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B5 Börse DAX startet mit über 14.000 Punkten in den März

Stand: 01.03.2021 18:10 Uhr

Es war ein glänzender Auftakt für den Börsenmonat März. Nachdem der DAX die vergangene Woche noch geschwächelt hatte, hat der deutsche Leitindex heute einen Satz nach oben gemacht und ist sogar über der Marke von 14.000 Punkten gelandet. In den vergangenen Tagen hatten sich die Anleger Sorgen gemacht über die ansteigende Inflation. Denn damit könnten steigende Leitzinsen verbunden sein. Doch aus den Notenbanken wichtiger Länder hieß es nun, dass sie weiterhin fleißig Anleihen kaufen und die Leitzinsen niedrig lassen wollen. In den USA wurde außerdem ein weiterer Corona-Impfstoff zugelassen. Das hat die Investoren bei den Aktien wieder zugreifen lassen. Der DAX ist gut 1,5 Prozent höher aus dem Handel gegangen bei 14.013 Zählern. Quer durch die Bank konnten die Titel zulegen. Im DAX führten die Anteile von MTU die Gewinnerliste an mit einem Zuwachs von 6 Prozent. Bayer kamen 4,5 Prozent voran, Deutsche Post 3,5 Prozent. Auch an den Aktienmärkten in New York geht es kräftig aufwärts. Dow Jones und Nasdaq klettern jeweils um mehr als 2 Prozent. Wenig verändert ist der Euro bei 1,2055 Dollar.

Die BayWa ist gut durch das Corona-Jahr gekommen. Der Umsatz kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr im Jahresvergleich um 0,6 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in München bei der Vorlage von Eckdaten mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte um 14 Prozent auf 215 Millionen Euro zu. Die Dividende für das abgelaufene Jahr soll um 5 Cent auf 1,00 Euro pro Aktie steigen. Angaben zum Nettogewinn wurden nicht gemacht. Die BayWa habe im vergangenen Jahr von einer anhaltend hohen Nachfrage in all ihren Segmenten profitiert, hieß es. Größtes Geschäftsfeld der BayWa ist der Agrarhandel, daneben stehen die Bereiche Bau - überwiegend Baustoffhandel - und Energie. Der Konzern plant und baut seit einigen Jahren Ökostromanlagen. Die ausführlichen Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr will das Unternehmen am 25. März veröffentlichen. Die BayWa-Aktie steigt um 4,5 Prozent. Der DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 13.964 Punkte. In New York legt der Dow Jones knapp 2 Prozent zu. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 20 35. Stephan Lina, B 5 Börse.

Das Flugzeugmodell Boeing 737 Max darf in China weiterhin nicht fliegen. Erhebliche Sicherheitsbedenken seien nicht vollständig ausgeräumt worden, sagte der stellvertretende Leiter der chinesischen Flugaufsicht. Nach zwei Unglücken mit insgesamt 346 Toten war das Modell 2019 rund um die Welt aus dem Verkehr gezogen worden. Nach Änderungen an den Maschinen und dem Pilotentraining darf es in der EU, den USA und manchen anderen Ländern inzwischen aber wieder abheben. Für China heißt es jedoch: Die technische Überprüfung habe noch nicht das Zertifizierungs- und Flugteststadium erreicht. Chinesische Fluggesellschaften besitzen Medienberichten zufolge bereits etwa 100 Flugzeuge des Typs. Das Tauziehen um die 737 Max gilt Beobachtern auch als chinesisches Druckmittel im Handelsstreit mit den USA. Damit könnte heute auch die Boeing-Aktie an der Wall Street in den Fokus rücken. Hierzulande ist die Börsenstimmung gut. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 13.917 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 20 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

Der Zahlungsdienstleister Klarna hat sich von Investoren eine Milliarde Dollar Kapital besorgt. Die Gesamt-Bewertung von Klarna verdreifachte sich nach Angaben des Unternehmens innerhalb eines halben Jahres auf 31 Milliarden Dollar. Das schwedische Fintech ist seinen Investoren nun mehr wert als die Deutsche Bank, die auf einen Börsenwert von 25 Milliarden Dollar kommt. Klarna - in Deutschland bekannt für den Überweisungsdienst "Sofort" - wächst derzeit massiv und profitiert vom Trend zum Einkaufen im Internet und dem vermehrten Bezahlen an Ladenkassen mit Karten oder dem Smartphone. Das 2005 gegründete Unternehmen zählt weltweit 87 Millionen Kunden und erzielte 2020 ein Transaktionsvolumen von 56 Milliarden Dollar. Klarna konkurriert mit Bezahldiensten wie Paypal. Am deutschen Aktienmarkt ist die Stimmung heute freundlich. Der DAX steigt um 1 Prozent auf 13.929 Punkte. An der Spitze stehen die Papiere des Triebwerks-Spezialisten MTU Aero Engines mit einem Plus von fast 5 Prozent. Der Euro notiert bei 1 Dollar 20 50. Stephan Lina, B 5 Börse.

An den deutschen Börsen ist die Stimmung zum Auftakt der neuen Woche freundlich. Um die Mittagszeit klettert der DAX um 1,1 Prozent nach oben auf 13.942 Punkte. Händler erklärten den Aufwärtstrend mit schwindenden Zinsängsten. In der vergangenen Woche hatte es noch einen Ausverkauf an den internationalen Anleihe-Märkten gegeben, das hatte die Zinsen nach oben getrieben. Investoren hatten die Sorge, dass die Inflation wieder merklich anziehen könnte, was Notenbanken dann wohl zu einer strafferen Geldpolitik motivieren könnte. Übers Wochenende gab es dann aber Äußerungen von mehreren internationalen Notenbankern, die sich zu einer anhaltenden Politik des sehr billigen Geldes bekannten. Die Gewinner im DAX ziehen sich quer durch die Branchen. Ganz oben stehen die Papiere von MTU Aero Engines, Deutscher Bank und Deutscher Post, die sich um jeweils mehr als 3 Prozent verteuern. Auf der anderen Seite verbilligen sich Continental um knapp 1 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 20 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

Große Inflationsängste scheinen die Anleger momentan nicht zu haben. Aber die Stimmung auf dem Börsenparkett bleibe angespannt, sagte ein Marktanalyst vom Brokerhaus Axi. Die Investoren würden genau beobachten, wie die Zentralbanken auf die Schwankungen am Anleihemarkt reagierten und ob sie schnell Alarm schlagen würden. An den europäischen Börsen steigen den Aktienkurse. Der EuroStoxx50 für die wichtigsten Titel in der Euro-Zone um 1,5 Prozent. Am deutschen Aktienmarkt legt der DAX um 1,1 Prozent zu auf 13.939 Punkte. Die Aktien der Global Fashion Group steigen um mehr als 11 Prozent. Damit sind sie die Spitzenreiter im SDAX. Der Online-Modehändler habe 2020 seine eigenen Ziele übertroffen, sagte ein Analyst der Baader Helvea Bank. Der Ausblick für das laufende Jahr übertreffe seine Erwartungen. Und der Euro ist 1,20 39 Dollar wert.

Die Anleger hoffen offenbar auf positive Konjunkturdaten. Einige werden heute veröffentlicht, so der Einkaufsmanagerindex für die Industrie in Deutschland. Wie das Institut IHS Markit heute zu seiner Umfrage, stieg der Index um 3,6 auf 60,7 Punkte. Über der Marke von 50 signalisiert er Wachstum. Begründet wurde der Anstieg vor allem mit einer positiven Entwicklung des Exportgeschäfts. Auch die Industrie in der Euro-Zone legte laut dem Institut im Februar zu – um 3,1 auf 57,9 Punkte. Vor diesem Hintergrund steigen die Kurse am deutschen Aktienmarkt. Der DAX legt um 1,3 Prozent zu auf 13.961 Punkte. MDAX und TecDAX gewinnen bis zu 1,9 Prozent. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,20 45 Dollar wert.

Der deutsche Aktienmarkt hat den Handel mit Gewinnen begonnen. Der DAX steigt um 1,4 Prozent auf 13.980 Punkte. Damit folgen die Anleger den positiven Vorgaben aus Asien. Der Nikkei in Tokio schloss 2,4 Prozent im Plus. Die großen Indizes an dne Börsen in Shanghai und Hongkong legen um bis zu 1,5 Prozent zu. Die Inflationssorgen der vergangenen Woche scheinen in den Hintergrund zu treten. Dazu könnten positive Meldungen zur deutschen Autobranche beitragen. Der DAX war vergangene Woche ja kurzzeitig über die Marke von 14.000 geklettert, schloss am Freitag dann gut 200 Punkte darunter –mit einem Minus von 0,7 Prozent. Momentan gibt es keine Verlierer im deutschen Leitindex. Allen voran steigen die Papiere von Bayer und Deutsche Bank um bis zu 2,5 Prozent. Offenbar ist es der Konjunkturoptimismus, der die Rohstoffpreise steigen lässt. Der Preis für das Barrel Brent-Öl legt um gut 1 Prozent zu auf rund 65,60 Dollar. Und der Euro ist knapp 1,21 Dollar wert.

Beim DAX werden zum Handelsbeginn Gewinne erwartet. Begründet wird das unter anderem mit Konjunkturhoffnungen. Dazu trägt Marktbeobachtern zufolge bei, dass das US-Repräsentantenhaus den geplanten, zusätzlichen Konjunkturhilfen zugestimmt hat – und ein weiterer Impfstoff gegen Covid-19 in den UA zugelassen ist. Das alles ermutigt die Anleger offenbar zum Kauf von Rostoffen. An den Rohstoffmärkten steigen die Preise. Der Preis für das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent zur Auslieferung im Mai legt um gut 1 Prozent auf rund 65,60 Dollar. Die Aktienmärkte in Asien geben sich positiv. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gewinnt 1,4 Prozent. Der Nikkei in Tokio schloss 2,4 Prozent im Plus. Vor dem Wochenende verlor der DAX 0,7 Prozent auf 13.786 Punkten. Und am Devisenmarkt ist der Euro fast 1,21 Dollar wert.

Die Handelswoche an den Märkten in Asien beginnt positiv. Begründet wird das vor allem mit einem weiteren Impfstoff, der in den USA zugelassen ist. Es ist das Mittel von Johnson & Johnson, das ab morgen dort ausgeliefert werden soll. Derweil hat AstraZeneca offenbar seine Beteiligung an dem US-Biotech-Unternehmen Moderna verkauft. Wie „The Times“ berichtete, hat AstraZeneca seine Anteile in Höhe von 7,7 Prozent für umgerechnet mehr als 83 Millionen Euro abgestoßen, nachdem Aktien des US-Pharmaherstellers wegen des Durchbruchs beim Coronaviurs-Impfstoff in die Höhe geschnellt waren. Die Papiere von Moderna gewannen an der Wall Street vor dem Wochenende 4,3 Prozent. Der Nikkei in Tokio schloss vor wenigen Minuten 2,4 Prozent im Plus bei 29.664. An den chinesischen Börsen steigen die Aktienkurse ebenso. Und an der Börse in Südkorea wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Und der Euro ist fast 1,21 Dollar wert.

An den Aktienmärkten in Asien dürfte zumindest teilweise die Zulassung des Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson in den USA wohl positiv bewertet werden. Ab morgen soll das Mittel ausgeliefert werden. Der Nikkei in Tokio steigt zeitweise um rund 2 Prozent. Die chinesischen Börsen notieren ebenso im Plus. Die Marktteilnehmer blieben nervös wegen der Aussicht auf eine höhere Inflation, da die Wirtschaft dank der Impfstoffe, hoher Ersparnisse und solider fiskalischer und geldpolitischer Unterstützung wieder anspringe, sagte ein Stratege bei NAB. Die Vorgaben von der Wall Street in New York sind uneinheitlich. Der Dow Jones verlor vor dem Wochenende 1,5 Prozent. Der Technologie-Index Nasdaq schloss hingegen mit Gewinnen. Und am Devisenmarkt ist der Euro fast 1,21 Dollar wert.


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