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B5 Börse DAX und Dow schliessen im Plus

Stand: 16.01.2019 22:14 Uhr

22:15 Dow und Nasdaq am Ende im Plus

Die Stimmung an der Wall Street war heute nicht schlecht. Vor allem die Bankenaktien kamen gut voran. Die starken Quartalsergebnisse von Bank of America und Goldman Sachs hoben die Laune. Bei Bank of America betrug der Gewinn 7,3 Milliarden Dollar und war damit rund drei Mal so hoch vor einem Jahr. Goldman punktete bei den Anlegern mit starken Einnahmen im Aktienhandel. Und so schlossen die beiden Titel um rund 7 bzw. 10 Prozent höher. Der dicke Kursgewinn bei Goldman schob den Dow Jones an, der legte am Ende 0,7 Prozent zu auf 24.237. An der Technologiebörse Nasdaq lief es nicht ganz so gut, hier waren es am Ende nur 0,2 Prozent mehr. Die guten Banken-Zahlen halfen auch hierzulande den Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank deutlich nach oben. Zudem weiter auf einen Zusammenschluss der beiden Geldhäuser spekuliert wurde, Und so legten Deutsche um 8 Commerzbank um 7 Prozent zu. Der DAX kam am Ende 0,4 Prozent voran. Und der Euro bleibt zu US-Börsenschluss bei rund einem Dollar 14. Christian Sachsinger, B5 Börse.

21:15 Riesenfusion in US-Finanztechbranche

In den USA entsteht ein neuer Riese für alle Dienstleistungen im Zahlungsverkehr, wie sie Banken und Einzelhändler nutzen. Der Zahlungsverkehrs-Abwickler Fiserv will den Rivalen First Data schlucken. Es wäre der größte Deal im Sektor für Finanztechnologie überhaupt. Der Kaufpreis in Aktien: 22 Milliarden US-Dollar. Der Kurs von First Data schießt um fast aktuell um über 20 Prozent nach oben. Bei Fiserv geht es dagegen 4 Prozent abwärts. Sollte die Fusion klappen, dann würde für den deutschen Zahlungsverkehrsabwickler Wirecard ein ernstzunehmender Konkurrent in den USA entstehen. Die Wirecard-Aktie heute dementsprechend mau, mit 0,7 Prozent Plus am Ende. Deutlich besser lief es da bei der Deutschen Bank mit 8 Prozent Plus u.a. wegen anhaltender Fusionsgerüchten mit der Commerzbank. Insgesamt legte der DAX 0,4 Prozent zu. Dow Jones kommt aktuell um 0,8 Prozent voran. Und der Euro steht bei einem Dollar 14. Christian Sachsinger, B5 Börse.

20:15 Deutsche häufen über sechs Billionen Euro an

Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung lässt die Deutschen immer reicher werden. Wie die Bundesbank mitteilte, übertraf das Geldvermögen der privaten Haushalte hierzulande zum ersten Mal die Marke von sechs Billionen Euro. Im dritten Quartal 2018 ging es gegenüber dem zweiten Quartal mit den Vermögen um 1,3 Prozent aufwärts auf 6,05 Billionen. Weiterhin wurden risikoarme Anlagen bevorzugt. Bargeld und Einlagen etwa stiegen deutlich an, ebenso Anlagen in Versicherungen. Und auch das Engagement an den Börsen sei hoch geblieben, hieß es bei der Bundesbank. Dort wurden die Anleger heute im Schnitt noch ein bisschen reicher, wenn auch nicht viel. Der DAX schloss nämlich um 0,3 Prozent höher. M-DAX und TecDAX schafften 0,6 bzw. 0,7 Prozent Plus. Spitzenreiter waren die Bankenwerte. Deutsche-Bank-Aktien legten um 8 Prozent zu, Commerzbanktitel um 7 Prozent. Das lag zum einen an anhaltenden Fusionsgerüchten der beiden Großbanken zum anderen an guten Zahlen der US-Geldhäuser Goldman Sachs und Bank of America. Noch zum Euro: der steht bei einem Dollar 14. Christian Sachsinger, B5 Börse.

19:15 Börsenkalkül: Exit vom Brexit möglich

Eigentlich hätte man ja meinen können, dass die Ablehnung des Brexit-Vertrages durch das britische Parlament, an den europäischen Aktienmärkten Panik hätte auslösen müssen. Aber dem war nicht so. Die meisten Investoren hatten damit bereits gerechnet. Viele Analysten halten nun einen ungeordneten Ausstieg Großbritanniens aus der EU am 29. März für wenig wahrscheinlich. Sie rechnen eher mit einer Verlängerung der Verhandlungsfrist. Sogar einen "Exit vom Brexit", also ein neues Referendum und am Ende einen Verbleib der Briten in der EU, hält man an den Märkten für möglich. Und so standen beim Eurotoxx mit den wichtigsten Aktien aus dem Euroraum am Ende heute sogar leichte Gewinne von 0,3 Prozent an den Tafeln. In Mailand, Madrid und Paris zogen die Indizes überall um rund ein halbes Prozent an. Lediglich in London gab der Ftse zum Schluss ein halbes Prozent nach. Bei uns schloss der DAX 0,4 Prozent höher bei 10.931 Punkten. Noch kurz zur Wall Street: auch dort geht es aufwärts, beim Dow Jones aktuell um 0,7 Prozent. Und der Euro bleibt bei Werten um einen Dollar 14. Christian Sachsinger, B5 Börse.

18:15 Kritik an möglicher Bankenfusion

Die Aufsichtsbehörden stehen einer Fusion der beiden größten börsennotierten deutschen Banken angeblich skeptisch gegenüber. Die Commerzbank sei zu klein, um im Falle eines Zusammenschlusses einen Unterschied für die krisengeplagte Deutsche Bank zu machen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Insider. Und Bloomberg meldet, die Europäische Zentralbank und die deutsche Finanzaufsicht BaFin würden bevorzugen, wenn sich die Deutsche Bank mit einem großen europäischen Institut zusammentäte … und nicht mit der deutlich kleineren Commerzbank. An den Aktienmärkten wollte man heute von solchen Bedenken jedoch nichts hören, die Kurse von Deutscher und Commerzbank wurden um gut 8 bzw. 7 Prozent nach oben gejubelt, das waren die stärkten Gewinne im DAX bzw. im M-DAX heute. Insgesamt herrscht keine Euphorie, aber immerhin auch keine Panik. Trotz des Brexit-Gezerres in London schaffte der DAX am Ende 0,4 Prozent Plus. An der Wall Street ist die Lage ganz ähnlich, mit 0,5 Prozent Gewinn beim Dow Jones aktuell. Und noch zum Euro: der steht im Moment bei einem Dollar 14. Christian Sachsinger, B5 Börse.

17:15 Deutsche Bank acht Prozent fester

Die Spekulationen, dass sich Deutsche und Commerzbank zusammentun könnten, die haben neue Nahrung bekommen, weil sich angeblich sogar die Bundesregierung für eine Bankenfusion stark macht. Offiziell gab es keine Kommentare zu einem entsprechenden Bericht, aber beide Banken-Papiere sind seit Stunden gesucht. Nachdem nun die Agentur Bloomberg berichtet hat, dass sich gewichtige Stimmen für den Zusammenschluss der Deutschen Bank mit einem europäischen Geldhaus ausgesprochen hätten – da springt der Kurs sogar um acht Prozent nach oben, auf acht Euro. An der Wall Street elektrisiert eine Mega-Übernahme die Profis: Das Objekt der Begierde heißt First Data, ein Rivale plant einen Aktientausch, im Volumen von 22 Milliarden US-Dollar. So soll ein neuer Konkurrent für Wirecard aus München entstehen. Es geht um die Software und um alle Dienstleistungen im Zahlungsverkehr, wie sie Banken und Einzelhändler nutzen; das ist ein Bereich mit hohen Wachstumschancen. Der DAX liegt 0,3 Prozent höher, bei 10.927. Der Euro kostet einen Dollar 14 glatt. Margit Siller, B5 Börse.

16:15 First Data: Mega-Übernahme in USA

Von vielen unbemerkt hat sich Wirecard aus Ascheim bei München zu einem Schwergewicht in der deutschen Finanzbranche gemausert, neben Allianz und Münchener Rück – alle drei sitzen in der bayerischen Landeshauptstadt. Nun machen wir einen großen Sprung über den großen Teich, an die Wall Street: Dort entsteht zur Stunde ein neuer Gigant für alle Dienstleistungen im Zahlungsverkehr, wie sie Banken und Einzelhändler nutzen. First Data soll von einem Rivalen übernommen werden, für 22 Milliarden US-Dollar. Der Kurs schießt um fast 18 Prozent nach oben. Ansonsten werden die New Yorker Aktiengeschäften von den beiden Großbanken Goldman Sachs und Bank of America dominiert, beide Aktien kommen um 6,5 Prozent voran, nach starken Quartalszahlen. Im frühen Geschäft liegt der Dow-Jones mit einem halben Prozent im Plus. Auch bei uns kommt die Deutsche Bank um fünf Prozent voran, nach hartnäckigen Spekulationen um eine Fusion mit der Commerzbank. Der DAX klettert um 0,4 Prozent, auf 10.940 Punkte. Der Euro kostet einen Dollar 14 glatt.

15:15 Goldman Sachs vorbörslich gesucht

Goldman Sachs hat die hochgesteckten Erwartungen der Wall Street als bisher einzige Investmentbank übertroffen. Genau wie bei anderen Instituten ist der Handel mit festverzinslichen Anleihen eingebrochen, konnte in diesem Fall aber durch sehr gute Aktiengeschäfte ausgeglichen werden. Unter dem Strich führte das bei den Goldmännern zu einem Quartalsgewinn von 2,3 Milliarden Dollar. Die Aktie hat sich vorbörslich um 3,6 Prozent verbessert, weil viele Anleger begeistert zugriffen. Auch die Bank of America konnte mit hohen Gewinnen glänzen. Wie die zweitgrößte Bank der USA mitteilte, betrug der Gewinn im vierten Quartal 7,3 Milliarden Dollar - er war unter anderem wegen der US-Steuerreform rund drei Mal so hoch wie vor Jahresfrist. Bereits in den vergangenen Tagen hatten die Citigroup, JP Morgan und Wells Fargo zum Teil sehr gute Ergebnisse präsentiert, die die hochgesteckten Erwartungen dennoch nicht erfüllen konnten. Der DAX steigt um 0,2 Prozent auf 10.913 Punkte. Der Euro kostet einen Dollar 14 glatt. Margit Siller, B5 Börse.   

14:15 Großbanken im Fokus

In Amerika legen die US-Großbanken in dieser Woche ihre Quartalsbilanzen vor. Heute hat Goldman Sachs vorbörslich bereits die Zahlen auf den Tisch gelegt, sie sind sehr viel besser ausgefallen als erwartet, was das Papier schon um 3,5 Prozent geliftet hat. Nach Citigroup, JP Morgan und Wells Fargo ist heute noch die Bank of America dran. Auch bei uns stehen die Banken im Fokus, nach Spekulationen um eine Fusion zwischen Deutscher und Commerzbank, angeblich steht sogar die Bundesregierung hinter diesem Plan und treibt ihn voran. Freilich sagt das noch lange nichts darüber aus, ob das Geschäftsmodell dieses neuen Geldhauses wirklich nachhaltig wäre. Der Kurs der Deutschen Bank hat um 3,3 Prozent angezogen. Die Co-Bank kann da ganz gut mithalten, mit knapp drei Prozent Tagesplus. Der DAX pendelt stabil um 10.890 Zähler. Der Euro fällt auf Kurse um einen Dollar 13 85. Margit Siller, B5 Börse.   

13:15 Das britische Pfund im Fokus

Analysten und Anleger hatten lange genug Zeit, um sich auf das gestrige Szenario im britischen Unterhaus einzustellen; und deshalb führt das Ergebnis heute nicht zu größeren Schockwellen an den Aktienmärkten. Der DAX pendelt stabil um 10.883 Punkte. Zu den wenigen Europabörsen mit negativen Vorzeichen gehören Madrid – und London. Denn in der Londoner City leiden die Aktien unter einer Erholung des britischen Pfunds. Viele Experten sagen sogar einen weiteren Anstieg der Währung voraus; erst recht, wenn die Bank von England sich demnächst zu einer Leitzinserhöhung durchringen könnte – um die anziehende Inflation im Zaum zu halten. Einer Reuters-Umfrage zufolge halten 90 Prozent der befragten Analysten ein Freihandelsabkommen für wahrscheinlich, das das Vereinigte Königreich mit der EU schließen könnte. Nur ein „No-Deal-Brexit“ könnte den Höhenflug des Pfunds stoppen, heißt es. Der Euro schwächelt aktuell, bei Kursen um einen Dollar 13 85. Margit Siller, B5 Börse.

12:15 Chinesische Zentralbank mit Milliarden-Spritze

Die Börsianer hatten lange genug Zeit, um sich auf das gestrige Szenario im britischen Unterhaus einzustellen, und deshalb führt das Ergebnis nicht zu größeren Schockwellen an den Aktienmärkten. Die deutschen Indizes, allen voran der DAX bei 10.875, sie treten allesamt auf der Stelle. Zu den wenigen positiven Aussichten gehört das Versprechen der Regierung in Peking, alles zu tun, damit sich die Wirtschaft im Riesenreich China nicht allzu schnell zu stark abkühlt. Und was das konkret bedeutet, das zeigt sich heute: Die chinesische Zentralbank hat die Rekordsumme von umgerechnet knapp 73 Milliarden Euro in die Finanzbranche gepumpt. Dazu heißt es bei der Investmentbank Natixis, die Botschaft sei eindeutig, die chinesische Wirtschaft brauche Hilfe. Obwohl die Behörden in der Volksrepublik die Banken immer wieder drängen, mehr Darlehen zu vergeben, zögerten diese oft. Noch ein Blick zum Devisenmarkt: Dort kostet der Euro einen Dollar 14 glatt. Margit Siller, B5 Börse.

11:15 Fusionsfantasie beflügelt Bankaktien

Fusionsfantasie beflügelt die Bankaktien. Einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge wirbt die Bundesregierung hinter den Kulissen für eine Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank. So hätten Regierungsvertreter angeblich bei der Bankenaufsicht wegen eines möglichen Zusammenschlusses der Institute vorgefühlt. Dort gebe es laut Zeitungsinformationen aktuell keinen grundsätzlichen Widerstand gegen eine solche Fusion. Allerdings sähen die Kontrolleure noch viele offene Fragen. Aus dem Bundesfinanzministerium sowie der deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin gab es keine Stellungnahme und auch Deutsche Bank und Commerzbank wollten den Bericht nicht kommentieren. Die Anleger hingegen haben reagiert und greifen bei Bankaktien zu. Das beschert der Aktie der Deutschen Bank im DAX ein Plus von 1,7 Prozent, das Papier der Commerzbank hat im MDAX um 1,6 Prozent zugelegt. Größter Gewinner im DAX ist das Papier der Lufthansa mit plus 2,4 Prozent. Erneut hilft die Aussicht auf weniger Kosten durch den Rückgang der Kerosinpreise. Der DAX notiert fast unverändert mit 10.892 Punkten. Der Euro steht bei 1 Dollar 14 10.

10:15 Automarkt in Europa gibt weiter nach

Im Dezember sank die Autonachfrage den vierten Monat in Folge um 8,4 Prozent auf 998.503 Fahrzeuge, teilte der europäische Branchenverband mit. In vier der fünf Hauptmärkte in Europa wurden Rückgänge verzeichnet und zwar in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Nur Italien koppelte sich unter den Hauptmärkten mit einem Wachstum von 2 Prozent vom Trend ab. Unter den deutschen Herstellern verzeichnete Volkswagen im Dezember ein Minus von 8,7 Prozent, hier ging es vor allem bei der Tochter Audi kräftig abwärts um 17,7 Prozent. Bei BMW lag das Minus bei 8,2 Prozent. Unterstützung gab der stabile Absatz beim Mini. Daimler stemmte sich mit einem Plus von 8,9 Prozent gegen den schwachen Trend. An den Börsen verbucht die Daimler-Aktie derzeit ein kleines Plus von 0,4 Prozent, ebenso wie die VW-Aktie, bei BMW steht ein kleines Minus von 0,1 Prozent zu Buche. Der DAX macht derzeit keine großen Sprünge. Er verbucht ein kleines Plus von 0,1 Prozent auf 10.902 Punkte. Der Euro notiert mit 1 Dollar 14 20.

09:15 DAX startet nach Brexit-Votum leicht im Plus

Die Anleger haben gelassen auf das Nein aus London zum Brexit-Vertrag reagiert. Der DAX ist vor wenigen Minuten mit einem Plus in den Handelstag gestartet und gewinnt jetzt 0,3 Prozent auf 10.926 Punkte. Das Risiko eines No-Deal ist damit zwar gestiegen, aber an den Märkten glaube die Mehrheit weiterhin an eine Lösung im Brexit-Chaos - auch wenn im Moment niemand wisse, wie diese am Ende dann aussehen werde, sagte ein Finanzmarktexperte. Bevor eine konkrete und verbindliche Regelung gefunden sei, dürfte es aber weiter sehr volatil bleiben. Zunächst warten die Anleger aber erst einmal darauf, ob Premierministerin Theresa May das Misstrauensvotum übersteht. Etwas Abwechslung vom Thema Brexit verspricht im Tagesverlauf der Konjunkturbericht der US-Notenbank. Börsianer erhoffen sich vom sogenannten Beige Book Hinweise auf eine mögliche Pause bei den Zinserhöhungen. Die aktuellen Konjunkturdaten aus Deutschland haben die Anleger nicht überrascht. Die Inflation lag im Vorjahr bei 1,9 Prozent. Damit hat das statistische Bundesamt vorläufige Schätzungen bestätigt. Der Euro notiert mit 1 Dollar 14.

08:15 Börsianer nach Brexit-Votum gelassen

Die Anleger an den Börsen haben bislang relativ ruhig auf die Ablehnung des Brexit-Vertrags reagiert. In Tokio wurden ein paar Gewinne mitgenommen. Der Nikkei-Index sank um 0,5 Prozent. Die chinesischen Börsen zeigen sich wenig verändert. Die Investoren waren offenbar gut vorbereitet, sagte ein Analyst. Der DAX dürfte mit einem kleinen Plus in den Handel starten. In vorbörslichen Prognosen wird er ein halbes Prozent höher gesehen bei 10.943 Punkten. Die Anleger warten nun auf konkrete Entscheidungen zum Brexit und auch darauf, ob Premierministerin May das Misstrauensvotum übersteht. Insgesamt dürften die Schwankungen an den Finanzmärkten anhalten, bis es verbindliche Regelungen zum Brexit gibt. Die UBS rät den Anlegern denn auch von Investitionen in Großbritannien ab. Unternehmen rüsten sich unterdessen weiter für einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Derzeit würden mehr als 45 ausländische Banken ihr Europa-Hauptquartier nach Deutschland verlegen oder bauen ihre bereits vorhandene Präsenz kräftig aus, hieß es von der BaFin. Der Euro steht bei rund 1 Dollar 14.

07:15 Anleger vorsichtig nach Brexit-Abstimmung

Nach dem Nein im britischen Parlament zum Brexit-Vertrag bleiben die Anleger in Asien in Deckung. Denn wie es jetzt weitergehen wird, weiß keiner. Ob es einen neuen Deal, einen ungeordneten Brexit oder gar einen Exit aus dem Brexit geben wird, ist weiter völlig offen. Und was die Börsianer am allerwenigsten mögen ist Unsicherheit. Im Vorfeld bleiben die Anleger vorsichtig. In Tokio haben sie ein paar Gewinne mitgenommen. Der Nikkei-Index schloss soeben 0,6 Prozent schwächer mit 20.443 Yen. Die chinesischen Börsen zeigen sich fast unverändert. Auch an den europäischen Märkten wird es wohl heute keine großen Sprünge geben. Insgesamt aber dürften die Schwankungen an den Aktienmärkten anhalten und zwar solange bis die Unsicherheit aus dem Markt ist, es also verbindliche Regelungen und Entscheidungen zum Brexit gibt. Das sagen auch die Analysten der schweizer Großbank UBS und raten nach der Ablehnung des Brexit-Deals von Investitionen in Großbritannien ab. An den Devisenmärkten hat das britische Pfund am Morgen seine Gewinne vom Vorabend weitgehend behauptet. Der Euro notiert etwas schwächer bei 1 Dollar 14.

06:15 UBS warnt vor Investitionen in Großbritannien

Die schweizer Großbank UBS rät nach der Ablehnung des Brexit-Deals von Investitionen in Großbritannien ab. Anleger sollten ihr Engagement im Vereinigten Königreich begrenzen, da an den Finanzmärkten wegen der politischen Unsicherheiten die Turbulenzen anhalten können, so die UBS-Analysten. Die Volatilität werde so lange nicht verschwinden, bis der Austrittsprozess konkret werde, es also verbindlichen Regelungen gebe. Die britische Premierministerin May hatte zuvor die Abstimmung über ihr Brexit-Abkommen im Parlament deutlich verloren. Großbritannien steckt damit in der schwersten politischen Krise seit einem halben Jahrhundert. Daraufhin bleiben die Anleger in Asien in Deckung und warten die weitere Entwicklung ab. Der Nikkei-Index in Tokio verbucht zur Stunde ein Minus von 0,6 Prozent, der Shanghai Composite von 0,1 Prozent. an der Wall Street war der Dow Jones gestern 0,7 Prozent gestiegen. Gestützt von der Ankündigung eines neuen Konjunkturprogramms in China. Der Euro kostet am Morgen 1 Dollar 14 10.   Monika Stiehl, B5 Börse


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