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22:15 Kursverluste in New York, Siemens Energy künftig im DAX

Die Technik-Werte sind heute an den US-Aktienmärkten stark unter Druck gekommen. Am Schluss sind die Aktienindizes in New York alle im Minus gelandet. An den Börsen in Deutschland war die Stimmung noch besser. Der DAX hat zeitweise sogar ein neues Rekordhoch markiert. Die Aussicht auf weitere Lockerungen in Deutschland und die damit verbundene Hoffnung, dass es mit der Wirtschaft wieder aufwärtsgeht, hatten zunächst für gute Laune bei den Anlegern gesorgt. So kletterte der deutsche Leitindex bis auf 14.197 Punkte – so hoch wie noch nie zuvor. Doch schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten für einen verhaltenen Handelsstart in New York. Und das trübte auch hier die Stimmung ein. Der DAX landete wenigstens noch 0,3 Prozent im Plus bei 14.080 Punkten. An den Aktienmärkten in New York wurden die Verluste am Abend immer größer. Bei den zuletzt besonders gut gelaufenen Tech-Werten machten die Investoren Kasse. Der Nasdaq knickte um 2,7 Prozent ein. Der Dow Jones gab knapp ein halbes Prozent nach. Schwach ist der Euro am Abend: er pendelt um 1,2065 Dollar. Kurz nach Handelsschluss in New York wurde bekannt: Der Energiekonzern Siemens Energy rückt in den DAX auf und ersetzt in knapp drei Wochen Beiersdorf. Das teilte die Deutsche Börse mit. Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden. Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann. Die nächste Dax-Neuordnung steht bereits in rund sechs Monaten an. Dann wird der Leitindex von bisher 30 auf 40 Werte erweitert.

21:15 Börsenwert von Volkswagen über 100 Milliarden Euro

Der Volkswagen-Konzern ist jetzt wieder mehr als 100 Milliarden Euro wert. Die jüngsten Kursgewinne bei den Aktien haben es möglich gemacht. Heute ging es mit dem VW-Kurs 4,5 Prozent nach oben auf gut 185 Euro. So teuer waren die Aktien seit drei Jahren nicht mehr. Nach Ansicht der Experten der Bank UBS geht noch mehr: Sie haben ihr Kursziel für die VW-Aktien auf 300 Euro angehoben. Insgesamt waren die Anteile aus der Autobranche heute die großen Gewinner. Die Aktien von BMW und Continental kamen um rund 5 bis 5,5 Prozent voran. Der DAX ging 0,3 Prozent höher aus dem Handel bei 14.080 Punkten. Am Vormittag hatte der deutsche Leitindex mit gut 100 Punkten mehr noch ein Rekordhoch erreicht. In New York sind insbesondere die Technik-Werte unter Druck. Der Nasdaq knickt um mehr als 2 Prozent ein. Der Dow Jones hält sich dagegen 0,2 Prozent im Plus. Der Euro steht bei 1,2070 Dollar.

20:15 Siemens Energy und Zalando bald im DAX?

Wenn man über den deutschen Aktienmarkt spricht, steht hauptsächlich der DAX im Blickpunkt – der Deutsche Aktienindex mit seinen 30 Mitgliedern. Heute Abend noch wird die Deutsche Börse darüber entscheiden, wer künftig mit dabei sein wird. Als neues DAX-Mitglied gesetzt gilt Siemens Energy. Vor nicht einmal einem halben Jahr hat der Münchner Siemens-Konzern seine Energietechnik-Tochter an die Börse gebracht. Doch weil Siemens Energy so groß und so viel Wert ist, wird der Börsenneuling wohl in den DAX aufsteigen, meinen Experten. Als heiße Dax-Anwärter gelten auch der Kochbox-Anbieter Hellofresh und der Online-Modehändler Zalando. Die Analysten tippen aber eher auf Zalando. Die Aktien von allen – also von Siemens Energy, Hellofresh und Zalando - landeten heute aber im Minus. Sie büßten 2 bis 3,5 Prozent ein. Besser schlugen sich da die mutmaßlichen DAX-Absteiger: Die Aktien von Beiersdorf gaben knapp 1 Prozent nach, die von HeidelbergCement legten sogar knapp 1,5 Prozent zu. Der DAX selbst erreichte heute kurzzeitig ein neues Rekordhoch, blieb aber am Schluss nur 0,3 Prozent höher stehen bei 14.080 Punkten. In New York hält sich der Dow Jones 0,3 Prozent im Plus. Der Nasdaq rutscht 2 Prozent ab. Der Euro ist leichter bei 1,2070 Dollar.

19:15 Autowerte schieben DAX an

Der DAX hat anfänglich stärkere Gewinne nicht halten können. Die Gemengelage bleibt unübersichtlich, auch weil immer wieder Zinsängste aufkommen. Am Ende ging ein volatiler Handelstag unspektakulär zu Ende. Der DAX kam 0,3 Prozent voran auf 14.080 Punkte. Am Vormittag hatte es noch deutlich besser ausgesehen. Bei 14.197 Punkten markierte der deutsche Leitindex ein Rekordhoch. Und letztlich können die Börsianer auch mit dem Schlussstand zufrieden sein: es ist das zweithöchste Schlusskursniveau überhaupt. Insbesondere die Aktien der Autobranche waren gesucht: die Kurse von VW, BMW und Continental kletterten um 4,5 bis 5,5 Prozent. In New York ist der Trend nicht eindeutig: Der Dow Jones hält sich 0,3 Prozent im Plus. Der Nasdaq büßt 1,6 Prozent ein. Der Euro ist leichter bei 1,2070 Dollar.

18:15 DAX schließt nach neuem Rekordstand nur leicht im Plus

Der DAX hat heute ein neues Rekordhoch markiert. Doch dann hat die Anleger der Mut etwas verlassen. Immerhin sorgten die Autowerte dafür, dass der deutsche Leitindex noch ein kleines Plus in den Feierabend retten konnte. Absehbare weitere Corona-Lockerungen und die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung halfen bei den Anteilen der Autobranche genauso wie positive Analystenkommentare. Die Aktien von VW, BMW und Continental verteuerten sich um 4,5 bis 5,5 Prozent. Der Volkswagen-Konzern ist mit dem heutigen Kursanstieg wieder insgesamt mehr als 100 Milliarden Euro wert. Der DAX ist kurzzeitig bis auf 14.197 Punkte geklettert – so hoch wie noch nie. Die schwache Entwicklung der Aktienmärkte in New York hat dann auf die Stimmung geschlagen. Am Schluss blieb der DAX 0,3 Prozent im Plus stehen bei 14.080 Punkten. Die Deutsche Börse entscheidet heute Abend noch, wer künftig im DAX vertreten sein wird. Als Anwärter werden die Aktien von Siemens Energy und Zalando gehandelt. Beide Werte waren zeitweise im Plus, landeten dann jeweils rund 2 Prozent in der Verlustzone. In New York kommt der Dow Jones knapp ein halbes Prozent voran. Der Nasdaq büßt rund 1 Prozent ein. Der Euro ist leichter bei 1,2070 Dollar.

17:15 DAX kann Rekordhoch nicht halten

Am Morgen sah es noch nach einem starken Börsentag aus. Der DAX legte deutlich zu und erreichte knapp unter 14.200 Punkten ein neues Allzeithoch. Händler sprachen von immer stärkeren Konjunktur-Hoffnungen bei vielen Investoren. Doch dieser Optimismus scheint im Lauf des Handelstages immer mehr der Skepsis gewichen zu sein. Im späten Handel sind nämlich die anfänglichen Gewinne abgeschmolzen. Der DAX tritt bei 14.051 Punkten auf der Stelle. Auf der Gewinnerseite steht heute vor allem die Automobil-Branche im Fokus. Continental, VW und BMW verteuern sich um mehr als 4 Prozent. Daimler liegen 1,5 Prozent im Plus. Die Automobil-Industrie ist ja sehr stark von der Konjunktur-Entwicklung abhängig. Auf der anderen Seite verbilligen sich die Anteile des Essens-Lieferdienstes Delivery Hero um mehr als 4 Prozent. Der Dow Jones kommt um 0,3 Prozent voran, die Nasdaq fällt um 1,1 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 20 75. Stephan Lina, B 5 Börse.

16:15 Microsoft setzt auf Hologramm-Konferenzen

In der Corona-Krise boomen virtuelle Treffen. Da Schulunterricht oder Konferenzen und sonstige Besprechungen von Angesicht zu Angesicht in den meisten Fällen nicht möglich sind, weichen vor allem Unternehmen und Privatleute auf Software-Anbieter aus, die Plattformen wie Zoom oder Teams bereitstellen. Einer der großen Profiteure ist Microsoft. Jetzt will der Konzern aus Seattle virtuelle Arbeitssitzungen ermöglichen, bei denen Kollegen als Avatar oder Hologramm erscheinen. Der US-Technologieriese stellte dazu eine Plattform namens Mesh vor. Trotz räumlicher Trennung soll dadurch der Eindruck geschaffen werden, sich gemeinsam in einem Raum zu befinden. Die Microsoft-Aktie liegt heute allerdings 1,5 Prozent im Minus. Insgesamt tritt der Dow Jones auf der Stelle. Hierzulande hat der DAX nach einem starken Auftakt ins Minus gedreht und gibt aktuell 0,2 Prozent nach auf 14.012 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 20 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

15:15 Wer steigt aus dem DAX ab, wer rückt nach?

Er ist so etwas wie die erste Bundesliga der deutschen Wirtschaft: Im DAX sollen die 30 größten börsennotierten Konzerne des Landes abgebildet werden. Eines der Kriterien: Der Börsenwert, also die sogenannte Markt-Kapitalisierung. Dort gibt es wegen des Auf und Ab der Kurse immer wieder Verschiebungen, deswegen setzen sich Experten der Deutschen Börse AG regelmäßig zusammen und entscheiden, ob Firmen aus dem DAX fliegen und wer in einem solchen Fall nachrückt. Und heute abend wird dieser Leitindex wieder neu zusammengesetzt. Als mögliche Kandidaten für den Abstieg gelten diesmal Beiersdorf und Heidelberg Cement. Dafür gelten die MDAX-Werte Siemens Energy, HelloFresh und Zalando als mögliche Aufsteiger. Im heutigen Tagesgeschäft am Aktienmarkt hat der anfängliche Optimismus der Investoren merklich nachgelassen. Der DAX liegt jetzt nur noch leicht im Plus bei 14.075 Punkten. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 20 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

14:15 Automobil-Aktien schieben DAX an

Am deutschen Aktienmarkt stehen heute die Papiere aus der Automobilbranche im Fokus. Die Aktien von Continental und Volkswagen verteuern sich um rund 5,5 Prozent. Daimler und BMW kommen um 2 bis 4 Prozent voran. Händler begründeten diese deutlichen Kursgewinne mit Konjunktur-Hoffnungen. In diesen Tagen setzen viele Investoren auf eine baldige Rückkehr der Wirtschaft zu mehr Normalität. Und davon – so zumindest das Kalkül der Investoren – könnten die sehr konjunktur-abhängigen Autobauer und deren Zulieferer überdurchschnittlich profitieren. Das schiebt auch den Gesamtmarkt an. Der DAX steigt am frühen Nachmittag um 0,5 Prozent auf 14.118 Punkte. Auf der anderen Seite verbilligen sich die Aktien von Delivery Hero um 2,6 Prozent. Der Essens-Lieferdienst hatte ja sehr stark vom Lockdown und den geschlossenen Restaurants profitiert. Und am Devisenmarkt notiert der Euro bei 1 Dollar 20 45. Stephan Lina, B 5 Börse.

12:15 Deutscher Aktienmarkt bleibt im Aufwärtstrend

Die deutschen Börsen setzen auch zur Wochenmitte ihren jüngsten Aufwärtstrend fort. Zwischenzeitlich erreichte der DAX bei 14.197 Punkten ein neues Allzeithoch. Dieses kann der Index am Mittag nicht ganz halten, er liegt aber immer noch deutlich im Plus und steigt um 0,9 Prozent auf 14.168 Punkte. Händler begründeten den positiven Trend vor allem mit der Hoffnung vieler Marktteilnehmer auf eine baldige Rückkehr der Wirtschaft zu mehr und mehr Normalität. An der Spitze der Gewinnerliste stehen die Aktien aus der stark konjunkturabhängigen Automobilbranche. Die Papiere von Continental verteuern sich um 5 Prozent. Daimler, Volkswagen und BMW kommen um jeweils 2,5 bis 4,5 Prozent voran. Auf der anderen Seite verbilligen sich die Aktien von Delivery Hero um 2 Prozent. Der Essens-Lieferdienst hatte ja sehr stark vom Lockdown und den geschlossenen Restaurants profitiert. Und am Devisenmarkt notiert der Euro bei 1 Dollar 20 80. Stephan Lina, B 5 Börse.

11:15 Insider: Bundeskanzlerin im Wirecard-Untersuchungsausschuss

Die Deutsche Bundesbank überweist erstmals seit 1979 keinen Gewinn an den Bund. Wegen der geldpolitischen Hilfen in der Corona-Krise stockte die Notenbank ihre Risikovorsorge auf und kam daher im Geschäftsjahr 2020 nur auf ein ausgeglichenes Ergebnis, wie die Bundesbank heute in Frankfurt am Main mitteilte. Vor allem in der vergangenen Woche ging die Sorge um, dass es für Staaten teurer werden könnte, sich zu finanzieren, wenn die Renditen für Staatsanleihen steigen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe legt momentan auf minus 0,32 Prozent. Die Rendite dreißigjähriger Bundesanleihen liegt hingegen bei 0,18 Prozent – ist also positiv. Bundeskanzlerin Merkel soll angeblich am 23. April im Wirecard-Untersuchungsausschuss aussagen. Das will die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfahren haben. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 14.170 Punkte. Und der Euro ist knapp 1,21 Dollar wert.

10:15 DAX baut seine Gewinne aus

Die Deutsche Börse überprüft heute die Zusammensetzung der Indizes DAX, MDAX und SDAX. Die Aktien des Lieferdienstes Hellofresh gelten ja als Kandidat für den DAX. Marktbeobachtern zufolge werden die Papiere diesmal wohl noch nicht in den deutschen Leitindex aufsteigen. Die im MDAX gelisteten Aktien von Hellofresh legen um 1 Prozent zu. MDAX und TecDAX steigen um bis zu 0,6 Prozent. Der DAX bewegt sich auf neuen Höhen. Er steigt um gut 1 Prozent auf 14.197 Punkte. Dazu beitragen dürfte die Hoffnung der Anleger auf weitere Hilfen von Staaten und Notenbanken – sowie die positiven Vorgaben von den Aktienmärkten in Asien. Der Hang-Seng-Index in Hongkong schloss 2,7 Prozent im Plus. Der Shanghai Composite, der wichtigste Aktienindex in China, gewann 2 Prozent – und das obwohl die chinesischen Dienstleister im Februar langsamer gewachsen sind als im Januar. Außerdem will die Branche mit weniger Mitarbeitern auskommen. Und der Euro ist 1,20 82 Dollar wert.

9:15 DAX beginnt Handel mit Gewinnen

Der deutsche Aktienmarkt hat den Handel mit Gewinnen begonnen. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 14.164 Punkte. Shop Apotheke hat Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Denen zufolge hat die Firma die eigenen Ziele mehrfach übertroffen. Mit einem Minus von rund 2 Prozent sind die Papiere des Unternehmens die größten Verlierer im MDAX. Ein Händler meint, dass den Anlegern Wachstumsprognosen für 2020 nicht genügen dürften. Shop Apotheke plant nach eigenen Angaben in diesem Jahr ungefähr 20 Prozent mehr Umsatz. Morphosys arbeitet an einem Mittel, das bei Lungenproblemen helfen soll. Es wird bei Covid-19-Patienten erprobt. Und im Rahmen dieser Medikamentenstudie steht bei dem Unternehmen aus Planegg bei München nach eignen Angaben eine Meilensteinzahlung in Höhe von 16 Millionen Euro an. Morphosys-Papiere legten im Frühhandel zu – sie notieren jetzt kaum verändert. Und der Euro ist 1,20 82 Dollar wert.

8:15 DAX im Plus erwartet - Bafin beschäftigt sich mit Greenshill

Der DAX wird zum Handelsbeginn im Plus erwartet. Darauf deutet auch der DAX-Future hin. Der legt um 52 Punkte zu. Die Vorgaben von den Börsen in Asien sind positiv – die von der Wall Street hingegen negativ. Der weltgrößte Chipkonzern Intel muss wegen einer Patentverletzung fast 2,2 Milliarden Dollar zahlen. Das entschied ein Gericht in Texas. Intel soll demnach zwei Patente im Bereich der Chipherstellung verletzt haben, die zur VLSI Technology gehören. Intel kündigte an, sich gegen die Gerichtsentscheidung zu wehren. Intel-Aktien verloren in New York rund 2,5 Prozent. Die Turbulenzen bei der britisch-australischen Greensill-Gruppe beschäftigen nun die deutsche Finanzaufsicht. Die BaFin habe bereits vor einiger Zeit einen Sonderbeauftragten bei der Bremer Greensill Bank eingesetzt, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Diese überwache das Tagesgeschäft des Instituts. Die Finanzaufsicht nimmt die Greensill Bank, die in den vergangenen Jahren rasant gewachsen war und eng mit der in Schieflage geratenen Greensill-Gruppe verwoben ist, seit dem Sommer mit einer Sonderprüfung unter die Lupe. Die BaFin lehnte eine Stellungnahme ab. Von der Greensill Bank gibt es noch keine Reaktion. Nach Medienberichten über eine drohende Schieflage von Greensill Capital kappen wichtige Partner ihre Geschäftsbeziehungen zu der Londoner Finanzgesellschaft. Das Schweizer Fondshaus GAM kündigte gestern an, den zusammen mit Greensill betriebenen GAM Greensill Supply Chain Finance Fonds abzuwickeln. Die Ereignisse bei der britisch-australischen Greensill-Gruppe rücken auch die in Bremen ansässige Greensill Bank in den Fokus, die mit vergleichsweise hohen Zinsen bei deutschen Privatkunden um Einlagen wirbt. Greensill steuert derweil auf einen Notverkauf zu. Die Gesellschaft stehe in exklusiven Verhandlungen mit einem "globalen Finanzinstitut" mit dem Ziel, im Verlauf der Wochen zu einem Abschluss zu kommen, wie Greensill mitteilte. Die Transaktion dürfte große Teile des Geschäfts und der verwalteten Vermögen umfassen. Eine beträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen dürfte erhalten bleiben. Am Montag hatte das "Wall Street Journal" berichtet, dass der Finanzinvestor Apollo Global Management in Verhandlungen mit Greensill stehe, um sein operatives Geschäft zu übernehmen. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge will der Mutterkonzern Greensill Capital in Australien Insolvenz anmelden. Und am Devisenmarkt ist der Euro ist 1,20 84 Dollar wert.

7:15 Nikkei schließt 0,5 Prozent im Plus

Die Dienstleistungsbranche in China wächst so langsam wie seit zehn Monaten nicht mehr. Das wird mit schleppender Nachfrage während der zweiten Corona-Welle begründet. Das Caixin/Markit-Barometer signalisiert für Februar Wachstum. Arbeitsplätze sind dabei offenbar verloren gegangen, weil die Firmen sparen. Trotzdem steigen an den chinesischen Aktienmärkte die Kurse. Der Shanghai Composite, der wichtigste Aktienindex in China, legt um rund 1,5 Prozent zu und der Hang-Seng-Index in Hongkong um 1,8 Prozent. Vor allem rechnen die Investoren wohl mit weiteren Staatshilfen in der Krise. Der Nikkei in Tokio schloss vor wenigen Minuten 0,5 Prozent im Plus bei 29.559. Die schwachen Vorgaben von der Wall Street blenden die Anleger in Asien offenbar aus. In New York wurden vor allem Technologiewerte abgestoßen. Der Nasdaq-Index verlor 1,7 Prozent. Und der Euro ist fast 1,21 Dollar wert.

6:15 Chinas Dienstleister wachsen langsamer

Bestimmende Indizes an den Aktienmärkten in Asien verbuchen Gewinne. Begründet wird das vor allem mit der Hoffnung, dass es in den USA bald ein Konjunkturpaket geben wird. Einige Analysten meinen, dass zu schnell steigende Kurse es den Märkten schwermachen könnten, ihre Gewinne zu halten. Obwohl sich die Märkte stabilisiert hätten, bleibe die Stimmung angespannt, da die Anleger weiterhin einen weiteren Ausverkauf bei den Zinsen befürchteten, sagten die Analysten von TD Securities. Der Nikkei in Tokio notiert leicht im Plus. Der KOSPI in Südkorea legt um 0,7 - und der Hang-Seng-Index in Hongkong 1,8 Prozent zu. Der Shanghai-Composite, der wichtigste Aktienindex in China, gewinnt 1,4 Prozent. Chinas Dienstleistungssektor wächst wegen schleppender Nachfrage während der zweiten Corona-Welle so langsam wie seit zehn Monaten nicht mehr. Das Caixin/Markit-Barometer für die Service-Branche sank im Februar auf 51,5, wie aus der Umfrage hervorgeht. Im Januar habe der Wert bei von 52 gelegen. An der Wall Street schloss der Dow Jones 0,5 Prozent im Minus und der Euro ist knapp 1,21 Dollar wert.

Quelle: BR-Nachrichtenredaktion

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