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B5 Börse DAX im Plus, Dow gibt nach

Stand: 19.07.2019 22:18 Uhr

22:15 Zinshoffnungen stützen Börsen, doch Dow gibt nach

Die Spekulationen rund um das Thema „Zinssenkung“ haben die Aktienmärkte weiterhin im Griff. Und das dürfte auch in der kommenden Woche neben den zu erwartenden Firmenbilanzen im Blickpunkt stehen. An der Wall Street war zunächst über einen drastischen Zinsschritt nach unten spekuliert worden, nachdem ein hochrangiges Mitglied der US-Notenbank entsprechendes angedeutet hatte. Am Abend kam allerdings ein Bericht, wonach die Fed in diesem Monat wohl den Leitzins nur um einen Viertelprozentpunkt senken wird. Das hat zum Schluss noch die Aktienkurse belastet. Der Dow Jones büßte 0,3 Prozent ein. Der Nasdaq landete 0,7 Prozent im Abseits. An den deutschen Aktienmärkten war die Stimmung noch verhalten freundlich. Der DAX kam 0,3 Prozent voran auf 12.260 Punkte. Auf die Woche gesehen verbuchte der DAX allerdings ein Minus von einem halben Prozent. Die Aktien von Wirecard konnten zum Wochenschluss noch 5,5 Prozent zulegen. Der Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München wird für den Discounter Aldi deutschlandweit die Kundenzahlungen mit Kreditkarten abwickeln. Der Euro steht am Abend bei 1,1220 Dollar.

21:15 Software AG enttäuscht mit Bilanz

Nach SAP gestern hat heute der zweitgrößte deutsche Softwarekonzern, die Software AG, die Anleger mit der Quartalsbilanz enttäuscht. Die im MDAX und TecDAX gelisteten Titel der Software AG knickten um 12 Prozent ein. Insgesamt landeten aber alle wichtigen Aktienindizes in Deutschland im Plus. Der DAX ist 0,3 Prozent höher aus dem Handel gegangen bei 12.260 Punkten. Auf die Woche gesehen hat der DAX aber dennoch ein halbes Prozent eingebüßt. Dass heute bei den Standardwerten die Pluszeichen überwogen haben, ist insbesondere den Aktien von Wirecard zu verdanken. Diese schnellten um 5,5 Prozent nach oben. Auslöser war die Meldung, dass künftig der Discounter Aldi deutschlandweit alle Zahlungen mit Kreditkarten sowie mit internationalen Debit-Karten über Wirecard abrechnen wird. Das ist für den Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München ein wichtiger Auftrag. In New York ist der Dow Jones kaum verändert. Der Nasdaq gibt ein halbes Prozent nach. Der Euro ist schwächer bei 1,1215 Dollar.

20:15 "Spiegel": Draghi will Anleihenkäufe der EZB wieder starten

An den Finanzmärkten wird darauf spekuliert, dass die Notenbanken den Geldhahn weiter aufdrehen. Ein Bericht des Magazins „Der Spiegel“ nährt dies. Demnach will EZB-Chef Draghi bald wieder mehr Staatsanleihen kaufen. Außerdem möchte er den Strafzins für von den Banken geparktes Geld erhöhen. Das Magazin beruft sich dabei auf informierte Kreise. Draghi möchte das offenbar noch durchsetzen bevor er den Stab an seine designierte Nachfolgerin Christine Lagarde weitergibt. Aus den USA kommen ebenfalls Signale auf noch billigeres Zentralbankgeld. Ein hochrangiges Mitglied der Fed meinte, es sei besser vorsorglich zu handeln, statt zu warten, bis es zu wirtschaftlichen Problemen komme. Das schürt die Spekulation, die US-Notenbank könnte noch in diesem Monat den Leitzins gleich um einen halben Prozentpunkt senken. Die Aussicht auf weiterhin billiges Geld stützt die Aktienmärkte. Allerdings sehen die Anleger auch, dass sich die Anzeichen mehren, dass es in der Wirtschaft nicht mehr so rund läuft. So halten sich die Ausschläge in Grenzen. Dow Jones und Nasdaq sind jeweils leicht im Plus. Der Deutsche Aktienindex ging 0,3 Prozent höher aus dem Handel bei 12.260 Punkten. Der Euro pendelt um 1,1225 Dollar.

19:15 Wirecard kommt mit Aldi groß ins Geschäft

Der Discounter Aldi wird einer der größten Kunden von Wirecard. Der Zahlungsdienstleister kommt künftig ins Spiel, wenn Kunden bei Aldi Nord und Aldi Süd in Deutschland an der Kasse mit Kreditkarten oder Debitkarten wie "Visa Pay" zahlen. Nach Angaben von Wirecard wurde dazu eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Das Unternehmen aus Aschheim bei München sorgt dafür, dass das Geld vom Kundenkonto bei dem Discounter landet. Nach Branchendaten bezahlen Kunden bei Aldi mehr als 1,7 Milliarden Euro im Jahr mit Kreditkarten oder Konto-Karten. Für Wirecard ist das ein wichtiger Auftrag. Die Anleger waren denn auch begeistert. Die Aktien schnellten um 5,5 Prozent nach oben. Insgesamt verbesserte sich der DAX um 0,3 Prozent auf 12.260 Punkte. Auf die Woche gesehen verbucht der deutsche Leitindex allerdings ein Minus von einem halben Prozent. An den Aktienmärkten in New York überwiegen ebenfalls leicht die Minuszeichen. Der Dow Jones legt 0,3 Prozent zu. Der Euro ist schwächer bei 1,1220 Dollar.

18:15 DAX beendet schwache Woche mit kleinem Plus

Es war ein einigermaßen versöhnlicher Wochenschluss. Der DAX hat heute etwas zulegen können. Er ist 0,3 Prozent höher aus dem Handel gegangen bei 12.260 Punkten. Auf die Woche gesehen hat der DAX aber dennoch rund ein halbes Prozent eingebüßt. Für Unterstützung der Aktienmärkte sorgt die Spekulation, dass die Notenbanken in den USA und der Eurozone den Geldhahn weiter aufdrehen. Wie der Spiegel berichtet, will EZB-Chef Draghi bald wieder mehr Staatsanleihen kaufen und außerdem den Strafzins für von den Banken geparktes Geld erhöhen. Für das Plus beim DAX haben insbesondere die Aktien von Wirecard gesorgt. Diese schnellten um 5,5 Prozent nach oben. Auslöser war die Meldung, dass künftig der Discounter Aldi deutschlandweit alle Zahlungen mit Kreditkarten sowie mit internationalen Debit-Karten über Wirecard abrechnen wird. Das ist für den Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München ein wichtiger Auftrag. Nach SAP gestern hat heute der zweitgrößte deutsche Softwarekonzern, die Software AG, die Anleger mit der Quartalsbilanz enttäuscht. Die im MDAX und TecDAX gelisteten Titel von Software AG knickten um 12 Prozent ein. In New York halten sich Dow Jones und Nasdaq jeweils leicht in der Gewinnzone. Der Euro ist leichter bei 1,1220 Dollar.

17:15 New Yorker Börsen kaum verändert

Starke Quartalszahlen haben Microsoft auf ein neues Rekordhoch geliftet, auf gut 140 Dollar. Zwischenzeitlich hatten viele den Software-Dino fast schon abgeschrieben. Doch seit dem Führungswechsel 2014 geht es steil bergauf. Microsoft liegt, gemessen am Börsenwert, jetzt vor den Rivalen Apple und Amazon. Der Software-Gigant verdient derzeit besonders gut mit Geschäften in der Cloud. Doch auch in vielen anderen Sparten brummt das Geschäft. Das vor drei Jahren übernommene Online-Karriereportal Linkedin erhöhte den Umsatz um ein Viertel. Einziger Schwachpunkt war die Gaming-Sparte mit der Spielkonsole Xbox. Einige Investmentbanken haben ihr Kursziel für Microsoft nach oben korrigiert. Die US-Börsen können sich gut behaupten, mit kleineren Aufschlägen von bis zu 0,2 Prozent für den Dow-Jones. Bei uns hat der Dax 25 Pluspunkte auf seinem Konto, bei insgesamt 12.252 Zählern. Wirecard ist fünf Prozent höher immer noch der stärkste Wert, der Zahlungsabwickler kooperiert bundesweit mit Aldi beim bargeldlosen Bezahlen. Der Euro kostet einen Dollar 12 22. Margit Siller, B5 Börse.

16:15 Microsoft im Fokus

Starke Quartalszahlen treiben den Software-Riesen Microsoft auf ein neues Rekordhoch, auf gut 140 Dollar. Zwischenzeitlich hatten viele den Computer-Dino fast schon abgeschrieben. Doch seit dem Führungswechsel 2014 geht es steil bergauf. Microsoft liegt, gemessen am Börsenwert von einer Billion US-Dollar, vor den Rivalen Apple und Amazon. Der Software-Gigant verdient derzeit besonders gut mit Geschäften in der Cloud. Doch auch in vielen anderen Sparten brummt das Geschäft, wie etwa beim vor drei Jahren übernommenen Online-Karriereportal Linkedin. Einziger Schwachpunkt ist die Gaming-Sparte mit der Spielkonsole Xbox. Sowohl Gewinn als auch Umsatz lagen insgesamt über den Erwartungen der Analysten. Einige Investmentbanken haben ihr Kursziel nach oben korrigiert. Alle amerikanischen Börsenbarometer liegen im frühen Handel mit bis zu 0,3 Prozent im Plus. Der Dow-Jones hat die Marke bei 27.300 Zählern im Visier. Der Index des Verbrauchervertrauens, den die Uni Michigan gerade veröffentlicht hat, ist in etwa wie erwartet ausgefallen. Bei uns tritt der Dax bei 12.233 Punkten auf der Stelle. Wirecard ist vier Prozent höher immer noch der stärkste Wert, der Zahlungsabwickler kooperiert bundesweit mit Aldi beim bargeldlosen Bezahlen. Der Euro kostet einen Dollar 12 35.  Margit Siller, B5 Börse.

15:15 BMW kooperiert mit Tencent

Oliver Zipse soll das Lenkrad bei BMW Mitte August übernehmen, mitten in den Werksferien. Jetzt diskutieren Branchenbeobachter und Analysten, was sie sich von dem neuen Konzernchef erwarten. Auf jeden Fall solle er BMW zurück in die Erfolgsspur bringen. Allerdings ist nicht klar, was genau das bedeutet. Hatten viele dem bisherigen Chef Krüger vorgeworfen, nicht konsequent genug auf die Elektromobilität gesetzt zu haben, gibt es immer noch genügend Stimmen, die genau davor warnen. Denn BMW ist anders aufgestellt als zum Beispiel der Konkurrent Volkswagen, der vor allem auf den Massenmarkt setzt. Wie heute bekannt wurde, baut BMW zusammen mit dem Internetgiganten Tencent ein großes Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China. Das neue Zentrum nahe Peking soll eng mit den Spezialisten in München zusammenarbeiten. Die BMW-Aktie gehört ein Prozent höher zu den besten Dax-Werten. Top-Titel bleibt 5,8 Prozent fester Wirecard, nach einem Vertragsabschluss mit Aldi, aktuell bei 147,50 Euro. Der Dax zeigt sich bei 12.240 kaum verändert. Der Euro pendelt um einen Dollar 12 25. Margit Siller, B5 Börse.

14:15 Microsoft überrascht mit guten Zahlen

Wenn heute die New Yorker Börsen eröffnen, dann dürfte Microsoft im Mittelpunkt stehen. Gestern wurde der Kurs des Konzerns nach Börsenschluss auf neue Rekordmarken über 140 US-Dollar getrieben. Der Quartalsbericht wurde damit überaus positiv aufgenommen. Das florierende Cloud-Geschäft und das nahe Ende des Betriebssystems Windows 7 haben dem Wachstum einen ordentlichen Schub gegeben. Umsatz und Nettogewinn stiegen stärker als von Analysten erwartet. Einige Investmentbanken haben ihr Kursziel für die Microsoft-Aktie bereits erhöht. Bei uns tritt der Deutsche Aktienindex bei 12.240 Punkten auf der Stelle. Stärkster Wert bleibt Wirecard, 5,4 Prozent fester, auf 147 Euro. Aldi hat den Zahlungsabwickler bundesweit als Partner für das bargeldlose Bezahlen ausgewählt. Der Euro pendelt um einen Dollar 12 25. 

13:15 Wirecard im Fokus

Kaum ein Geschäftsabschluss in den vergangenen Monaten konnte die Aktionäre von Wirecard derart begeistern wie der mit Aldi. Beide wollen beim bargeldlosen Bezahlen kooperieren, das kommt gut an. Die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München hat um gut fünf Prozent angezogen, auf 146,80 Euro. Gestern wurde bereits ein Abschluss mit Auto1 gemeldet. Schon verweisen die Kurvendeuter darauf, dass der positive Aufwärtstrend damit intakt sei. Der Deal mit Aldi Nord und Aldi Süd sei ein enormer Vertrauensbeweis, meinen Analysten. Wirecard machte allerdings keine Angaben zum möglichen Neugeschäft aus dieser Vereinbarung. Zentral geht es um Terminalzahlungen an Kartenlesegeräten, aber Zahlungen mit den traditionellen EC-Karten gehören definitiv nicht dazu. Der Dax verharrt auf seinem Vortagesschluss bei 12.224 Punkten. Weiter abwärts geht es mit SAP, außerdem mit der Deutschen Bank und mit der Telekom. Das US-Justizministerium hat jetzt ein Ultimatum für die Fusion mit Sprint formuliert. Der Euro kostet einen Dollar 12 37. Margit Siller, B5 Börse.

12:15 Dax 0,2 Prozent höher gut behauptet

Die Hoffnung auf sinkende Zinsen ist derzeit einer der größten Stützungspfeiler für die Börse. Schon gibt es warnende Stimmen, dass das auf Dauer nicht ausreichen wird. Wenn immer mehr Konzerne ihre Jahresprognosen nach unten korrigieren müssen, weil die Geschäfte schlechter laufen als erwartet, dann könnte es ungemütlich werden. Zum Ende der Woche will aber auch niemand Gewinne mitnehmen. Der Dax kommt um 0,2 Prozent voran, auf 12.251 Punkte. Top-Titel ist der Zahlungsdienstleister Wirecard, mit 4,5 Prozent Tagesplus auf 145,80 Euro. Wirecard ist mit Aldi ins Geschäft gekommen, beide wollen künftig beim bargeldlosen Bezahlen zusammenarbeiten. Gestern hatte Wirecard eine Kooperation mit Auto1 melden können. Um fast acht Prozent nach unten geht es dagegen mit der Software AG, die Prognose wurde erneut zurückgenommen. Vorübergehend war der Kursabschlag noch größer. Der Euro hat auf Kurse um einen Dollar 12 40 nachgegeben. Margit Siller, B5 Börse.

11:15 Notenbanker sollen Geldhahn wieder öffnen

An den deutschen Aktienmärkten hoffen die Anleger zum Wochenschluss wieder auf mehr billiges Geld von den Notenbanken. In Japan gab es heute maue Inflationsdaten. In den USA hatte der Präsident der Fed von New York die Notwendigkeit einer schnellen Zinsreaktion der US-Notenbank betont. Und in Deutschland sind jetzt die Erzeugerpreise gesunken, was dafürspricht, dass eben auch hier bei uns die Preise nicht stark genug steigen dürften. Die EZB will ja knapp 2 Prozent Inflationsrate – das ist das erklärte Ziel. Am kommenden Donnerstag könnte nun auch die Europäischen Zentralbank eine Zinssenkung auf den Weg bringen, hofft man an den Börsen. Und so legt der DAX 0,7 Prozent zu auf Werte knapp über 12.300 Punkte. Dabei helfen auch einige Einzelwerte mit kräftigen Gewinnen. Infineon, Münchner Rück, Covestro und v.a. Wirecard legen um 2 bis 4 Prozent zu. Noch zum Euro: der steht aktuell bei einem Dollar 12 50. Christian Sachsinger, B5 Börse.

10:15 Bayer-Aktie nach Richterspruch gefragt

In einem Gerichtsverfahren um die Risiken des Unkrautgiftes Glyphosat hat Bayer jetzt einen Etappensieg errungen. Die Jury hatte einem krebskranken Ehepaar zwei Milliarden Dollar Schadenersatz zugestanden – zu viel stellte die Richterin nun fest. Sollten die Kläger keinen deutlich niedrigeren Schadenersatz akzeptieren, werde man ein neues Gerichtsverfahren anordnen, hieß es. Die Bayer-Aktie legt daraufhin jetzt 2 Prozent zu und zählt zu den größten Gewinnern im DAX. Spitzenreiter ist Wirecard. Das Unternehmen aus Aschheim hat eine Kooperation mit Aldi verkündet. Der Discounter setzt bei Kreditkarten und anderen Karten künftig in ganz Deutschland die Technologie von Wirecard ein. Der Kurs zieht 4 Prozent an. Insgesamt kommt der DAX fast ein Prozent voran auf 12.320. M-DAX und TecDAX schaffen ebenfalls rund ein Prozent. Und der Euro steht aktuell bei einem Dollar 12 60. Christian Sachsinger, B5 Börse.

09:15 Wirecard zu Beginn an DAX-Spitze

Positiver Handelsauftakt an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX legt in den ersten Minuten 0,6 Prozent zu auf knapp über 12.300 Punkte. Spitzenreiter ist dabei Wirecard. Der Zahlungsdienstleister arbeitet künftig mit dem Discounter Aldi beim bargeldlosen Zahlen zusammen. Wirecard soll sämtliche Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten in allen deutschen Aldi-Nord- und Aldi-Süd-Filialen übernehmen. Zudem werde die Möglichkeit einer weitergehenden Kooperation geprüft, heißt es in einer Mitteilung. Die Anleger sind begeistert, Wirecard-Aktien legen zum Handelsstart um fast 3 Prozent zu. Gefragt sind gleich zu Beginn auch Münchner Rück und Bayer mit 2 Prozent mehr. Münchner Rücke hatte gestern nach Handelsschluss einen positiven Ausblick gegeben. Und bei Bayer hat eine Richterin in den USA in einem Glyphosat Prozess sich für eine moderatere Schadenersatzzahlung ausgesprochen. Noch zum Euro: der notiert weiterhin kaum verändert bei einem Dollar 12 65. Christian Sachsinger, B5 Börse.

8:15 DAX im Plus erwartet

An den deutschen Aktienmärkten stellt man sich auf einen Wochenschluss mit Gewinnen ein. Nachdem der DAX gestern fast ein Prozent hatte abgeben müssen, zeigt der DAX-Future vor Handelsbeginn jetzt wieder ein knappes Prozent nach oben. Es gibt vorab Konjunkturdaten. Die Erzeugerpreise sind im Juni stärker zurückgegangen als erwartet. Das könnte auch wieder als Argument für die Europäische Zentralbank gesehen werden, die Geldschleusen weiter zu öffnen, um insgesamt die Inflationsrate auf das gewünschte Level zu bringen. Im Fokus stehen vorab Wirecard. Der Zahlungsdienstleister hat einen Großauftrag von der Discounterkette Aldi bekommen und soll dort künftig in allen deutschen Filialen die Kreditkartenzahlungen abwickeln. Nach Fernost: dort verbucht Japans Nikkei Index 2 Prozent Plus. Und der Euro steht bei 1,12 60 Dollar. Christian Sachsinger, B5 Börse.

07:15 Wirecard-Auftrag von Aldi

An den deutschen Aktienmärkten wird man heute vor allem auf die Wirecard-Aktien schauen müssen. Der Zahlungsdienstleiter hat eine Kooperation mit der Discounter-Kette Aldi bekannt gegeben. Wirecard wird für Aldi Nord und Aldi Süd technische Lösungen zum bargeldlosen Zahlen entwickeln, dazu gehört erst einmal vor allem die Abwicklung von Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten in allen Aldi-Filialen in Deutschland. Und dann wird es sicher noch einmal interessant bei der SAP-Aktie. Nachdem die Quartalsbilanz gestern so schlecht ausgefallen war, dass der Kurs am Ende fast 6 Prozent einknickte, gibt es heute schon wieder erfreuliche Reaktionen. Die Analysten von Credit Suisse haben ihr Kursziel für die Aktie angehoben, von 126 auf 132 Euro. Und da gestern zum Schluss 113 Euro an den Tafeln standen, wäre jetzt also viel Luft nach oben. Nach Fernost: dort zieht Japans Nikkei Index momentan 2 Prozent an. Und der Euro steht bei einem Dollar 12 60. Christian Sachsinger, B5 Börse.

06:15 Maue Vorgaben von den US-Börsen

Von der Wall Street kommen keine eindeutigen Signale für den heutigen Handelstag. Der Dow Jones schloss am Abend nahezu unverändert bei 27.223. Der Nasdaq-Index konnte leicht zulegen. Unterstützung bekamen die Kurse von Äußerungen eines hochrangigen US-Notenbankers. Der einflussreiche Chef der Fed von New York, sprach sich in der Zinspolitik für vorbeugende Maßnahmen aus, also für eine schnelle Zinssenkung und für einen niedrigen Leitzins für einen längeren Zeitraum – so solle die Wirtschaft gestützt und vor einer zu geringen Inflation geschützt werden, hieß es. Das wäre natürlich gut für die Finanzmärkte. Auf die Stimmung drückte dagegen ein Kurssturz von gut zehn Prozent bei Netflix. Der online-Filmdienst vermeldete überraschend wenig Abo-Kunden. Hierzulande lief es schlecht ausgesprochen gestern. Der DAX rutschte am Ende um knapp 1 Prozent ab auf 12.228 Punkte. Noch ein Blick nach Fernost: dort macht Japans Nikkei-Index im Moment einen Satz nach oben von fast 2 Prozent. Und der Euro steht bei einem Dollar 12 65. Christian Sachsinger, B5 Börse.


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