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B5 Börse Öl deutlich billiger

Stand: 13.11.2018 17:14 Uhr

17:15 Öl deutlich billiger

Öl wird immer billiger. Der Preis der Ölsorte Brent fällt mittlerweile um 3 Dollar auf 67 Dollar. Dabei gab es nur einen Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an Saudi-Arabien und an die OPEC, die Ölförderung nicht zu drosseln. Der Preisrutsch beim Öl ist offenbar Treibstoff für die Aktien. Der DAX steht nun 1 Prozent höher bei 11.440 Punkten, die Lufthansa ist mit 4 Prozent Aufschlag der Überflieger vor Infineon und Covestro. Die Papiere von Bayer stecken aber nach wie vor 4 Prozent im Minus. Der MDAX der mittleren Werte steht 0,8 Prozent im Plus, Siltronic und United Internet stehen auf der Gewinnerliste ganz oben, Delivery Hero und Aareal Bank sind die größten Verlierer. An der Wall Street steht der Dow-Jones-Index leicht im Plus, der Nasdaq Index steigt etwas stärker. Der Euro kostet 1 Dollar 1275. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:15 Wall Street uneinheitlich

Die US-Börsen entwickeln sich uneinheitlich, obwohl die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit mit China für Kauflust sorgt. Der Dow-Jones-Index rutscht 0,2 Prozent ins Minus auf 25.340 Punkte. Vielleicht liegt es an den Abschlägen bei Ölaktien, die unter den fallenden Ölpreisen leiden. Auch die Apple-Aktie ist jetzt ein wenig unter Druck. Der Nasdaq Index steht dagegen 0,7 Prozent in der Gewinnzone, am breiten Markt geht es ebenfalls aufwärts. Am deutschen Aktienmarkt herrscht ein klarer Aufwärtstrend. Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 11.398 Zähler, Lufthansa und Infineon sind die Favoriten. Bayer stecken allerdings immer noch 3,7 Prozent im Minus. Die Ölsorte Brent kostet nur noch 68 Dollar 30. Der Euro hat sich bei 1 Dollar 1268 angesiedelt. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:15 Nordex auf Talfahrt

Der Windkraftanlagenbauer Nordex senkt die Prognosen für das laufende Jahr. Der Umsatz dürfte nun eher am unteren Ende der prognostizierten Spanne liegen, gleiches gilt für das operative Ergebnis. Unterm Strich stehen nach neun Monaten rote Zahlen. Dass kommt an der Börse nicht gut an, die Anleger nehmen Reißaus, der Kurs von Nordex flattert 17 Prozent nach unten. Die Aktie gehört zu den kleineren Werten am deutschen Aktienmarkt. Die großen im DAX stehen 0,4 Prozent in der Gewinnzone, 11.368 ist der Zählerstand. Lufthansa und Infineon verbuchen die größten Gewinne, Bayer ist nun mit 3 Prozent Abschlag der größte Verlierer. Der MDAX hat sich ebenfalls im Plus etabliert, Siltronic ist der beste Wert. Die Rendite der 10jährigen italienischen Anleihe steht bei 3,46 Prozent, der Eurokurs wird mit 1 Dollar 1270 angeschrieben. Stefan Schmid, B5- Börse.

14:15 Uniper schwächelt

Der Energiekonzern Uniper gerät in schwierigeres Fahrwasser. Abschreibungen auf Kraftwerke, Preisaufschläge bei langfristigen Gasbezugsverträgen und der schwache Rubel im russischen Stromgeschäft schmälerten die Einnahmen, die operative Entwicklung war schlechter als erwartet. So verliert die Aktie, die zum Börsenbarometer MDAX gehört, 3 Prozent an Wert. Der Börsentrend zeigt allerdings nach oben, der MDAX steht 0,8 Prozent im Plus. Siltronic ist mit 5 Prozent Kursplus der größte Gewinner. Der DAX steht ebenfalls 0,8 Prozent im Plus bei 11.414 Zählern, Infineon ist nun mit 3 Prozent Zuwachs der beste Wert – die Verlierer von gestern können sich also erholen. Der Preis der Ölsorte Brent sinkt auf 69 Dollar, der Euro kostet 1 Dollar 1260. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:15 Mehr Klagen gegen Bayer

Der Agrarchemie-Konzern Bayer muss sich in den USA noch mehr Glyphosat-Klagen stellen, als bisher bekannt. Bis Ende Oktober sind Gerichtsschriften von insgesamt etwa 9300 Klägern zugestellt worden, das waren 600 mehr als Ende August. Bayer rechnet damit, dass noch weitere Klagen eingehen. Die Quartalszahlen waren solide, aber nicht berauschend, die Aktie steht ganz leicht im Plus, 0,2 Prozent. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 11.426 Punkte. Der Chemiekonzern Covestro verbucht mit 3 Prozent Aufschlag das größte Kursplus, Basf und Wirecard sind weitere Favoriten im DAX. Der MDAX der mittleren Werte steht 1,1 Prozent in der Gewinnzone, Siltronic gewinnen 5 Prozent, Aareal Bank verlieren 6 Prozent. Die Ölpreise sinken, der Euro kostet 1 Dollar 1250. Stefan Schmid, B5- Börse.

12:15 Optimismus an der Börse

Die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China sorgt für etwas Kauflust am deutschen Aktienmarkt. Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 11.394 Punkte. Nach Angaben aus China könnte der Chef-Unterhändler bald nach Washington reisen, um ein Gipfeltreffen vorzubereiten. Covestro, Lufthansa und Basf sind mit 2 Prozent Aufschlag die größten Gewinner im DAX, Thyssen verlieren am Meisten. In der zweiten Reihe geht es ebenfalls aufwärts, United Internet, 1&1 und Lanxess sind die Favoriten. Der Kurs der Aareal-Bank fällt dagegen um 5 Prozent, die Immobilienbank senkt den Ausblick für den Zinsüberschuss im laufenden Jahr. Nordex verlieren nach roten Zahlen 15 Prozent an Wert. Der Ölpreis fällt deutlich auf 68 Dollar 73, nachdem US-Präsident Donald Trump an die Opec appellierte, die Ölproduktion nicht zu drosseln. Der Euro kostet 1 Dollar 1239. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:45 ZEW: Deutsche Wirtschaft schwächer

Sie bewerten die Lage spürbar schlechter, als man erwartet hatte. Der sogenannte Lage-Index für die deutsche Konjunktur liegt laut ZEW bei 58,2 Punkten. Gerechnet hatte man mit 65 Zählern. Und auch die Erwartungen für das nächste halbe Jahr sind schlechter ausgefallen als angenommen. Das Barometer für die Wirtschaftserwartungen stieg zwar im November leicht um 0,6 auf minus 24,1 Zähler, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung heute zu seiner monatlichen Umfrage unter 209 Analysten und Anlegern mitteilte. Das ZEW betonte aber, das Barometer befinde sich weiter "sehr deutlich im negativen Bereich" und unter dem langfristigen Durchschnitt von plus 22,7 Punkten. Den Experten zufolge signalisierten die Daten eine schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft im 3. Quartal – und sie rechnen nicht mit einer schnellen Korrektur der schwächeren Wirtschaftsentwicklung. Die Anleger lassen sich von all dem offenbar nicht beirren. Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 11.397 Punkte. Und der Euro ist 1,12 40 Punkte wert.

11:15 Vodafone will Dividende einfrieren

Vodafone will in den nächsten 3 Jahren bis zu 1,2 Milliarden Euro einsparen. Das kündigte heute der neue Konzern-Chef Nick Read an. Dafür will der weltweit zweitgrößte Mobilfunkanbieter nach China Mobile unter anderem die von ihm kontrollierten 58.000 Funkmasten in Europa in einer Sparte bündeln. Letztlich gehe es darum, dass die Infrastruktur höhere Gewinne abwerfe, sagte Read. Er will auch die Dividende einfrieren, bis der Telekomkonzern seinen Schuldenberg abgetragen hat. Unter dem Strich stand von April bis September ein Verlust von 7,8 Milliarden Euro. Dieser rührte aus Kosten im Zusammenhang mit der Fusion der Indien-Tochter mit dem Rivalen Idea Cellular, höheren Finanzierungskosten und der Ausbuchung von latenten Steueransprüchen in Spanien. An der Börse kommen die Pläne von Read gut an. Vodafone-Aktien steigen um 7,4 Prozent. Am deutschen Aktienmarkt wirken sich die jüngsten Konjunkturmeldungen kaum aus. ZEW-Experten rechnen nicht mit einer schnellen Korrektur der schwächeren Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Der DAX legt um 0,5 Prozent und der Euro ist 1,12 31 Dollar wert.

10:45 Innogy verliert Kunden und leidet unter Flaute

Die Aktien von Innogy sind ja im MDAX gelistet. Sie bewegen sich kaum, pendeln mit nur winzigen Ausschlagen zwischen Plus und Minus. Der Name Innogy wird ja bald verschwinden. Das Unternehmen wird ja teilweise von E.ON übernommen und soll dann auch E.ON heißen. E.ON-Aktien steigen um 0,7 Prozent. Vom Finanzvorstand von Innogy heißt es nun zur Zukunft der Arbeitsplätze im Unternehmen, man habe keine andere Information über einen geplanten Stellenabbau als die von E.ON genannten rund 5.000 Stellen. Seit Jahresanfang habe Innogy in Deutschland 50.000 Vertriebskunden verloren und in Großbritannien seit Ende 2017 etwa eine halbe Million Kunden, so der Finanzvorstand. Weiter sagte er, auch im 4. Quartal liege das Windaufkommen bislang unter dem langjährigen Durchschnitt. Das ist schlecht für die Firma, denn sie lebt unter anderem von Windparks. Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 11.399 Punkte. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,12 29 Dollar wert.

10:15 Jenoptik hebt Jahresprognose an

Die Areal Bank hat im dritten Quartal mehr verdient und ihre bereits angehobenen Jahresziele bestätigt. Das Betriebsergebnis legte im dritten Quartal um 8 Millionen auf 70 Millionen Euro zu. Trotzdem sind die Anleger nicht zufrieden. Die Aktien des Immobilienfinanzierers fallen um 5 Prozent. Damit sind sie die schwächsten Titel im MDAX. Nach kräftigen Zuwächsen im dritten Quartal traut sich Jenoptik erneut mehr zu. Der Vorstand hob für dieses Jahr sein Umsatzziel an. Im dritten Quartal stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um gut 8 Prozent auf 32,8 Millionen Euro. An der Börse wird das belohnt. Im TecDAX gehören Jenoptik-Papiere mit plus 4,2 Prozent zu den größten Gewinnern. Der DAX büßt einen Teil seiner Gewinne wieder ein. Er steigt um 0,5 Prozent auf 11.382 Punkte. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,12 29 Dollar wert.

9:45 Uniper denkt an Entschädigung

Die Aktien von Bayer gehören zu den Spitzenreitern im deutschen Leitindex. Sie steigen um 2 Prozent. Bei den Aktien des Chemiekonzerns geht es seit August immer wieder auf und ab – mit Tendenz nach unten. Wie der Konzern heute zu Glyphosat mitteilte, wurden der Tochter Monsanto in den USA bis zum 30. Oktober Klagen von etwa 9.300 Klägern zugestellt. Es gibt also mehr Menschen, die Schadensersatz von Monsanto verlangen. Das Quartalsergebnis von Bayer liegt auf Vorjahresniveau. Es gibt also keine Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung und damit steht der Konzern besser da als Analysten erwartet hatten. Im MDAX fallen die Aktien von Uniper um 2,2 Prozent. Wie es von dem Energieunternehmen heißt, würde es gegebenenfalls Klage einreichen, falls es in den Niederlanden das Kraftwerk Maasvlakte 3 vorzeitig abschalten müsste. Uniper würde dann eine Entschädigung verlangen. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 11.431 Punkte. Und der Euro ist 1,12 46 Dollar wert.

9:15 DAX beginnt Handel mit Gewinnen

Trotz der sehr schwachen Vorgaben von der Wall Street und von der japanischen Börse, hat der deutsche Aktienmarkt den Handel soeben mit Gewinnen begonnen. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 11.425 Punkte. Dazu beitragen dürften dann doch die positiven Vorgaben aus China – verbunden mit der Hoffnung auf eine Annäherung im Zollstreit zwischen den USA und China. Die Verlierer von gestern stehen nun auf der Gewinnerliste im deutschen Leitindex. Allen voran kurzzeitig die Aktien von Infineon mit plus 1,6 Prozent. An der Spitze stehen nun Lufthansaaktien mit plus 2 Prozent. Dabei könnte der Ölpreis helfen, der nach dem gestrigen Anstieg wieder fällt. Die Papiere von Bayer steigen nach den vorgelegten Zahlen um 1,1 Prozent. Das Quartalsergebnis liegt auf Vorjahresniveau. Es gibt also keine Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung – und mit der hatten Analysten gerechnet. Im DAX gibt es nur zwei Verlierer – minus 0,8 Prozent sind es bei den Aktien von Thyssenkrupp und bei Fresenius Medical Care steht ein kleinerer Verlust. Und am Devisenmarkt gibt der Euro etwas nach auf 1,12 32 Dollar.

8:45 Mehr Aufträge lassen Nordex hoffe

Das könnte sich auswirken, ist heute aber nur ein Element in einer Gemengelage mit vielen Faktoren. Eine höhere Inflation war ja jahrelang das Ziel der Europäischen Zentralbank, deshalb senkte sie ja kontinuierlich die Zinsen. Nun aber geht es darum, die Zinsen wieder steigen zu lassen. Das könnte an den Aktienmärkten fallende Kurse zur Folge haben, denn sind ja gerade der niedrige Leitzins und das billige Geld von der Notenbank, die die Aktienmärkte befeuert haben. Beim DAX wird zum Handelsbeginn wenig Bewegung erwartet. Ein kleiner Gewinn ist drin. Darauf deuten der DAX-Future hin und der frühe Handel an der Börse in München. Hier sind die Aktien von Bayer mit plus 1,3 Prozent die größten Gewinner im DAX. Das Quartalsergebnis liegt auf Vorjahresniveau. Es gibt also keine Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung – und mit der hatten Analysten gerechnet. Wie der Windturbinenbauer Nordex mitteilt, gehen mehr Aufträge ein. Das macht Hoffnung, denn in den ersten 9 Monaten ist der Gewinn eingebrochen. Die Order verdreifachten sich derweil auf 3,1 Gigawatt. Und der Euro ist 1,12 41 Dollar wert.

8:15 Uniper schreibt Verluste

Die Vorgaben von den internationalen Börsen sind eher schwach. Der Nikkei in Tokio und die Wall Street schlossen mit deutlichen Verlusten. Der Shanghai Composite, der wichtigste Aktienindex in China, steigt hingegen um fast 1 Prozent. Das könnte mit etwas Hoffnung auf eine Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China zusammenhängen. Am deutschen Aktienmarkt wird der DAX zum Handelsbeginn im Minus erwartet. Der Energiekonzern Uniper verbucht für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres unterm Strich einen Verlust von rund einer halben Milliarde Euro. Das Unternehmen begründet das unter anderem mit Abschreibungen auf Kraftwerke. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern ging um knapp 60 Prozent auf 386 Millionen Euro zurück. Nach Firmenangaben lag das neben weggefallenen Sondereffekten am russischen Stromgeschäft und der Rubelschwäche. Uniper-Aktien fallen im Frankfurter Frühhandel um 1,5 Prozent und sind damit die schwächsten Titel im MDAX. Und der Euro ist 1,12 46 Dollar wert.

7:45 Glyphosat: 9.300 Klagen gegen Monsanto in den USA

Die geopolitischen Ereignisse wie die Auseinandersetzung zwischen der EU und Italien blenden die Anleger an den internationalen Börsen nicht aus, nur weil andere Ereignisse hinzukommen. Die Sorgen um eine Krise in Italien und die Folgen für die Banken und die Finanzmärkte bleiben. Die Investoren am deutschen Aktienmarkt haben heute die negativen Meldungen aus der US-Technologiebranche zu verarbeiten – außerdem Daten zur Konjunktur in Deutschland, denn der ZEW-Index für November wird erwartet. Vor allem aber veröffentlichen einige Firmen ihre Zahlen – unter anderem Bayer. Wie der Konzern soeben zu Glyphosat mitteilte, wurden Monsanto in den USA bis zum 30. Oktober Klagen von etwa 9.300 Klägern zugestellt. Das Konzernergebnis von Bayer verringerte sich im 3. Quartal um 25,6 Prozent auf rund 2,89 Milliarden Euro. Der DAX wird zum Handelsbeginn schwächer erwartet. Die Vorgaben sind schwach. Der Nikkei in Tokio schloss gut 2 Prozent im Minus. Und der Euro ist 1,12 43 Dollar wert.

7:15 Nikkei schließt 2,1 Prozent im Minus

Soeben hat Innogy Zahlen veröffentlicht. Das bereinigte Nettoergebnis der Energiefirma liegt für 9 Monate des Jahres bei 721 Millionen Euro. Das ist ein Minus von gut 26 Prozent. Amazon hat sich laut „Wall Street Journal" entschieden, in den USA zwei weitere Konzernzentralen zu eröffnen. Möglicherweise werde Konzern heute bekanntgeben, sich auch in New York City und Arlington in Virginia niederzulassen. Im vergangenen Jahr hatte Amazon erklärt, den Aufbau einer zweiten Firmenzentrale in Nordamerika für bis zu 50.000 Mitarbeiter zu planen. Technologie-Aktien sind schon seit Tagen unter Druck. Gestern kamen schlechte Nachrichten von Apple-Zulieferern hinzu. Vor allem das hat den Handel am japanischen Aktienmarkt belastet. Der Nikkei in Tokio schloss soeben 2,1 Prozent im Minus bei 21.811. An den Aktienmärkten in China steigen die Kurse. Die Vorgaben von der Wall Street sind schwach. Der Nasdaq-Index verlor fast 3 Prozent. Und der Euro ist 1,12 44 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

6:45 Technologiewerte auch in Japan unter Druck

Technologiewerte sind unter Druck.Dahinter steckt eine Umsatz- und Gewinnwarnung von Apple-Zulieferern wie Lumentum, die für die Technologie hinter der Gesichtserkennung des iPhones verantwortlich sind. Das sorgt für fallende Kurse. Die Firma hatte erklärt, wegen der Orderkürzung eines Großkunden ihre Umsatz- und Gewinnziele nicht erreichen zu können. Lumentum-Aktien verloren fast ein Drittel an Wert. Nun stellt sich die Frage, wie es mit den Geschäften von Apple weiter geht. Im Gefolge der schwachen Apple-Aktie gerieten schon gestern zahlreiche Papiere aus dem Tech-Sektor unter Druck. Es traf dabei Social-Media-Aktien wie Facebook ebenso wie Microsoft-Titel mit Abschlägen von mehr als 2 Prozent. Insgesamt büßte der Nasdaq-Index 2,8 Prozent ein. Der Dow Jones fiel um 2,3 Prozent zurück. In Japan kappt der Bildschirm-Hersteller Japan Display seine Prognose, die Papiere fallen um rund 7,5 Prozent. Die Aktienmärkte in Asien notieren uneinheitlich. Und der Euro ist 1,12 44 Dollar wert.

6:15 Aktienmärkte in Asien uneinheitlich

Einige Unternehmensmeldungen aus der Technologiebranche beunruhigen die Anleger – wie beispielsweise die Gewinnwarnung des Zulieferers Lumentum und der relativ teure Zukauf von SAP. An den Börsen belasten solche Meldungen die TechWerte – so auch an den Aktienmärkten in Asien. - Die notieren uneinheitlich. Der Handel scheint sich insgesamt ein wenig zu entspannen, in der Hoffnung, dass es im Handelskonflikt zwischen den USA und China eine Annäherung gibt. Nach den schwachen Vorgaben von der Wall Street ist nun der Nikkei in Tokio unter Druck. Der fällt um rund 3 Prozent. In New York schloss der Nasdaq-Index gestern fast 3 Prozent schwächer. Der Dow Jones verlor 2,3 Prozent. Der Ölpreis gibt einen Großteil seiner gestrigen Gewinne wieder ab. Auch hier zeigt sich die Unruhe an den Märkten. Der momentan fallende Ölpreis scheint aber nicht zu einer merklichen Erleichterung an den Aktienmärkten zu führen. Und der Euro ist 1,12 46 Dollar wert.


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