16454

B5 Börse DAX verzeichnet besten November überhaupt

Stand: 27.11.2020 21:54 Uhr

20:15 Dow und Nasdaq schließen im Plus

An den US-Börsen blieb es heute überschaubar. Viele Anleger waren am Brückentag ohnehin zu Hause. Außerdem endete der Handel zweieinhalb Stunden früher. Herausgekommen ist beim Dow Jones ein Mini-Plus von 0,1 Prozent bei 29.910 Punkten. Der Technologie-Index Nasdaq stieg zeitweise auf ein Rekordhoch von 12.236 Zählern und verabschiedete sich dann knapp darunter mit 0,9 Prozent Plus. Die Papiere von Tesla setzten ihren Höhenflug unbeirrt fort. Daran änderten weder Untersuchungen in den USA wegen möglicher Mängel an Vorderradaufhängungen bei einigen Modellen etwas, noch ein Rückruf in China wegen unsachgemäß befestigter Teile. Die Tesla-Aktien verfehlten heute nur knapp den Stand von 600 Dollar und erreichten damit aber trotzdem den vierten Tag in Folge ein Rekordhoch. Unter Druck standen dagegen die Kurse einiger Einzelhändler. Wegen der Pandemie und der wachsenden Online-Konkurrenz kommen am heutigen "Black Friday" weniger Kunden in die Läden als üblich. Die Aktien der Warenhausketten Macy's und Nordstrom gaben deutlich nach. Damit zum Euro: der steht aktuell bei einem Dollar 19 50. Christian Sachsinger, B5 Börse.

19:15 Erleichterung nach Trump-Äußerungen

Es ist nicht allzu viel los an der den US-Börsen. Nach dem gestrigen Feiertag sind viele Anleger auch heute zu Hause geblieben. Aber immerhin ist die Stimmung nicht schlecht. Die Hoffnung auf eine rasche Überwindung der Corona-Krise stützt die Wall Street. Und so kommt der Dow Jones jetzt wieder ein klein wenig voran um 0,1 Prozent auf fast 30.000 Punkte. Der Technologie-Index Nasdaq gewinnt fast 1 Prozent und markierte heute schon wieder einen neuen Rekordstand bei 12.236 Zählern. Dass es an den US-Märkten weiter aufwärts geht, liegt dabei auch an der Erleichterung vieler Börsianer auf die Ankündigung von US-Präsident Trump, das Weiße Haus zu räumen, wenn das Wahlkollegium Mitte Dezember für seinen Kontrahenten Joe Biden gestimmt hat. Steigende Kurse gab es heute auch an den deutschen Märkten. Der DAX legte am Ende 0,4 Prozent zu auf 13.336. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 1,5 Prozent. Den Monat schließt der DAX mit 15 Prozent Plus ab, so viel wie noch nie in einem November. Damit noch kurz zum Euro: der notiert bei einem Dollar 19 50. Christian Sachsinger, B5 Börse.

18:15 DAX verzeichnet besten November überhaupt

Versöhnlicher Wochenschluss an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX zeigte am Ende 0,4 Prozent oder knapp 50 Punkte nach oben auf 13.336. Und auch der M-DAX konnte zulegen; hier waren es 0,7 Prozent mehr. Auf die Woche gesehen ergibt sich beim deutschen Börsenbarometer ein Gewinn von 1,5 Prozent. Und besonders erfolgreich fällt die Monatsbilanz aus. Im Prinzip ging es den ganzen November über aufwärts und das summiert sich jetzt seit Anfang des Monats auf 15 Prozent – das war der beste November beim DAX überhaupt. Spitzenreiter waren heute am Ende die Aktien von Infineon mit 3,5 Prozent Kursaufschlag. Auch hier gab es einen Lauf. Die Papiere des Halbleiterkonzerns schafften in den vergangenen zehn Handelstagen um rund 10 Prozent Plus. Schauen wir noch kurz an die Wall Street: dort findet heute wegen des Brückentages nach Thanksgiving nur ein verkürzter Handel statt, viele Anleger sind ohnehin zu Hause geblieben. Dazu passt das maue Plus von 0,1 Prozent beim Dow Jones im Moment. Und der Euro: legt zu auf einen Dollar 19 55. Christian Sachsinger, B5 Börse.

17:15 VW-Chef Diess will angeblich Verlängerung seines Vertrags

Der Chef von VW Herbert Diess drängt Reuters zufolge erneut auf eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrags. Die Nachrichtenagentur beruft sich hier auf nicht näher genannte Insider aus dem Umfeld des Aufsichtsrats. Diess wolle so den Umbau des Autokonzerns beschleunigen. Der Konzernchef habe deshalb bei den Familieneignern Porsche und Piech vorgefühlt. Die Aussichten dafür seien jedoch gering, weil Diess neben dem Land Niedersachsen als zweitgrößtem Aktionär auch die Zustimmung des einflussreichen Betriebsrates benötigt. Und der Betriebsratschef Bernd Osterloh gilt als einer der schärfsten Kritiker von Diess. Für Streit sorgen derzeit offenbar die nach wie vor offene Besetzung von zwei Schlüsselressorts im Vorstand und die Neuausrichtung der Konzernspitze. Diess betrachte eine Vertragsverlängerung als Vertrauensvotum, heißt es. VW selbst wollte dies nicht kommentieren. Die Anleger scheinen von der Diskussion nicht angetan zu sein. Die Aktien von VW sind mit einem Minus von zwei Prozent derzeit die größten Verlierer im DAX, der Index selbst ist mit 0,4 Prozent im Plus, ähnlich gut behauptet sind die New Yorker Börsen in den verkürzten Handel gestartet und der Euro steht bei 1,19 42 Dollar.   

16:15 Tesla weiter im Aufwind

In den USA ist Tesla ins Visier der Verkehrssicherheitsbehörde geraten aufgrund von Problemen an der Radaufhängung. Es seien 43 Beschwerden eingegangen, wonach Verbindungsstücke nicht gehalten hätten und dadurch die Radhausschale in Kontakt mit dem Reifen kommen könne, teilte die Behörde heute auf ihrer Internetseite mit. Betroffen seien das Model S aus den Jahren 2015 bis 2017 und der Tesla-X-SUV aus den Jahren 2016 und 2017. Unfälle soll es deswegen aber nicht gegeben haben. Den Aktien des Herstellers kann diese Nachricht nicht schaden, die Titel von Tesla setzen ihren Höhenflug ungebremst fort, sie ziehen um 3,7 Prozent an auf 595 Dollar je Aktie. Der Dow Jones steigt nach dem gestrigen Feiertag Thanksgiving im verkürzten Handel zwar nur leicht um 0,3 Prozent, allerdings steht er damit nach wie vor knapp unter der Marke von 30.000 bei aktuell 29.947 Punkten. An den deutschen Börsen geht es auch weiter vorsichtig nach oben. Der DAX gewinnt 0,5 Prozent auf 13.352. Der Euro steht bei 1,19 37 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

15:15 AstraZeneca dämpft Erwartungen etwas

Während zahlreiche Konsumenten am heutigen "Black Friday" auf Schnäppchenjagd sind, will bei den Investoren keine rechte Kauflaune aufkommen. Marktteilnehmer verweisen unter anderem auf mögliche Defizite beim Corona-Impfstoff von AstraZeneca. Nach Kritik an seinen bisherigen Tests erwägt der britische Konzern eine komplett neue weltweite Studie zur Wirksamkeit seines Impfstoffs. Nun wird befürchtet, dass dies die Zulassung womöglich verzögert. Die Aktien von Astra Zeneca verbilligen sich in London um ein Prozen. Insgesamt bleiben die Anleger aber vorsichtig zuversichtlich. Der EuroStoxx 50 ist leicht im Plus mit 0,4 Prozent. Die ultra-lockere Geldpolitik der Notenbanken verhindere Kursrücksetzer, hießt es bei der Bank Societe Generale. Und das gilt auch für die Entwicklung an den deutschen Börsen. Der DAX steigt auch leicht um 0,3 Prozent auf 13.326. Wenn diese Entwicklung so bleibt, dann steuert der DAX auf ein dickes Monatsplus von 15 Prozent zu. An den Devisenmärkten steht der Euro bei 1,19 39 Dollar.

14:15 Dickes Monatsplus beim DAX erwartet

Die Anleger sind nach wie vor recht vorsichtig. Der DAX tritt weiter nahezu auf der Stelle bei 13.316. Das ist ein kleines Plus von 0,2 Prozent. Immerhin wenn das hält, hätte der DAX in dieser Woche 1,5 Prozent und das wäre dann der vierten Wochengewinn in Folge. Und auch die Monatsbilanz kann sich sehen lassen. Der DAX hat in diesem Monat rund 15 Prozent zugelegt. Das ist damit der beste November in der Geschichte des DAX. Und mittlerweile beginnen an den Börsen die Diskussionen über eine Jahresendrally. Die lockere Geldpolitik der Notenbanken und die staatlichen Hilfsprogramme zur Abfederung der Pandemie-Folgen gepaart mit den Erfolgen bei der Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs seien ein sehr aussichtsreicher Cocktail für weitere Zugewinne, heißt es bei der National-Bank in Essen. Hinzu komme das ruhigere politische Fahrwasser nach den US-Wahlen. Damit verliert auch Gold als Fluchthafen offenbar an Bedeutung. Der Kurs verharrt bei 1.808 Dollar, das sind umgerechnet 1.516 Euro. Der Euro steht bei 1,19 23 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

13:15 DAX bewegt sich weiter seitwärts

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlangt von Banken eine stärkere Gewichtung von Klima- und Umweltrisiken. Die Bedeutung des Klimawandels für die Wirtschaft nehme stetig zu, und es spreche immer mehr dafür, dass er finanzielle Folgen für Banken habe, erklärte die Notenbank. Vor diesem Hintergrund wird die EZB Klimarisiken zum Schwerpunkt ihres nächsten Stresstests machen, der 2022 ansteht, wie es heißt. Die Anleger der Bankaktien scheinen sich das keine großen Sorgen zu machen, dass dies den Geldinstituten hierzulande größere Schwierigkeiten bereitet. Die Aktien der Deutschen Bank verteuern sich um knapp ein Prozent, die Titel der Commerzbank kommen um 1,6 Prozent voran. Insgesamt bleiben die Anleger vorsichtig aufgrund der Corona-Pandemie. Der DAX ist leicht im Plus mit 0,2 Prozent bei 13.324. Recht stabil halten sich auch die Goldpreise. Nach den jüngsten Verlusten behauptet sich der Kurs nun bei 1.806 Dollar je Feinunze, das sind umgerechnet 1.514 Euro. Der Euro steht bei 1,19 22 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

12:15 Auslieferungsrekord bei der Post

Die Deutsche Post hat hierzulande ihren Paket-Rekord aus dem vergangenen Jahr bereits in diesem Monat erreicht, und zwar mit rund 1,6 Milliarden Paketen. Und für Weihnachten wird mit neuen Höchstmarken gerechnet, auch aufgrund des in der Corona-Krise boomenden Online-Handels. Da dürften noch mal Millionen Sendungen hinzukommen. Die Verbraucher hat die Post nun aufgerufen, ihre Weihnachtspakete möglichst früh auf den Weg zu schicken, spätestens am 19. Dezember. Die Anleger der Post kann diese Meldung nicht groß überraschen, die Aktien treten auf der Stelle bei 40,4 Euro je Anteil. Auch der DAX bewegt sich kaum, es fehlen nach wie vor Impulse, allen voran die Vorgaben von der Wall Street. Heute wird an den US-Börsen nach dem gestrigen Feiertag "Thanksgiving" auch nur verkürzt gehandelt. Aktuell steht der DAX bei 13.321. Das ist ein kleines Plus von 0,2 Prozent und ein wenig angezogen hat auch der Euro auf 1,19 22 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

11:15 Medios-Aktie nicht zu bremsen

Während der DAX heute keine großen Sprünge macht, ist eine Pharma-Aktie im SDAX heute nicht zu bremsen. Das Papier von Medios ist um 22 Prozent nach oben geschossen und mit Abstand größter Gewinner im Nebenwerte-Index. Hintergrund ist ein Zukauf des Spezialpharma-Unternehmens. Der hat bei den Anlegern für Kursfantasie gesorgt. Medios ist auf besondere Arzneimittel z.B. gegen seltene oder chronische Erkrankungen spezialisiert und will sich nun mit dem Kauf des pharmazeutischen Großhändlers Cranach Pharma verstärken für rund 121 Millionen Euro. Mit dieser Investition will sich Medios stärker als Komplettanbieter im Bereich Spezial-Pharma positionieren. Der Konzernumsatz werde dadurch im kommenden Jahr deutlich auf über eine Milliarde Euro steigen. Auch der operative Gewinn und das Konzernergebnis sollen wachsen. Das hat die Anleger begeistert. Insgesamt ist es eher ruhig heute an den Börsen. Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 13.308 Punkte, der MDAX 0,1 Prozent. Beim TecDAX ist es ein Plus von 0,3 Prozent und beim SDAX von 0,4 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 24.  

10:15 Autoaktien unter Druck

Volkswagen will in den nächsten Jahren einen günstigen Elektro-Kleinwagen auf den Markt bringen. Das Auto soll nach Unternehmensangaben etwa so groß wie ein VW Polo werden und zwischen 20.000 und 25.000 Euro kosten. Hintergrund für die Entwicklung sind die CO2-Vorgaben der EU für die Autobauer. Sie stehen deshalb unter Druck, ihr Angebot an emissionsärmeren E-Autos rasch auszubauen. Wann genau der VW-E-Kleinwagen auf den Markt kommen soll, haben die Wolfsburger noch nicht mitgeteilt. Und so hat die Nachricht die VW-Aktie bislang nicht beflügelt. Im Gegenteil - sie ist derzeit das Schlusslicht im DAX mit einem Minus von 1,9 Prozent. Auch die BMW-Aktie steht unter Druck und folgt mit minus 1,5 Prozent auf Platz zwei der DAX-Verliererliste. Der Index selbst hingegen verbucht ein kleines Plus von 0,3 Prozent auf 13.324 Punkte. Adidas will sich laut „FAZ“ von der US-Tochter Reebok trennen und hat die US-Bank JP Morgan beauftragt, einen Käufer zu finden. Die Adidas-Aktie gewinnt 0,2 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 26.

09:15 DAX fehlt der Schwung

Dem DAX mangelt es zu Wochenschluss doch etwas an Dynamik. Die US-Börsen waren gestern wegen Thanksgiving ja geschlossen und so fehlen wichtige Impulse aus New York. Die Grundstimmung aber ist freundlich, auch dank guter Vorgaben aus Asien nach positiven Daten aus der chinesischen Industrie. Zudem hoffen die Anleger nach wie vor, dass eine Impfung gegen Covid-19 bald ein Ende der Pandemie einläuten könnte. Der DAX ist mit einem kleinen Plus in den Handelstag gestartet und gewinnt nun rund 10 Minuten danach 0,1 Prozent auf 13.304 Punkte. Erneut stehen Autowerte unter Druck. BMW sind mit minus 1,5 Prozent größte DAX-Verlierer, gefolgt von Volkswagen mit minus 1,1 Prozent. Dagegen geht es bei SAP erneut nach oben um 1,1 Prozent. Henkel und RWE gewinnen zwischen 0,9 und 0,7 Prozent. Adidas will sich offenbar von seiner Tochter Reebok trennen und hat laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die US-Bank JP Morgan beauftragt, einen Käufer finden. Die US-Tochter hat ja immer wieder Verluste gemacht. Die Adidas-Aktie gewinnt 0,3 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 30.

08:15 Ruhiger Handelsstart erwartet

Zu Handelsstart dürfte der DAX heute erneut keine großen Sprünge machen. Die US-Märkte waren gestern wegen Thanksgiving geschlossen und so fehlen wichtige Impulse von der Leitbörse in New York. Der DAX wird in frühen vorbörslichen Prognosen ganz leicht im Plus gesehen bei 13.295 Punkten, 10 Punkte höher als gestern. Erneut steht die Konjunktur im Blickpunkt. Die neu beschlossenen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen ja besonders den Einzelhandel und das ist nicht nur hierzulande der Fall. Und so warten die Börsianer gespannt auf das Barometer für die Stimmung der europäischen Verbraucher am Vormittag. Die dürfte sich weiter eingetrübt haben, heißt es an den Märkten. Robuste Konjunkturdaten aus China sorgen für einen positiven Unterton. In der Volksrepublik sind die Gewinne der Industrie-Unternehmen den sechsten Monat in Folge gestiegen In Tokio schloss der Nikkei-Index mit einem Plus von 0,4 Prozent. In Shanghai geht es um 0,5 Prozent hinauf. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 28.

07:15 AstraZeneca kündigt neue Impfstoff-Studie an

Nach Kritik an seinen Corona-Impfstofftests hat der Pharmakonzern AstraZeneca eine komplett neue weltweite Wirksamkeits-Studie angekündigt. Denn es müsse bestätigt werden, dass eine niedrigere Dosis offenbar zu einem besseren Ergebnis führe, so der Konzernchef laut Agentur Bloomberg. Den bisherigen Ergebnissen zufolge war das Mittel besonders wirksam bei einem Teil der Patienten, die - anfangs wohl aus Versehen - zunächst nur eine halbe erste Impfdosis und danach eine volle zweite Dosis erhielten. Dieser Umstand wird von Wissenschaftlern skeptisch gesehen und erfordere neue Tests. Die Aktie ist in den vergangenen Tagen bereits deutlich abgerutscht und notiert nun sogar wieder unter dem Niveau vor der Veröffentlichung der Studienergebnisse. An den Aktienmärkten ist es ruhig zu Wochenschluss. Robuste Konjunkturdaten aus China geben etwas Unterstützung. In Tokio schloss der Nikkei-Index soeben mit einem Plus von 0,4 Prozent. In Shanghai geht es um 0,3 Prozent hinauf. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 28.

06:15 Wenig Dynamik an Asienbörsen

Die Stimmung ist ruhig zu Wochenschluss an den asiatischen Aktienmärkten. Impulse aus New York fehlen, weil dort die Börsen gestern wegen Thanksgiving ja geschlossen blieben. Dagegen geben robuste Konjunkturdaten aus China etwas Unterstützung. In der Volksrepublik sind die Gewinne der Industrie-Unternehmen den sechsten Monat in Folge gestiegen und das Wachstum war so stark wie seit Anfang 2017 nicht mehr. Dennoch machen die chinesischen Börsen keine großen Sprünge. Der Shanghai Composite verliert 0,1 Prozent, in Hongkong geht es um 0,2 Prozent bergab. Zugleich hat China mit Anti-Dumping-Zöllen auf Weinimporte aus Australien die zunehmend angespannten Beziehungen zu Down Under auf eine neue Belastungsprobe gestellt. Die vom Handelsministerium in Peking vorübergehend verhängten Zölle sollen je nach Produkt zwischen gut 107 Prozent und 212 Prozent betragen und am Samstag in Kraft treten. Chinesische Weinproduzenten, die auf dem Weltmarkt faktisch kaum eine Rolle spielen, hätten durch Preisdumping der australischen Konkurrenz substanziellen Schaden erlitten, heißt es zur Begründung. An der Börse in Tokio steht ein Plus von einem halben Prozent zu Buche. Der Euro steht bei 1 Dollar 19 23. Monika Stiehl, B5 Börse


16454