch im Vergleich zum Vormonat März steht ein Plus zu Buche von 2,3 Prozent. Doch trotz der konjunkturellen Aufholjagd ist das Vorkrisen-Niveau aber noch nicht erreicht. Das könnte aber noch kommen. Die britische Notenbank hatte jüngst ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf ein Plus von 7,25 Prozent hochgeschraubt. Das wäre das höchste Wachstum seit 1941. Auch hierzulande hat die Bundebank heute ihre Schätzungen nach oben korrigiert auf 3,7 Prozent Wachstum im laufenden Jahr. Der DAX kommt aber nicht so recht vom Fleck. 7 Pluspunkte stehen aktuell zu Buche auf 15.578 Punkte. Der Euro steht bei 1 Dollar 21 80.

09:15 Bundesbank sieht Deutschland vor starkem Aufschwung

Die Deutsche Bundesbank hat ihre Konjunkturprognose für dieses und für nächstes Jahr deutlich angehoben. Angesichts der allmählichen Wiederöffnung der Wirtschaft sieht sie Deutschland am Anfang eines starken Aufschwungs. Das hat sie am Morgen mitgeteilt. In ihrer halbjährlichen Vorhersage erwartet sie für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,7 Prozent statt wie zuvor geschätzt von drei Prozent. Für das kommende Jahr dürfte es sogar ein Plus von 5,2 Prozent werden, statt 4 ½ Prozent. Die Konjunktur erholt sich weiter weltweit, das sorgt an den Börsen aber für gemischte Gefühle. Denn wenn die Weltwirtschaft weiter anzieht und die Inflation weiter steigt, werden die großen Notenbanken wohl doch nicht umhinkommen, die Zinsschraube irgendwann wieder anzuziehen. Doch bislang ist das noch nicht der Fall. Die EZB hat gestern ihre lockere Geldpolitik bestätigt. Dennoch bleiben die Anleger vorsichtig. Der DAX ist zwar mit einem kleinen Plus gestartet, hat mittlerweile aber wieder mit 0,1 Prozent ins Minus gedreht auf 15.561 Punkte. Der Euro steht bei 1 Dollar 21 86.

08:15 DAX vorbörslich leicht im Plus

Die Vorgaben für den Start des DAX sind sehr verhalten. Gestern hatte es ja wichtige geldpolitische Signale gegeben von der EZB und von den Inflationsdaten aus den USA. Und offenbar ändert sich ja erst mal nichts an der lockeren Geldpolitik der Notenbanken. Doch große Kurssprünge hat das nicht ausgelöst an den Börsen. Die Europäische Zentralbank entschied, am ultraniedrigen Leitzins nicht zu rütteln und die Wertpapierkaufprogramme unverändert fortzusetzen. Das hatten die Anleger erwartet. Aber auch die überraschend hohe US-Inflation von fünf Prozent im Mai hatte sie nicht aus der Ruhe gebracht. Analysten sind überzeugt, dass auch die US-Notenbank bei ihrem lockeren geldpolitischen Kurs bleiben wird. Nächste Woche werden sie Klarheit bekommen, denn da kommen die US-Währungshüter ja zu ihrer nächsten Zinssitzung zusammen. An der Börse in Tokio schloss der Nikkei-Index soeben fast unverändert auf dem Endstand von 28.949 Yen. Der Dow Jones an der Wall Street machte gestern 0,1 Prozent gut. Der DAX wird in vorbörslichen Prognosen leicht im Plus gesehen bei 15.587 Punkten. Der Euro steht am Morgen bei 1 Dollar 21 90.

07:15 Verhaltene Vorgaben für den Start des DAX

Von den internationalen Börsen kommen heute nur wenig neue Impulse. Der Handel zeigt sich ruhig kurz vor dem Wochenende und nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten gestern in den USA. Offenbar ist die Spannung etwas raus. Aber die Grundstimmung ist nicht schlecht. Denn obwohl die US-Verbraucherpreise im Mai ja mit plus 5 Prozent deutlich stärker gestiegen waren als erwartet auf den höchsten Stand seit elf Jahren, glauben Analysten weiter, dass die US-Notenbank bei ihrem lockeren geldpolitischen Kurs bleiben wird. Nächste Woche werden sie Klarheit bekommen, denn da kommen die US-Währungshüter ja zu ihrer nächsten Zinssitzung zusammen. An der Börse in Tokio notiert der Nikkei-Index zur Stunde 0,1 Prozent höher, in Shanghai geht es um rund 0,3 Prozent bergab, in Hongkong steht ein kleines Plus von 0,4 Prozent zu Buche und in Seoul in Südkorea von 0,6 Prozent. An den US-Börsen schloss der Dow Jones gestern mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent, der Nasdaq stieg um 0,8 Prozent. Der Euro steht am Morgen bei 1 Dollar 21 90.

06:15 Apple holt sich ehemaligen BMW-Topmanager

Seit Jahren köcheln die Spekulationen über ein selbstfahrendes Apple-Auto. Die hatten zuletzt von Berichten über eine mögliche Kooperation von Apple mit dem südkoreanischen Hyundai-Konzern Nahrung erhalten. Das wurde dann aber dementiert. Nun hat der iPhone-Konzern seine Ambitionen im Autobereich untermauert. Er hat einen ehemaligen BMW-Manager verpflichtet, der zuletzt ein Elektrofahrzeug-Startup führte. Ulrich Kranz arbeite jetzt für Apple, bestätigte der iPhone-Konzern in der Nacht, ohne weitere Details zu nennen. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg wird Kranz bei Apple im Team des ehemaligen Tesla-Managers Doug Field arbeiten, der ein Autoprojekt leitet. Kranz gehörte bei BMW zu den Entwicklern des Elektromobils i3 und des Sportwagens i8. Die Apple-Aktie hatte gestern an der Wall Street 0,8 Prozent verloren, der Dow Jones hatte 0,1 Prozent gut gemacht. In Tokio zeigt sich der Nikkei-Index unverändert. Der Euro steht bei 1 Dollar 21 86. Monika Stiehl, B5 Börse

Quelle: BR-Nachrichtenredaktion

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