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B5 Börse DAX zum Wochenausklang leichter

Stand: 17.05.2019 22:12 Uhr

22:15 DAX und Dow Jones mit Verlusten

Auch wenn sich die USA mit den Nachbarn Kanada und Mexiko auf die Abschaffung von Strafzöllen geeinigt haben – Der ganz große Handelskonflikt ist weiter nicht gelöst. Ganz im Gegenteil: Im Streit mit China hat sich der Ton vor dem Wochenende sogar noch einmal verschärft. In chinesischen Staatsmedien gab es harsche Kommentare gegen den De-Facto-Ausschluss des IT-Riesen Huawei von großen Aufträgen in den USA. Die Regierung in Washington hatte den Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt und mit der nationalen Sicherheit argumentiert. Dieser Schritt dürfte das Klima in den Handels-Gesprächen weiter verschlechtert haben. Die US-Börsen gingen dann auch mit Verlusten aus dem Handel. Der Dow Jones gab um knapp 0,5 Prozent nach. Der technologie-orientierte Nasdaq-Index fiel um 1 Prozent. Hierzulande gab der DAX um 0,6 Prozent nach auf 12.238 Punkte. Auf Wochensicht konnte das deutsche Börsenbarometer allerdings rund 1,5 Prozent zulegen. Und der Euro notierte bei 1 Dollar 11 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

21:15 USA schaffen Strafzölle gegen Kanada und Mexiko ab

Die USA haben ein Abkommen zur Aufhebung von Zöllen auf Stahl- und Aluminiumeinfuhren aus Kanada und Mexiko erzielt. Die beiden Länder werden im Gegenzug Vergeltungszölle abschaffen, die sie gegen US-Produkte verhängt haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Die Zölle sollten binnen 48 Stunden beseitigt sein, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme von kanadischer und US-amerikanischer Seite. US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte und zehn Prozent auf Aluminiumimporte verhängt und damit mehrere Länder von Kanada bis China getroffen. Die US-Regierung behielt die Zölle gegen Kanada und Mexiko bei, auch nachdem die Länder sich mit Trumps Forderung einverstanden erklärten, den seit 1994 gültigen Freihandelspakt Nafta zu überarbeiten. Keine Neuigkeiten gibt es hingegen zum Handelskonflikt der USA mit China. Die US-Börsen tendieren im späten Handel etwas leichter. Hierzulande gab der DAX um 0,6 Prozent nach auf 12.238 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 11 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

20:15 USA und Kanada streichen gegenseitige Zölle

In den diversen Handelsstreitigkeiten der USA kommt zum Ausklang der Woche eine Nachricht der Deeskalation. Kanada und die USA haben sich auf die Aufhebung der von Washington verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium geeinigt. Das teilten beide Länder in einer gemeinsamen Erklärung mit. US-Präsident Donald Trump hatte im Juni vergangenen Jahres Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte aus Kanada und von zehn Prozent auf Aluminium verhängt. Offen ist allerdings noch der erheblich umfangreiche Konflikt mit China. Dort hat sich zum Wochenende der Ton noch einmal verschärft. In chinesischen Staatsmedien wurde eine harte Haltung Pekings beschworen. Dies ist eine Reaktion auf den De-Facto-Ausschluss des chinesischen IT-Riesen Huawei von Großaufträgen in den USA. Donald Trump hatte dies mit der Nationalen Sicherheit begründet. Der Dow Jones tritt in New York auf der Stelle. Hierzulande gab der DAX um 0,6 Prozent nach auf 12.239 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 11 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

19:15 DAX leichter - Kursrutsch bei Bitcoin

Die deutschen Börsen tendierten zum Ausklang der Woche leichter. Der DAX gab um 0,6 Prozent nach auf 12.239 Punkte. Auf Wochensicht verzeichnet das Börsenbarometer aber dank der starken Gewinne der Vortage immer noch ein Plus von knapp 1,5 Prozent. In New York tendieren die Börsen uneinheitlich. Der Dow Jones liegt knapp im Plus, die Nasdaq gibt 0,4 Prozent ein. Die Kryptowährung Bitcoin hat unterdessen einen massiven Kurssturz erlitten. Am frühen Morgen brach der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp innerhalb weniger Minuten von zuvor knapp 8.000 US-Dollar um mehr als 20 Prozent ein auf nur noch 6.178 Dollar. Am Markt wird auf eine große Verkaufsorder auf der Bitstamp-Plattform verwiesen. Im weiteren Handelsverlauf erholte sich die Digitalwährung allerdings schnell und kräftig. Sie wurde am späten Nachmittag wieder bei rund 7.000 Dollar gehandelt. Der Kurs war damit aber mehr als 8 Prozent niedriger als in der vergangenen Nacht. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 11 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:15 DAX schliesst 0,6 Prozent leichter - Aber mit Wochenplus

Zum Ausklang der Woche tendierte der deutsche Aktienmarkt schwächer. Der DAX gab um 0,6 Prozent nach auf 12.239 Punkte. Allerdings hatte der Markt in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Und so bleibt ein Wochenplus von knapp 1,5 Prozent. Nach Einschätzung von Händlern nahmen viele Investoren Gewinne der Vortage mit. Am Markt sorgt man sich, dass der amerikanisch-chinesische Handelsstreit jederzeit wieder eine Wende zum Schlechteren nehmen könnte. Denn Chinas Staatsmedien reagierten heute mit harschen Kommentaren auf den Beschluss von Präsident Donald Trump, Produkte des chinesischen Netzwerk-Ausrüsters Huawei mit einem Bann zu belegen. Analysten sagten, die Gespräche zwischen den USA und Peking stünden jetzt auf des Messers Schneide. Die Aktie von Thyssen-Krupp setzte ihre Berg- und Talfahrt fort. Heute ging es um 5,6 Prozent nach unten mit dem Kurs des Essener Konzerns. Die Wall Street tritt auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 11 70. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:15 DAX steuert auf gute Wochenbilanz zu

Es war wieder mal eine turbulente Woche an den deutschen Aktienmärkten. Die Chinesen haben höhere Zölle für US-Waren angekündigt, nachdem in der Vorwoche Donald Trump das für chinesischen Waren eingeführt hatte. Und da wurde die ganze Woche spekuliert, wie die Chancen sind, dass sich die beiden Staaten noch auf eine Handelsvereinbarung einigen können. Heute gab es Signale, dass China knallhart seine Interessen verteidigen will. Dann gab es heute die Bestätigung, dass der US-Präsident seine Entscheidung über höhere Zölle für europäische Autos um ein halbes Jahr verschoben hat. Unterm Strich ist die Wochenbilanz sehr gut ausgefallen. Der DAX hat rund 1,5 Prozent zugelegt. Und das, obwohl es heute noch abwärtsgeht. Aktuell büßt der DAX knapp ein halbes Prozent ein auf 12.260 Punkte. In New York haben die Aktienindizes jetzt sogar ins Plus gedreht: Dow Jones und Nasdaq kommen jeweils 0,3 Prozent voran. Der Euro steht bei 1,1160 Dollar.

16:15 Trump verschiebt Entscheidung über Autozölle

Es gibt vorerst keine höheren Zölle für deutsche Autos in den USA. Präsident Trump hat eine Entscheidung über Sonderzölle für europäische Autos und Autoteile verschoben und zwar um bis zu sechs Monate. Was jetzt offiziell ist, war bereits durchgesickert vor ein paar Tagen durchgesickert. Und so hält sich die Reaktion an den Aktienmärkten in Grenzen: der DAX ist 1 Prozent im Minus bei 12.189 Punkten. In New York geben Dow Jones und Nasdaq jeweils rund ein halbes Prozent nach. Der britische Billigflieger Easyjet ist im Winterhalbjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von rund 220 Millionen britischen Pfund und damit rund viermal so viel wie ein Jahr zuvor. Die Anleger hatten allerdings noch Schlimmeres erwartet. So klettern die Aktien von Easyjet um 4,5 Prozent. Der Euro notiert leichter bei 1,1165 Dollar.

15:15 Amazon steigt bei Lieferdienst Deliveroo ein

Amazon erschließt sich ein neues Geschäftsfeld. Der amerikanische Konzern steigt bei dem Essenslieferdienst Deliveroo ein. Das verunsichert etwas Branche. Denn wenn so ein Riesenkonzern wie Amazon jetzt in diesem Geschäft mitmischt, könnten andere Anbieter darunter leiden, befürchten manche. Immerhin haben die Amerikaner über eine halbe Milliarde Dollar in Deliveroo gesteckt. Mit dem Geld will der britische Lieferdienst weiterwachsen. Die Firma liefert derzeit in 500 Städten in 14 Ländern Essen aus. Auch neue Jobs sollen entstehen. Deliveroo war in der Vergangenheit immer wieder für seine Arbeitsbedingungen für die Fahrer kritisiert worden. Der Einstieg von Amazon belastet die Aktien der konkurrierenden Firmen: so büßen die im MDAX gelisteten Anteile von Delivery Hero mehr als 4 Prozent ein. In Amsterdam verlieren die Titel von Takeaway 4,5 Prozent, in London die von Just Eat sogar mehr als 8 Prozent. Insgesamt geht es abwärts an den Aktienmärkten. Der DAX büßt mehr als 1 Prozent ein auf 12.172 Punkte. Der Euro steht bei 1,1174 Dollar.

14:15 Britisches Pfund auf Vier-Monatstief

Am Devisenmarkt steht heute das britische Pfund im Blickpunkt. Premierministerin May droht ja im britischen Parlament auch im vierten Anlauf eine Abfuhr für ihr mit der EU ausgehandeltes Brexit-Abkommen. Die Labour-Opposition hat die Gespräche mit der Regierung darüber für gescheitert erklärt. Wie es weitergeht, scheint vollkommen unklar. An den Finanzmärkten wird bereits spekuliert, dass sich die Premierministerin nicht mehr lange auf ihrem Posten halten kann. Insbesondere bei der anstehenden Europawahl droht den Konservativen laut Umfragen eine ziemliche Schlappe. Die Währung der Briten ist unter Druck und gegenüber dem Dollar mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten gefallen. Der Euro ist etwas leichter gegenüber dem Dollar bei 1,1170 Dollar. An den Aktienmärkten werden die Verluste jetzt noch größer. Der DAX gibt 1,2 Prozent nach auf 12.158 Punkte.

13:15 Handelsstreit kostet China Wachstum

Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet bereits die Weltwirtschaft. Beide Seiten haben in den vergangenen Tagen die Zölle erhöht. Das wird die Wirtschaft zusätzlich bremsen. Ein ranghohes Parteimitglied der kommunistischen Partei erwartet nach Angaben einer chinesischen Zeitung, dass der Handelsstreit bereits in diesem Jahr Chinas Wirtschaft ein Prozent an Wachstum kosten könnte. Der Ton zwischen den USA und China wird außerdem rauer. In einem Leitartikel der Zeitung der Kommunistischen Partei heißt es, die Entschlossenheit Chinas, die nationalen Interessen zu schützen, sei steinhart. Nun wird an den Finanzmärkten befürchtet, dass die Handelsgespräche zwischen Washington und Peking scheitern könnten. Und so sind die Anleger lieber mal vorsichtig. Der DAX gibt 1 Prozent nach auf 12.186 Punkte. Auf die Woche gesehen bedeutet das aber immer noch einen Zuwachs von gut einem Prozent. Der Euro steht bei 1,1165 Dollar.

12:15 Rauer Ton im Handelsstreit belastet Aktienmärkte

Zum Wochenschluss überwiegen die Minuszeichen an den deutschen Aktienmärkten. Zum einen sind da die jüngsten Kursgewinne – da ist es normal, dass mal Kasse gemacht wird. Zum anderen macht die Anleger der Handelsstreit nervös. Der Ton zwischen den USA und China wird härter. In einem Leitartikel der Zeitung der Kommunistischen Partei heißt es, die Entschlossenheit Chinas, die nationalen Interessen zu schützen, sei steinhart. Nun wird an den Finanzmärkten befürchtet, dass die Handelsgespräche zwischen Washington und Peking scheitern könnten. Auch Großbritannien ist wieder in den Blickpunkt gerückt. Die Brexit-Verhandlungen von Regierung und Opposition kommen nicht voran. Deshalb wird an den Börsen zunehmend davon ausgegangen, dass der Rücktritt von Premierministerin May bald bevorsteht, schreiben die Analysten der BayernLB. Der DAX liegt 0,8 Prozent zurück bei 12.208 Punkten. Die Aktien von Vonovia, Fresenius Medical Care und ThyssenKrupp sind die größten Verlierer mit Abschlägen von bis zu knapp 5 Prozent. Der Euro steht bei 1,1165 Dollar.

11:15 Amazon steigt bei Essens-Lieferant ein

Der Internet-Händler Amazon steigt ins Liefergeschäft für Essen ein. Amazon engagiert sich beim britischen Bringdienst Deliveroo. Wie Deliveroo heute mitgeteilt hat – wurde die jüngste, 575 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde von Amazon angeführt. Mit dem Geld soll in Technik und den Ausbau des Geschäfts investieret werden. Deliveroo ist in 14 Ländern aktiv, auch in Deutschland und hat nach eigenen Angaben 60.000 Fahrradkuriere unter Vertrag, die Menüs aus 80.000 Restaurants ins Haus liefern. Nach dem Schritt von Amazon kommen Deliveroo Rivalen unter Druck. Aktien von Delivery Hero, der Lieferando-Mutter Takeaway oder der britischen Just Eat geben deutlich nach. Für den Dax war es gestern um fast 2 Prozent nach oben gegangen. Nun streicht mancher vor dem Wochenende ein paar Gewinne ein. Der Dax verliert fast 1 Prozent auf 12211 Punkte. Der Euro steht bei einem Dollar 11 71. Jan Plate, B5 Börse

10:15 Europäischer Automarkt geht weiter zurück

Auf dem europäischen Automarkt ist die Nachfrage im April zum achten Mal hintereinander gefallen, wie der Branchenverband Acea mitgeteilt hat. An der Börse geht es für Papiere von Volkswagen und Daimler um durchschnittlich gut 1 Prozent nach unten. Bei BMW ist nach der gestrigen Hauptversammlung beim Blick auf den Kurs der Dividendenabschlag wichtig. Für die deutschen Autobauer und die Europäische Union bleibt weiter spannend wie sich die USA in Sachen Autozöllen verhalten. Während der japanische Wirtschaftsminister nach einem Treffen mit US-Unterhändler Robert Lighthizer sagte die USA bestünden nicht darauf, dass Japan nur eine bestimmte Anzahl Autos in die USA verkaufe, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Dax hatte gestern deutlich zugelegt. Nun geht es erstmal um mehr als 0,5 Prozent nach unten auf 12227 Punkte. Der Euro steht bei einem Dollar 11 71. Jan Plate, B5 Börse

09:15 Chinesische Anleger nervös, Dax im Minus

Die verschärfte Rhetorik und widersprüchliche Signale im Zollstreit mit den USA macht chinesische Anleger nervös. Die Börse Shanghai hat rund 2 Prozent verloren. Unter anderem sagen Händler die Nachrichtenlage deute eher auf Eskalation als auf Entspannung hin. Dennoch konnte der japanische Nikkei fast ein Prozent zulegen. Deutliche Kursgewinne des Technologiekonzerns Sony haben gestützt. Sony hat eine Partnerschaft mit Microsoft geschlossen die bei Anlegern gut ankommt. Und wie der japanische Wirtschaftsminister nach einem Treffen mit US-Unterhändler Robert Lighthizer sagte bestünden die USA nicht darauf, dass Japan nur eine bestimmte Anzahl Autos in die USA verkaufe. Für die Europäische Union bleibt es weiter spannend wie sich die USA in Sachen Autozöllen verhalten. Der Dax hatte gestern deutlich zugelegt. Nun geht es erstmal um mehr als 0,5 Prozent nach unten auf 12232 Punkte. Der Euro steht bei einem Dollar 11 78. Jan Plate, B5 Börse

08:15 Mahnende Bundesbank-Vizepräsidentin

Die Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch mahnt heute in der Börsen-Zeitung vor Risiken im deutschen Finanzsystem. Seit vielen Jahren laufe es gesamtwirtschaftlich gut, sagt sie. Da liege es in der menschlichen Natur, so etwas dann in die Zukunft fortzuschreiben. Das könne dazu führen, dass Kreditrisiken unterschätzt werden, die Werthaltigkeit von Sicherheiten überschätzt werden. Risikoprämien könnten zu niedrig sein. Zitat Ende. Viel wird ja über die weitere Konjunktur in Deutschland und der Eurozone diskutiert angesichts des britischen Brexits oder des Handelsstreits der USA mit China. Zwar rechnen viele Experten mit weiter sehr niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank. Aber da gibt es ja auch Mahner, die deswegen vor Spekulationsblasen am Immobilienmarkt oder bei Aktien warnen. Der Dax dürfte nach den gestrigen deutlichen Gewinnen heute wohl erstmal etwas schwächer starten. Der Euro steht bei einem Dollar 11 71. Jan Plate, B5 Börse

07:15 US-Börsengang chinesischer Kaffeehauskette Luckin Coffee

Beim Handelsstreit zwischen den USA und China gibt es widersprüchliche Signale. Dennoch findet heute in den USA der bislang größte Börsengang eines chinesischen Unternehmens in diesem Jahr statt. Dabei scheint sich die chinesische Kaffeehauskette Luckin Coffee großer Nachfrage zu erfreuen. Der Rivale von Starbucks wächst rasant und will möglichst noch in diesem Jahr Starbucks als größte Kaffeehauskette in China überholen. Die Aktienbörsen in China notieren heute etwas im Minus. Hingegen kann der japanische Aktienindex Nikkei 1 Prozent zulegen. Deutliche Kursgewinne des Technologiekonzerns Sony stützen. Sony hat eine Partnerschaft mit Microsoft geschlossen die bei Anleger gut ankommt. Der amerikanische Dow Jones und die US Technologiebörse Nasdaq haben gestern jeweils rund 1 Prozent zugelegt. US Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen haben Anleger zuversichtlich gestimmt. Der Euro steht bei einem Dollar 11 78. Jan Plate, B5 Börse

06:15 Microsoft Sony Partnerschaft

Die Technologiekonzerne Microsoft und Sony konkurrieren eigentlich unter anderem bei Konsolen für Computer-Spiele. Doch jetzt schließen sie eine strategische Partnerschaft. Sie bündeln ihre Kräfte beim Internet-Streamen von Spielen oder Künstlicher Intelligenz. Unter anderem wollen sich Sony und Microsoft so auch gegen Amazon rüsten. Amazon ist zwar als Internet-Händler groß geworden. Allerdings ist Amazon mittlerweile Marktführer im Cloud-Geschäft und zuletzt auch in den Spiele-Markt vorgestoßen. Die neue Microsoft/Sony Partnerschaft kommt an der Börse bei Anlegern gut an. Aktien von Sony springen um rund 10 Prozent nach oben. Der japanische Aktienindex Nikkei verbessert sich um 1 Prozent. Auch an der amerikanischen Wall Street ging es gestern aufwärts. Der Dow Jones und die US Technologiebörse Nasdaq haben jeweils rund 1 Prozent zugelegt. US Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen haben Anleger zuversichtlich gestimmt. Der Euro steht bei einem Dollar 11 78. Jan Plate, B5 Börse.


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