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B5 Börse Dow Jones minus 0,1 Prozent

Stand: 13.08.2020 17:02 Uhr

16:15 Wall Street uneinheitlich

Der deutsche Aktienmarkt notiert uneinheitlich. In der Wirtschaft werden die Sorgen um die Folgen der Corona-Krise offenbar größer. An den Märkten ist diese Angst wohl kleiner. Die Anleger hoffen weiterhin auf Staatshilfen in der Krise. Das käme üblicherweise auch den Finanzmärkten zugute. Der DAX verliert 0,6 Prozent auf 12.985 Punkte. Der TecDAX gewinnt hingegen 0,2 Prozent. Die Aktien von Wirecard sind mit einem Minus von gut 11 Prozent die größten Verlierer im Index. Die Papiere werden wohl noch in diesem Monat aus dem deutschen Leitindex rausfliegen. Als Nachrücker gelten die Papiere von Delivery Hero. Die im MDAX gelisteten Papiere gewinnen gut 3 Prozent. Die Wall Street in New York notiert ebenso uneinheitlich - trotz eines Rückgangs der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Auch dort sind Technologiewerte gefragt. Der Nasdaq-Index steigt um 0,4 Prozent. Der Dow Jones verliert 0,1 Prozent. Und der Euro ist 1,18 62 Dollar wert.

15:15 Quartalsberichte verunsichern die Anleger

Einige Unternehmen haben heute Quartalsberichte vorgelegt. Doch die gefallen den Anlegern nicht so richtig. Sie sind vorsichtig. Dir großen Indizes am deutschen Aktienmarkt finden keine klare Richtung. Der DAX rutscht tiefer ins Minus. Er verliert 0,6 Prozent auf 12.987 Punkte. Technologiewerte sind noch etwas gefragter. Der TecDAX steigt um 0,2 Prozent. Im deutschen Leitindex stehen nach den vorgelegten Zahlen die Aktien der Deutsche Telekom mit mehr als zwei Prozent an der Spitze. Lob bekam der Konzern von Analysten vor allem für das überraschend starke Heimatgeschäft. Zudem hob die Telekom im Zuge der Fusion von T-Mobile US mit dem Mobilfunker Sprint ihre Ergebnisprognose deutlich an. Ebenfalls zu den größeren Gewinner mit gut zwei Prozent gehören die Aktien des Energiekonzerns RWE, der bei seiner Jahresprognose das obere Ende der Bandbreite anpeilt. Wirecard-Papiere sind mit einem Minus von fast 12 Prozent die größten Verlierer im DAX. Sie könnten noch diesen Monat aus dem DAX fliegen. Und der Euro ist 1,18 32 Dollar wert.

14:15 Sixt hofft trotz Corona auf gute Geschäfte

Dem Autovermieter Sixt macht zu schaffen, dass wegen der Corona-Krise weniger gereist wird. Das Geschäft an Flughäfen ist für Autovermietungen wichtig. Gerade dort fehlen nun Menschen, die Autos mieten. Sixt hatte Anfang August seine Jahresprognose zurückgenommen, nachdem der operative Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 37 Prozent auf 711 Millionen Euro eingebrochen war. Heute hat das Unternehmen aus Pullach bei München seine Zwischenbilanz vorgestellt. Dabei sagte der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt, auch wenn sich das Marktpotenzial des US-Flughafengeschäfts von 3,4 Milliarden Euro halbieren sollte, sei es immer noch größer als entsprechende Märkte in Europa. Selbst wenn nur die Hälfte noch fliege, sei das Potenzial für Sixt enorm, so der Vorstandschef. Er setze auf organisches Wachstum, könne aber auch Gelegenheiten zu kleineren Zukäufen nutzen. Sixt-Aktien fallen um 3,6 Prozent. Ein Anteilsschein ist damit rund 72 Euro wert. Vor einem halben Jahr lag der Wert bei etwas unter 100 Euro und vor einem Jahr bei ungefähr 78 Euro. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 13.031 Punkte. Und der Euro ist 1,18 37 Dollar wert.

13:15 Verhandlungen zwischen Lufthansa und Verdi gestoppt

Die Lufthansa und die Gewerkschaften sind ja schon eine Weile in Gesprächen darüber, wie in der Corona-Krise beim Personal gespart werden kann. Nun heißt es von der Gewerkschaft Verdi, die Lufthansa verweigere die Fortsetzung der Verhandlungen. Die Fluggesellschaft hat das bestätigt. Sie sehe keinen Fortschritt in den Gesprächen. Wenn Verdi ein Angebot mit signifikanten Personalkosten-Einsparungen vorlegt, werde die Lufthansa nach eigenen Angaben an den Verhandlungstisch zurückkehren. Einem Verdi-Papier zufolge fordert die Lufthansa 23 Prozent weniger Bruttovergütung. Verdi hält das für eine unzumutbare Kürzung. Lufthansa-Aktien fallen um 0,5 Prozent. Der deutsche Aktienmarkt notiert uneinheitlich. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 13.037 Punkte. Der TecDAX gewinnt hingegen 0,2 Prozent. Und der Euro ist 1,18 49 Dollar wert.

12:15 Wirecard könnte noch im August aus dem DAX fliegen

Die Aktien von Wirecard sind auch heute die größten Verlierer im DAX – mit einem Minus von rund 9 Prozent. Eine Wirecard-Aktie ist nun rund 1,47 Euro wert. Die Aktien des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München könnten schon in 11 Tagen aus dem deutschen Leitindex fallen. Die Deutsche Börse hat die Regeln für in Insolvenz geratene Firmen geändert. Außerdem ist in dem Bilanzskandal um Wirecard nun bekannt geworden, dass philippinische Einwanderungsbeamte Reiseunterlagen des flüchtigen Ex-Vertriebsvorstands Jan Marsalek gefälscht haben sollen. Ermittler in dem Land empfahlen am heute, Anzeige gegen die beiden Verdächtigen zu erstatten. Die Beamten hätten falsche Einträge in die Datenbank des Immigrationsbüros eingegeben. Der deutsche Aktienmarkt notiert uneinheitlich. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 13.029 Punkte. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,18 43 Dollar wert.

11:15 Internationale Energieagentur zur Ölnachfrage

Die Internationale Energieagentur rechnet wegen der Corona-bedingten Krise der Luftfahrt mit einer sinkenden Ölnachfrage. Die Nachfrage nach Treibstoff bleibt die Hauptursache für die Schwäche", heißt es von der Internationalen Energieagentur in ihrem Monatsbericht. Im April habe die Zahl der zurückgelegten Flugkilometer um fast 80 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen, im Juli immer noch um 67 Prozent. Das bedeutet der Ölpreis dürfte nicht unbedingt weiter ansteigen, so wie das auch Öl Experten schon seit einiger Zeit einschätzen. Denn auch wenn die Regierungen kaum gekannte Hilfsprogramme auflegen um die Corona gebeutelte Konjunktur zu unterstützen dürfte es noch einige Zeit dauern bis das frühere Niveau erreicht wird. Der Preis für die Nordseesorte Brent notiert im Moment mit einem kleinen Plus bei etwas mehr als 45 Dollar. Der Dax notiert kaum verändert bei 13052 Punkten. Der Euro steht bei einem Dollar 18 39. Jan Plate, B5 Börse.

10:15 Münchner IT-Berater Cancom und Corona

Ein IT Dienstleister in Corona Zeiten mit mehr Home Office und Digitalisierung da meint man eigentlich das Unternehmen sollte profitieren. Doch der Münchner IT Dienstleister Cancom tut sich schwer. Der Umsatz ist im zweiten Quartal um knapp neun Prozent gefallen. Der Betriebsgewinn ist um 30 Prozent zurückgegangen. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung sei unverändert hoch, heißt es. Aktien des Münchner IT Dienstleisters Cancom verlieren deutliche 5,5 Prozent. Und auch der Münchner Autoverleiher Sixt bekommt die Corona Krise zu spüren. Deutschlands größter Autovermieter hat seine Fahrzeugbeschaffung drastisch verringert. Das wichtige Geschäft an den Flughäfen ist auch weiterhin «erheblich reduziert. Eine neue Jahresprognose gibt es nicht. Sixt Anteilsscheine geben gut 1 Prozent nach. Der Dax nach den Gewinnen von gestern notiert mit kleinen Verlusten bei 13 030 Punkten. Der Euro steht bei einem Dollar 18 25. Jan Plate, B5 Börse.

09:15 Zahlen von Telekom, RWE und Deutsche Wohnen

Die Deutsche Telekom hat die Jahresprognose angehoben. Die T-Aktie notiert rund 2 Prozent höher. Beim Dax Immobilienkonzern Deutsche Wohnen sind die Folgen der Corona Pandemie für die Mieter geringer als erwartet. Nur rund ein Prozent der Haushalte hat sich mit konkreten Hilfsanfragen gemeldet. Deutsche Wohnen bestätigt die Gewinnziele für das Gesamtjahr. Dennoch: Anteilsscheine von Deutsche Wohnen geben etwas nach. Eventuell wird ein Zukauf skeptisch gesehen. Und der Energiekonzern RWE hat die Prognose sowie das Dividendenziel bestätigt. Papiere von RWE im Dax verteuern sich um 1 Prozent. Der Dax notiert nach dem deutlichen Anstieg von gestern erstmal kaum verändert, mit einem hauchdünnen Minus bei 13048 Punkten. Beim Münchner Unternehmen Knorr Bremse kommt es mal wieder zu einem Chefwechsel. Knorr Bremse Aktien geben fast 3,5 Prozent nach. Der Euro steht bei einem Dollar 18 24. Jan Plate, B5 Börse.

08:15 Dax Immobilienkonzern Deutsche Wohnen mit Zahlen

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen ist vor kurzem in den Dax aufgestiegen und hat die Corona gebeutelte teilverstaatliche Lufthansa ersetzt. Nun hat Deutsche Wohnen heute morgen Geschäftszahlen vorgelegt. Wie es da heißt sind die Folgen der Pandemie für die Mieter geringer als erwartet. Nur rund ein Prozent der Haushalte hätte sich mit konkreten Hilfsanfragen gemeldet. Deutsche Wohnen bestätigt die Gewinnziele für das Gesamtjahr. Außerdem wurde ein Zukauf bekanntgegeben der Zugang zu Neubauprojekten in der Region Dresden und Leipzig verschafft. Geschäftszahlen gibt es heute morgen auch von den Daxkonzernen Deutsche Telekom und RWE. Die Deutsche Telekom hat die Jahresprognose angehoben, RWE die Prognose und das Dividendenziel bestätigt. Im frühen außerbörslichen Handel kommt das bei Anlegern gut an. Der Dax dürfte Händlern kaum verändert deutlich über der Marke von 13.000 Punkten starten. Der Euro steht bei einem Dollar 18 12. Jan Plate, B5 Börse.

07:15 Deutsche Telekom erhöht Jahresprognose

Aus dem deutschen Aktienindex Dax beschäftigen Anleger heute einige Konzerne mit Geschäftszahlen. Zum Beispiel ist da die Deutsche Telekom, die nach der Fusion der amerikanischen Mobilfunktochter T Mobil US mit Sprint nun die Jahresprognose erhöht. Außerdem legt heute der Dax Immobilienkonzern Deutsche Wohnen Zahlen vor. Die Deutsche Wohnen, die gerade erst die Lufthansa im Dax ersetzt hat und sich in Berlin unter anderem dem Mietendeckel gegenübersieht. Und dann ist da heute noch der Energiekonzern RWE aus dem Dax. RWE hat gerade die Prognose und das Dividendenziel bestätigt. RWE mit dem Kohleausstieg und mit einem tiefgreifenden Umbau beschäftigt, weil RWE in den nächsten Jahren zu einem der weltweit führenden Erzeuger von Ökostrom werden will. Für den Dax könnte es Händlern zufolge heute zunächst noch etwas weiter nach oben gehen, mit guten Vorgaben aus den USA und Asien. Der Euro steht bei einem Dollar 18 04. Jan Plate, B5 Börse.

06:15 Deutsche Börse ändert Dax-Regeln

Nun ist es klar. Die Deutsche Börse ändert nach der Insolvenz des Dax Konzerns Wirecard das Regelwerk. Damit werden insolvente Unternehmen mit einer Frist von zwei Handelstagen aus den Dax-Auswahlindizes herausgenommen. Die neuen Regeln treten am Donnerstag, dem 19. August in Kraft. Damit wird der bayerische Zahlungsdienstleister Wirecard dann zügig aus dem Dax fliegen. Übrigens: nach dem Bilanzskandal fahndet das Bundeskriminalamt BKA nun auch öffentlich nach dem flüchtigen Ex-Vorstand Jan Marsalek. Und wenn Wirecard aus dem Dax raus ist dürfte der Internet-Essenslieferant Delivery Hero aufsteigen. Der Dax hat gestern fast 1 Prozent zugelegt und über der Marke von 13.000 Punkten geschlossen. Damit sind die Verluste nach dem Corona Einbruch fast wettgemacht und es fehlt nicht viel zu einem Rekordhoch. Für den heutigen Handelstag werden später Geschäftszahlen der Deutschen Telekom oder des Energiekonzerns RWE interessant. Der Euro bewegt sich bei einem Dollar 18 08. Jan Plate, B5 Börse.


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