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13:15 Stimmung an den Börsen intakt

Die Börsen bewegen sich weiter auf Rekordniveau. Kleinere Rücksetzer werden immer wieder zum Einstieg genutzt, erklären Analysten. Die Stimmung an den Börsen sei intakt, kein Anleger will aussteigen. Der DAX gewinnt 41 auf 15 25 Punkte, MDAX und TecDAX legen sogar bis zu 0,9 Prozent zu. Auch die gesenkte Frühjahrsprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute beeindruckt die Märkte nicht. Die jüngsten Einzeldaten haben schon einen klaren Hinweis gegeben, dass die deutsche Wirtschaft mit einem satten Minus von bis zu 1,8 Prozent ins neue Jahr gestartet ist. Die Jahresprognose wurde von 4,7 auf 3,7 Prozent zurückgenommen. SAP hat seine Jahresprognose angehoben. Die Aktie verteuert sich um 2,1 Prozent auf 116 Euro. Im Herbst hatte der Softwarehersteller wegen schwächerer Zahlen noch einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Euro kostet 1, 19 60 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

12:15 Deutsche Wohnen führt den DAX an

Die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre Prognose für Deutschland. Die Wirtschaft wird in diesem Jahr nur um 3,7 Prozent wachsen, also einen Prozentpunkt weniger als bislang angenommen. Grund: Wegen Corona ist das BIP im ersten Quartal mit 1,8 Prozent zurückgegangen. Der DAX reagiert gelassen. Er legt sogar 36 Punkte auf 15 245. zu. Die gesenkte Prognose der Forscher kommt nicht überraschend. Größter Gewinner im DAX ist die Deutsche Wohnen AG mit plus 2,7 Prozent. Der Mietendeckel in Berlin ist am Bundesverfassungsgericht gescheitert. Mieter, die ihre Mieten aufgrund des rot-rot-grünen Landesgesetzes reduziert haben, müssen jetzt sogar die Rückstände nachzahlen. Die Deutsche Wohnen hat bereits angekündigt, das auch durchsetzen und einfordern zu wollen. Der Immobilienriese besitzt gut 116 000 Wohnungen in der Bundeshauptstadt. Vonovia, der andere Immobilienkonzern im DAX, will keine Nachforderungen stellen. Die Aktie tendiert etwas leichter. Der Euro kostet 1, 19 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

11:15 Immobilen-Aktien nach BVG-Urteil gefragt

Das Bundesverfassungsgericht hat, wie bereits gehört, den Berliner Mietendeckel gekippt. Das hat den Aktien von Immobilienkonzernen Schwung verliehen. Das Papier der Deutsche Wohnen ist um 3,2 Prozent nach oben geschnellt und damit mit Abstand größter Gewinner im DAX. Das Unternehmen hat ja einen großen Bestand an Immobilien in Berlin und profitiert daher besonders stark vom Urteil der Karlsruher Richter. Andere Immobilienwerte legen ebenfalls zu. Im MDAX steigen, Grand City Properties um 1,3 Prozent, das von Aroundtown um knapp ein Prozent, die Aktie der Adler Group kommt um 1 ½ Prozent voran. DAX-Wert Vonovia steigt nur um ein knappes halbes rozent. Der Konzern hatte kurz nach der Entscheidung erklärt, auf Mietnachzahlungen verzichten zu wollen. Insgesamt ist die Stimmung freundlich an den Börsen. Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 15.247 Punkte. Der TecDAX legt 0,7 Prozent zu und der MDAX 0,6 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 80.

10:15 Zahlenflut an den Börsen

Den Anlegern an den internationalen Börsensteht heute eine wahre Zahlenflut ins Haus. In den USA haben einige große US-Banken wie JP Morgan oder Goldman Sachs die Bilanzsaison gestern eröffnet mit starken Zahlen. Heute legen die die Citigroup und die Bank of America ihre Zahlen vor. In Europa gibt es Quartalszahlen von L'Oreal und Ferrari. Am Morgen bereits hat der Siemens-Konkurrent ABB aus der Schweiz seine Bücher geöffnet. Nach der Corona-bedingten Umsatzdelle im vergangenen Jahr ist der Elektrotechnikkonzern überraschend gut ins neue gestartet und hat die Umsatzprognose für 2021 angehoben. Der Umsatz soll im laufenden Jahr bereinigt um Sondereffekte wie Wechselkursveränderungen um fünf Prozent oder mehr steigen, teilte das Unternehmen in Zürich mit. Bisher hatte ABB ein Wachstum von drei bis fünf Prozent in Aussicht gestellt. Die Aktie gewinnt an der Börse in Zürich 3,5 Prozent. Auch die Siemens-Aktie kann zulegen um 0,8 Prozent und damit stärker als der DAX. Der gewinnt 0,4 Prozent auf 15.265 Punkte. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 78.

09:15 Inflation gestiegen - DAX startet wenig verändert

Höhere Kosten für das Tanken und Heizen haben die deutschen Verbraucherpreise im März so stark steigen lassen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt am Morgen mit und bestätigte eine frühere Schätzung. Im Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 1,3 Prozent gelegen. Die Wirtschaftsweisen gehen davon aus, dass sie im Jahresschnitt auf 2,1 Prozent steigen wird, nach lediglich 0,5 Prozent im vergangenen Jahr. Gründe sind der höhere Ölpreis, die Einführung der CO2-Bepreisung sowie das Auslaufen der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung. An den Börsen wartet man ja immer sehr gespannt auf die Daten zur Inflation. Denn an ihnen orientiert sich die Geldpolitik der Notenbanken. Und die Teuerung liegt weiter unter dem von der EZB angepeilten Zielkorridor und so wird sich so bald wohl auch nichts ändern an der lockeren Geldpolitik. Der DAX ist mit einem kleinen Plus in den neuen Handelstag gestartet. Rund 10 Minuten danach gewinnt er 0,1 Prozent auf 15.232 Punkte. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 80.

08:15 DAX vorbörslich wenig verändert

An den Börsen werden auch heute erst mal keine großen Sprünge erwartet. Der DAX wird jetzt in vorbörslichen Schätzungen fast unverändert gesehen bei 15.210 Punkten. Allerdings könnte es im Tagesverlauf schon zu Bewegung kommen, denn heute gibt es eine wahre Flut von Firmenbilanzen vor allem aus dem Ausland. Unter anderem legen die Citigroup, Bank of America sowie L'Oreal und Ferrari ihre Quartalszahlen vor. Auch aktuelle Konjunkturdaten werden erwartet. Die zu den US-Einzelhandelsumsätzen für März könnten Impulse für die Börsen liefern. Denn der private Konsum gilt ja als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft. Experten rechnen im Schnitt mit einem Plus von 5,9 Prozent. Der Siemens-Konkurrent ABB aus der Schweiz hat gerade Zahlen vorgelegt. Nach der Corona-bedingten Umsatzdelle im vergangenen Jahr ist der Elektrotechnikkonzern überraschend gut ins neue gestartet und hat die Umsatzprognose für 2021 angehoben. In Tokio schloss der Nikkei-Index vor wenigen Minuten 0,1 Prozetn höher bei 29.643 Yen. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 78.

07:15 Konjunktur im Blick

Wie geht es weiter mit der Konjunktur in Deutschland? Diese Frage dürfte am Vormittag im Mittelpunkt stehen an den Aktienmärkten hierzulande. Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute stellen am Morgen ihr gemeinsames Frühjahrsgutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Corona-Krise vor. Medienberichten zufolge rechnen die Wirtschaftsexperten trotz des verlängerten Lockdowns mit einem Aufschwung der deutschen Wirtschaft im zweiten Halbjahr und erwarten weiterhin ein Wachstum von rund drei Prozent im laufenden Jahr. Das sagte Monika Schnitzer, Mitglied des Sachverständigenrats, in einem Zeitungsinterview. Die Konjunkturlage habe sich seit Mitte März nicht erkennbar verschlechtert. Und auch wenn der Lockdown etwas länger andauere als erwartet, rechtfertige das eine Korrektur der Prognose nach unten derzeit nicht. An den Börsen herrscht Zurückhaltung. In Tokio verbucht der Nikkei-Index zur Stunde ein kleines Plus von 0,1 Prozent, an der Wall Street hatte der Dow Jones gestern knapp 0,2 Prozent gewonnen. Der Euro steht am Morgen bei 1 Dollar 19 74.

06:15 Wirtschaftsweise erwarten offenbar weiteren Aufschwung

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute stellen am Vormittag ihr gemeinsames Frühjahrsgutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Corona-Krise vor. Medienberichten zufolge rechnen sie trotz des verlängerten Lockdowns mit einem Aufschwung der deutschen Wirtschaft im zweiten Halbjahr. Sie erwarten weiterhin ein Wachstum von rund drei Prozent im laufenden Jahr, sagte Monika Schnitzer, Mitglied des Sachverständigenrats, der „Rheinischen Post“. Die Konjunkturlage habe sich seit Mitte März nicht erkennbar verschlechtert, die Stimmungsindikatoren zeigten weiter eher nach oben und die Auftragseingänge der Industrie seien gestiegen. Auch wenn der Lockdown etwas länger andauere, als erwartet, rechtfertige das derzeit noch keine Korrektur der Prognose nach unten, so Schnitzer weiter. An den Börsen herrscht Zurückhaltung. In Tokio verliert der Nikkei-Index 0,1 Prozent, an der Wall Street hatte der Dow Jones gestern 0,2 Prozent gewonnen. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 73. Monika Stiehl, B5 Börse.

Quelle: BR-Nachrichtenredaktion

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