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B5 Börse Neuer Rekord in New York

Stand: 14.12.2017

22:15 Neuer Rekord in New York

Zunächst erreichte der Dow Jones mit 24 672 Punkten einen neuen Rekord. Dann fiel er aber um 77 auf 24 509 Punkte zurück. Die Stimmung ist trotzdem gut. Zu verlockend ist die Aussicht, dass der Kongress kommende Woche die größte Steuerreform seit über 30 Jahren beschließen wird. Die Unternehmenssteuern werden dann auf 21 Prozent sinken. In Deutschland sorgte der Möbelriese Steinhoff erneut für negative Schlagzeilen. Zunächst zog das Unternehmen die Jahresbilanz 2016 zurück, weil sie offenbar falsch ist. Am Abend traten Hauptaktionär und Multimilliardär Christo Wiese und sein Sohn Jacob von ihren Aufsichtsratsämtern zurück. Die MDAX-Aktie wurde in den letzten Tagen zu einem Spielball der Spekulanten. Sie verlor erneut über 13 Prozent auf nur noch 57 Cent. Der DAX schloss 58 Punkte tiefer bei 13 068. Größter Verlierer war den zweiten Tag in Folge RWE mit minus 4,4 Prozent. Der Euro kostete 1, 17 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

21:15 Dow Jones im Minus

Die Aufweichung der Netzneutralität spaltet die amerikanischen Hightech-Konzerne. Die Telekomriesen AT&T, Comcast und Verizon profitieren von der neuen Regelung. Sie können jetzt Inhalte blockieren, verlangsamen und gegen Bezahlung wieder beschleunigen. Facebook und Google hatten sich für den Erhalt der Netzneutralität eingesetzt, da sie ja unter anderem Hollywood-Filme auf ihren Plattformen anbieten. Keine der betroffenen Aktien tanzt  aus der Reihe. Comcast stechen mit einem Plus von 1,5 Prozent hervor. Der Dow Jones hat im frühen Handel einen Rekord aufgestellt, danach setzten Gewinnmitnahmen ein. Er verliert 53 auf 24 533 Punkte. Der DAX schloss 58 Punkte tiefer bei 13 068. Der Euro kostet 1, 17 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

20:15 Warten auf historische Steuerreform

Die USA stehen vor der größten Steuerreform seit drei Jahrzehnten. US-Präsident Trump kommt einen weiteren Schritt voran, weil sich die beiden Kongresskammern auf einen Gesetzesentwurf geeinigt haben. Der sieht unter anderem die Senkung der Unternehmenssteuern von 35 auf 21 Prozent vor. Die endgültige Verabschiedung ist für kommende Woche geplant. Trump würde damit eines seiner großen Wahlversprechen einlösen. Die Börsen honorieren das. Der Dow Jones hat zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch aufgestellt. Aktuell verliert er aber nur 22 auf 24 564 Punkte. Der DAX schloss 58 auf 13 068 Punkte. Der Euro kostet 1, 18 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

19:15 Keine Zinserhöhung vor 2019

Vor dem Jahr 2019 wird es in der Eurozone keine Zinserhöhung geben. Das glauben Volkswirte großer Banken, nachdem die EZB heute keinerlei Signale für eine Zinswende aussendete. Fakt ist: Die Konjunktur in der Eurozone läuft wieder deutlich besser. Vor allem die boomende deutsche Wirtschaft wäre reif für langsam steigende Zinsen. Die Zinsspanne zwischen Europa und den USA wird immer größer. Die FED hat gestern die fünfte Anhebung innerhalb von 2 Jahren beschlossen. Die Börsen gaben heute überwiegend nach. Die großen und wichtigen Entscheidungen des Jahres sind getroffen. Die nötigen Impulse für weitere Gewinne fehlen. In New York verliert der Dow Jones 12 auf 24 573. Der DAX verlor 0,4 Prozent auf 13 068. Der Euro kostet 1, 17 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:45 Großauftrag für Airbus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat einen Großauftrag aus den USA bekommen. Delta Airlines bestellte hundert Maschinen der Mittelstreckenreihe A321neo. Gesamtwert des Auftrags: fast 11 Milliarden Euro. Die Airbus-Aktie zog daraus keinen Nutzen. Sie verlor 1,2 Prozent  auf 85 Euro. Damit ist der Kurs nur wenige Euro von einem neuen Rekord entfernt. Größte Verlierer im MDAX waren erneut Steinhoff. Beim zweitgrößten Möbelhändler Europas weitet sich der Bilanzskandal aus. Die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr seien nicht zuverlässig, räumte das Unternehmen ein. Die Aktie verlor über 13 Prozent an Wert. Der MDAX der Nebenwerte schloss 0,4 Prozent tiefer. Auch der DAX gab 58 Punkte nach auf 13 068. Die New Yorker Börsen halten sich knapp in der Gewinnzone. Der Dow Jones steigt um 10 auf 24 595 Punkte. Der Euro kostet 1, 17 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:15 Kursgewinne in New York

Die New Yorker Börsen melden kleine Kursgewinne. Der Dow Jones gewinnt 19 auf 20 605 Punkte. Die Stimmung ist und bleibt gut. Gestern machte Präsident Trump mit seiner Steuerreform einen weiteren wichtigen Schritt. Senat und Repräsentantenhaus haben sich so weit geeinigt, dass es schon nächste Woche zu einem abschließenden Votum über den Entwurf kommen könnte. Die Unternehmenssteuern in den USA würden dann auf gut 21 Prozent sinken. Die FED hält wie erwartet Kurs bei der Zinswende. Gestern gab es die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr und schenkt man den Auguren Glauben, stehen im kommenden Jahr drei weitere Schritte an. Der DAX schloss 58 Punkte tiefer bei 13 068. Der Euro kostet 1, 17 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

17:45 Kein Ende der Nullzinspolitik

Die EZB wird noch lange an ihrer Nullzinspolitik festhalten. Das machte Notenbank-Chef Draghi nach der letzten geldpolitischen Sitzung in diesem Jahr klar. Obwohl sich die Konjunktur in der Eurozone zuletzt deutlich verbessert hat, ist Draghi mit dem Aufschwung noch nicht zufrieden. Kritik kommt vor allem aus Deutschland. Die Wirtschaft läuft hierzulande so gut, dass sie höhere Zinsen benötigt, um Übertreibungen wie am Immobilienmarkt zu vermeiden. Der DAX schloss 58 Punkte tiefer bei 13 068. RWE verloren abermals gut 4 Prozent. Gestern lagen die Verluste im zweistelligen Prozentbereich, weil die Ökostromtochter Innogy ihre Jahresprognose senkte. Die Aktie, die im MDAX zuhause ist, verlor knapp 3 Prozent. Die New Yorker Börsen melden nur kleine Gewinne. Der Euro kostet 1, 17 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

16:45 US-Anleger beigeistert von Medienfusion

An den US-Börsen schaut man auf die Aktien der Unterhaltungskonzerne Walt Disney und 21st Century Fox. Die 52 Milliarden Dollar schwere Fusion der beiden wird weiter gefeiert. Bei 21st stehen 3 Prozent Plus an den Tafeln. Bei der Disney-Aktie ist man nicht mehr ganz so euphorisch, nachdem das Rating des Konzerns inzwischen bei S&P herabgesetzt wurde. Der Kurs legt hier nur noch ganz leicht zu. Insgesamt ist die Stimmung an der Wall Street zumindest nicht schlecht. Der Dow Jones kommt 0,2 Prozent voran und erreicht damit 24.625. Der Nasdaq-Index verbessert sich ebenfalls um 0,2 Prozent. Hierzulande steigt der DAX inzwischen ebenfalls ein wenig, um 0,1 Prozent auf 13.130. Der Euro fällt unter einen Dollar 18, 1,17 80 sind es im Moment. Christian Sachsinger, B5 Börse.

16:15 An der Wall Street geht es vorsichtig aufwärts

Dow Jones und Nasdaq-Index verbuchen beide 0,2 Prozent Gewinn. Im Plus sind die Bankaktien; nach der gestrigen Leitzinserhöhung und dem Ausblick der Fed auf drei weitere Zinsschritte im nächsten Jahr erhoffen sich viele Anleger wohl bessere Geschäfte für die Geldhäuser. Im Dow kommen JP Morgan und American Express jeweils ein halbes Prozent voran. Außerdem hilft die Aussicht auf eine Verabschiedung der Steuerreform noch in diesem Jahr den Kursen nach oben. Gestern waren sich US-Senat und Repräsentantenhaus über den Reform-Entwurf einig geworden. Damit würde sich die Unternehmenssteuer in den USA auf 21 Prozent verringern. Hierzulande zeigt sich der DAX mittlerweile fast unverändert bei 13.115 Punkten. Und der Euro steht bei genau einem Dollar 18. Christian Sachsinger, B5 Börse.

15:45 Stimmung wird besser

Der DAX hat seine Verluste abgebaut. Von fast einem Prozent Minus und nur noch etwas über 13.000 Punkten, geht es inzwischen wieder hoch auf 13.125. Damit notiert das Börsenbarometer unverändert. Zwei Faktoren helfen dem DAX. Zum einen nährt die EZB mit ihrem Ausblick, was die Entwicklung der Inflation angeht, die Hoffnungen vieler Börsianer, dass sich die Politik des billigen Geldes auf Jahre hin nicht grundlegend ändert. Zum anderen sind die US-Börsen inzwischen mit leichten Gewinnen in den Handel eingestiegen. Der Dow Jones notiert wenige Minuten nach Beginn 0,3 Prozent höher bei 24.650 Punkten. Gestern hatte die US-Notenbank Fed den Leitzins wie erwartet um einen viertel Prozentpunkt angehoben. Damit zu den Devisenmärkten: dort gibt der Euro jetzt leicht nach auf Werte knapp über einen Dollar 18. Christian Sachsinger, B5 Börse.  

15:15 Verluste werden abgebaut

Der DAX notiert nur noch 0,3 Prozent im Minus und nicht mehr knapp ein Prozent. Womöglich hilft die Prognose der Europäischen Zentralbank nun doch den Märkten. In ihren Erläuterungen hat die EZB nämlich durchblicken lassen,  dass das Inflationsziel auch in den kommenden Jahren trotz verbesserter Konjunktur verfehlt wird. Die Volkswirte der Zentralbank hoben zwar ihre Prognose für den Anstieg der Verbraucherpreise im Jahr 2018 von 1,2 auf 1,4 Prozent an. Aber das erklärte Ziel sind eben knapp 2 Prozent. 2019 und 2020 werden 1,5 und 1,7 Prozent erwartet. Also darf man auch langfristig mit extrem niedrigen Zinsen im Euroraum rechnen und insofern mit guten Grund-Bedingungen für die Börsen. Zu den Devisenmärkten: Der Euro gibt leicht und hält sich nur noch knapp über einem Dollar 18. Christian Sachsinger, B5 Börse.

14:15 EZB dreht nicht an der Zinsschraube.

Die Währungshüter lassen den Leitzins auf dem Rekordtief von null Prozent. Der sogenannte Einlagensatz bleibt bei minus 0,4 Prozent. Banken müssen also weiterhin Strafzinsen zahlen, wenn sie über Nacht überschüssiges Geld bei der Notenbank parken. Das war allgemein alles auch so erwartet worden. Gespannt war man deshalb viel mehr auf den Ausblick. Die EZB hält nun trotz des jüngsten Konjunkturaufschwungs an ihrem Ausblick fest. Die Schlüsselzinsen sollen weit über die Zeit der Anleihenkäufe hinaus auf dem aktuellen Niveau bleiben. Experten rechnen jetzt frühestens 2019 mit einer ersten Zinserhöhung. An den Aktienmärkten löst das alles keine Begeisterung aus. Der DAX bleibt 0,8 Prozent im Minus bei aktuell 13.025 Punkten. Der M-DAX gibt 0,5 Prozent nach und der TecDAX notiert leicht im Minus. Auch an den Devisenmärkten gibt es kaum Reaktionen auf die Meldungen von der EZB. Der Euro notiert wie zuvor bei einem Dollar 18 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

13:45 DAX gibt weiter nach

Die Stimmung an den deutschen Aktienmärkten ist eher schlecht. Der DAX gibt inzwischen 0,8 Prozent nach und hält sich damit nur noch knapp über 13.000 Punkten. 13.030 sind es aktuell. Der M-DAX mit den Nebenwerten verliert im Moment 0,5, der TecDAX 0,3 Prozent. Bei den Einzelwerten steht Fraport im Fokus; die Aktien des Frankfurter Flughafenbetreibers haben gute Analystennoten bekommen. Aktuell stehen 3 Prozent Plus an den Tafeln. Der größte Gewinn aktuell im M-DAX. Und mit einem Kursgewinn von rund 60 Prozent im Gesamtjahr zählt Fraport zudem zu den besten Werten im Index. Am Ende der Rangliste im M-DAX steht heute erneut Steinhoff. Die von einem Bilanzskandal durchgeschüttelten Aktien knicken erneut 10 Prozent ein auf 60 Cent. Damit bleiben die Titel aber immerhin noch über dem Rekordtief der Vorwoche von 0,35 Euro. Und der Euro bewegt sich kaum bei einem Dollar 18 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

13.15 RWE gibt weiter nach

Der Energiesektor stand gestern an den deutschen Aktienmärkten heftig unter Druck. Die RWE-Ökostromtochter Innogy meldete Probleme, es gab eine Gewinnwarnung. Und so gab der Kurs der RWE-Aktie über 10 Prozent nach. Heute sieht es zwar besser aus, aber die Aktie ist noch immer unter Druck mit einem halben Prozent Minus. Die Aktie des Rivalen E.ON hatte es gestern ebenfalls mit nach unten gezogen. Heute kommt hier zumindest eine kleine Gegenbewegung mit aktuell einem halben Prozent Plus. Damit ist E.ON einer von nur drei Gewinnern, neben ProsiebenSat1 und Lufthansa, beide legen ebenfalls nur leicht zu … denn die Stimmung ist insgesamt eher schlecht. Viele Verlierer, Fresenius, Deutsche Börse und Infineon sind die schwächsten Titel mit bis zu 2,5 Prozent Minus. Insgesamt ergibt sich beim DAX ein Minus von 0,5 Prozent. Und der Euro steht bei einem Dollar 1828. Christian Sachsinger, B5 Börse.

12:45 Warten auf die EZB

Nach der Zinsentscheidung ist vor der Zinsentscheidung. Immer wieder bestimmen die Notenbanken die Gefühlslage an den Börsen. Nun hatte gestern die amerikanische Fed wie erwartet den Zinssatz erhöht und drei weitere Anhebungen für das kommende Jahr in Aussicht gestellt. Eine große Überraschung ist damit jedoch ausgeblieben. Und so wartet man nun, ob denn die Bank of England oder insbesondere die EZB heute einen Impuls für die Märkte geben können. Beide werden sich in Kürze äußern. Zinserhöhungen stehen aus Sicht von Experten dabei wohl nicht an. Aber erstmals werden die EZB-Volkswirte eine Vorhersage für das Wirtschaftswachstum und die Inflation im Jahr 2020 abgeben. Das lässt auch Rückschlüsse auf den geldpolitischen Langfristplan in der Eurozone zu. Vorab geben die Kurse an den deutschen Märkten leicht nach. Der DAX verliert ein halbes Prozent auf 13.055 Punkte. Der Euro rührt sich kaum bei einem Dollar 18 25. Christian Sachsinger, B5 Börse.

12:15 Siemens setzt auf Medizintechnik

Wie macht Siemens weiter? Diese Frage stellen sich Viele nach der angekündigten Rosskur in der Kraftwerkssparte mit dem Abbau tausender Arbeitsplätze. Jetzt hat Konzernboss Käser im Manager-Magazin seine Strategie erklärt. Spekulationen, dass man erst die digitale Fabrik und dann das Energy Management an die Börse bringe oder gar die Gebäudetechnik verkaufe, seien Unsinn do der Siemens-Chef. Haupt-Schwerpunkt soll die Medizintechnik bilden. Hier wolle man massiv investieren um eine Gesundheitstechnik zu schaffen, die das Potenzial habe in 20 bis 30 Jahren größer zu sein, als das industrielle Siemens. An den Aktienmärkten lösen die Erklärungen keine Euphorie aus. Die Siemens-Aktie verbucht ein halbes Prozent Minus. Noch deutlich schwächer zeigen sich allerdings Deutsche Börse und Fresenius mit 2 und 2,5 Prozent Minus. Unterm Strich verbucht der DAX 0,5 Prozent Minus auf 13.055. Der Euro rührt sich kaum bei einem Dollar 18 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

11:15 Steinhoff bleibt unter Druck

Der Möbelkonzern Steinhoff steht nach dem Bilanzskandal weiter unter Druck. Der Poco-Mutterkonzern muss seine Geschäftszahlen auch für 2016 korrigieren. Bei der Überprüfung der Finanzkennzahlen für 2017 habe sich gezeigt, dass die gleichen problematischen Bilanzthemen schon 2016 relevant gewesen seien. Deshalb werde der Jahresabschluss 2016 neu aufgestellt. Die Aktien von Steinhoff gehören im MDAX zu den größten Verlierern. Sie verbilligen sich um fast zehn Prozent. Damit kostet ein Anteil nur noch 60 Cent. Auch sonst lässt die Stimmung an den deutschen Börsen zu wünschen übrig. Im Vorfeld der heutigen Zinsentscheidung der europäischen Zentralbank verlieren DAX, MDAX und TecDAX zunehmend an Boden. Der DAX rutscht wieder unter die Marke von 13.100 auf 13.088, das ist ein Minus von 0,3 Prozent. Der MDAX gibt 0,4 Prozent nach und der TecDAX 0,3 Prozent. Der Euro notiert bei 1,18 22 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

10:45 Automarkt in Europa läuft

Der europäische Automarkt ist im vergangenen Monat weiter gewachsen. Die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp sechs Prozent zu auf mehr als 1,2 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Dem Verband zufolge entwickelten sich erneut nahezu alle wichtigen Automärkte in der Europäischen Union positiv, vor allem in Spanien und Frankreich gingen die Verkäufe deutlich nach oben, während in Großbritannien die Neuzulassungen allerdings deutlich zurückgingen. Die Autotitel im DAX entwickeln sich uneinheitlich. Während BMW und Daimler hauchdünn im Plus sind, müssen die Aktien von VW ein wenig abgeben. Der DAX tendiert auch leichter. Er sinkt um 0,3 Prozent auf unter 13.100 auf 13.089. Auch MDAX und TecDAX verlieren je 0,3 Prozent. Der Euro notiert bei 1,18 29 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

10:15 Konjunktur brummt weiter

Die Konjunktur in der Euro-Zone läuft nach wie vor rund. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg in diesem Monat weiter auf 58 Punkte, wie das Institut IHS Markit nach seiner Umfrage unter rund 5.000 Unternehmen mitteilte. Das ist der höchste Stand seit fast sieben Jahren. Eigentlich war mit einem leichten Rückgang gerechnet worden. Frankreich sei in diesem Jahr die große Überraschung, Hier sich die Wirtschaft in rasantem Tempo berappelt. Das habe die gesamte Euro-Zone mitgerissen, heißte es bei dem Markit Institut. Auch Deutschland setzte seinen kräftigen Aufschwung fort. Die Investoren an den europäischen Börsen kann das allerdings nicht locken. Der EuroStoxx bleibt leicht im Minus mit 0,1 Prozent. Der DAX sinkt um 0,2 Prozent auf 13.102. Die Investoren warten offenbar auf die Ergebnisse der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank. Der Euro notiert bei 1,18 19 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

09:45 EZB berät über Geldpolitik

Nach der Notenbanksitzung der Fed in den USA berät heute Vormittag die europäische Zentralbank bei ihrer turnusmäßigen Sitzung über ihre künftige Geldpolitik. Eine Zinserhöhung wird nicht erwartet, aber Details, über ihren langsamen Ausstieg aus der Politik des ultra-billigen Geldes. Dabei liegen den Ratsmitgliedern der EZB auch neue Konjunktur- und Inflationsprognosen der hausinternen Volkswirte für die Euro-Zone vor, die erstmals auch das Jahr 2020 einschließen werden. Vor allem die neuen Inflationsprognosen dürften den EZB-Kurs maßgeblich beeinflussen. Die Notenbanker streben ja ein Inflationsziel von knapp zwei Prozent an. Die Entscheidung soll um 13.45 Uhr bekanntgeben werden. Später gibt es dazu noch Erläuterungen des Notenbank-Präsidenten Mario Draghi auf einer Pressekonferenz ab 14.30 Uhr. Die Anleger warten ab. Der DAX rutscht leicht nach unten um 0,1 Prozent auf 13.106. Der Euro hat angezogen auf 1,18 24 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

09:15 DAX startet leichter

Die Deutsche Bank verkauft ihr Privat- und Firmenkundengeschäft in Polen an eine Tochter der Bank Santander, für 305 Millionen Euro. Dies teilte Santander mit. Die Deutsche Bank will mit dem Schritt nach eigenen Angaben ihr Geschäft "stärker fokussieren und die Komplexität reduzieren". An den Aktivitäten in Polen außerhalb des Privat- und Firmenkundengeschäfts hält die Deutsche Bank nach eigenen Angaben fest. Die Anleger machen trotzdem Kasse. Die Titel der Deutschen Bank verbilligen sich um 0,9 Prozent. Der DAX startet wie erwartet 0,2 Prozent tiefer, er setzt damit seine Talfahrt fort und sinkt auf 1.3089. im MDAX macht wieder Steinhoff von sich Reden. Der wegen möglicher Bilanzfälschungen unter Druck geratene Möbelhändler wird seine Geschäftszahlen für das vergangene Jahr korrigieren. Die Zahlen für 2016 seien nicht mehr zuverlässig, teilte die Nummer zwei im weltweiten Möbelhandel nach Ikea mit. Die Aktien verlieren zum Auftakt 2,8 Prozent. Der Euro hat angezogen auf 1,18 24 Dollar.

 

08:45 Airbus vorbörslich im Plus

Es gibt aber auch eine gute Nachricht für Airbus. Unbestätigten Medienberichten zufolge denkt die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines darüber nach, 100 Flugzeuge des Typs A321neo bei Airbus zu bestellen. Angeblich will das Direktorium noch heute darüber beraten. Es wäre ein Milliardenauftrag für den europäischen Konzern und er würde helfen, den Abstand zum schärfsten Konkurrenten Boeing zu verringern. Im vorbörslichen Handel können die Titel von Airbus zulegen. Der DAX wird nach Einschätzung von Banken und Brokern etwas tiefer in den Handel starten. Gestern hatte der Leitindex 0,4 Prozent verloren und ist auf 13.125 Punkte gesunken. Mit Spannung werden die Investoren auf die Ergebnisse der Ratssitzung bei der europäischen Zentralbank warten. Die Vorgaben sind uneinheitlich. Während an der Wall Street der Dow Jones gestern Abend 0,3 Prozent höher schloss, verlor der Nikkei heute früh 0,3 Prozent. Der Euro hat angezogen auf 1,18 24 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

07:45 DAX könnte etwas tiefer starten

Nach der wie erwartet ausgefallenen US-Zinserhöhung wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge etwas tiefer starten. Gestern hatte der Leitindex 0,4 Prozent verloren und ist auf 13.125 Punkte gesunken. Die Geldpolitik wird die Anleger auch im weiteren Tagesverlauf beschäftigen. Wie ja gerade in den Wirtschaftsnachrichten gehört, beraten neben der Europäischen Zentralbank, die Bank von England und die Schweizerische Nationalbank über ihre jeweilige Geldpolitik. Zinserhöhungen werden hier allerdings nicht erwartet. Daneben gibt es wieder einige Konjunkturdaten, wie zum Beispiel die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze in den USA. Die Vorgaben sind uneinheitlich. Während an der Wall Street der Dow Jones gestern Abend 0,3 Prozent höher schloss, verlor der Nikkei heute früh 0,3 Prozent. Der Euro hat angezogen auf 1,18 24 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

07:15 Airbus prüft Drosselung der A380 Produktion

Die Geschäftsführung von Airbus denkt darüber nach, die Produktion seines Großraumflugzeugs A380 zu drosseln. Der Chef des Verkehrsflugzeug-Geschäfts, Fabrice Brégier erklärte in Singapur, es werde über eine Verringerung auf sechs bis sieben Maschinen pro Jahr nachgedacht. Er bestätigte damit entsprechende Gerüchte, die seit Tagen im Umlauf sind. Der A380 gilt als eines der Sorgenkinder bei Airbus. Bei dem Großraumflugzeug herrscht Auftragsflaute. Kleinere Maschinen gelten als effizienter. Doch es gibt auch eine positive Nachricht: Medienberichten zufolge will die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines 100 Mittelstreckenjets vom Typ A321 neo bei den Europäern bestellen. Die heutige Kursentwicklung der Airbus Aktien könnte interessant werden. Die Vorgaben sind uneinheitlich. Während an der Wall Street der Dow Jones gestern Abend 0,3 Prozent höher schloss, verlor der Nikkei heute früh 0,3 Prozent. Der Euro hat angezogen auf 1,18 24 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

06:45 Uneinheitliche Vorgaben

Nach der US-Notenbank hat nun auch die Zentralbank in China die Zinsen angehoben, wenn auch nicht so kräftig. Die kurz- und mittelfristigen Sätze wurden nur um jeweils fünf Basispunkte angehoben. Allerdings hatten Analysten hatten mit diesem Schritt nicht gerechnet, anders als in den USA, an der Wall Street. Dort ist die Zinserhöhung der US-Notenbank erwartet worden und war offensichtlich bereits in den Kursen verarbeitet. Der Dow Jones jedenfalls konnte seinen Höhenflug fortsetzen. Er schloss gestern Abend 0,3 Prozent höher bei 24.585, der Nasdaq Index kam um 0,2 Prozent voran. Trotz der positiven Vorgaben wird an der Tokioter Börse weiter Kasse gemacht. Der Nikkei verliert heute früh 0,4 Prozent. Der Hang Seng Index in Hongkong gibt 0,3 Prozent nach. An den Devisenmärkten hat der Euro angezogen auf 1,18 30 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

06:15 Dow Jones weiter im Plus

Die Notenbank in den USA hat den Leitzins auf 1,5 Prozent angehoben. Dieser Schritt war erwartet worden und war offensichtlich bereits eingepreist. Der Dow Jones setzte gestern Abend seinen Höhenflug fort. Er schloss 0,3 Prozent höher bei 24.585. Der technologieorientierte Nasdaq kam um 0,2 Prozent voran. Gestützt wurden die Kurse – Marktteilnehmern zufolge - auch durch Fortschritte bei den geplanten Steuersenkungen. Im Kongress haben sich die Republikaner darüber geeinigt, wie die Steuer-Gesetzentwürfe des Senats und des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden können. Erleichtert haben die Anleger des Halbleiter-Herstellers Western Digital reagiert, dass man sich im Streit mit dem japanischen Partner Toshiba geeinigt hat. Nun wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit sogar ausbauen. Die Papiere von Western Digital gewannen 2,3 Prozent. Die Aktien von Toshiba sind heute früh an der Tokioter Börse 2,9 Prozent im Plus. Der Nikkei allerdings gibt 0,4 Prozent ab. Und der Euro hat angezogen auf 1,18 32 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse


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