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B5 Börse Deutscher Aktienmarkt mit Gewinnen

Stand: 07.05.2021 15:08 Uhr

Die Diskussion rund um eine mögliche Freigabe von Patenten für Corona-Impfstoffe bewegt seit Tagen auch den Aktienmarkt. Nachdem sich US-Präsident Joe Biden für einen solchen Schritt ausgesprochen hatte rutschten die Kurse der deutschen Unternehmen Curevac und Biontech gestern in der Spitze um bis zu 20 Prozent ab. Inzwischen hat sich die Bundesregierung sehr skeptisch zu den Freigabe-Vorschlägen geäußert. Darauf reagieren die Kurse mit einer Erholung. Die Notierungen von Biontech und Curevac legen um jeweils rund 7 Prozent zu. Insgesamt ist die Stimmung an den deutschen Börsen freundlich. Der DAX klettert um 1,1 Prozent nach oben auf 15.368 Punkte. Größter Gewinner ist die Aktie von Adidas mit einem Plus von 8 Prozent. Der Sportartikel-Konzern scheint in seinem Geschäft die Corona-Delle des vergangenen Jahres überwunden zu haben. Umsatz und Gewinn zogen im abgelaufenen Quartal sprunghaft an. Und am Devisenmarkt notiert der Euro bei 1 Dollar 21 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

BMW sieht sich trotz steigender Rohstoffkosten und der weltweiten Halbleiterknappheit für das Gesamtjahr gut gerüstet. Die Nachfrage nach Autos sei hoch, insbesondere in China, und die Kunden seien bereit, höhere Preise zu zahlen. Finanzvorstand Nicolas Peter sagte bei der Vorlage der Quartalszahlen eine deutliche Steigerung des Gewinns voraus. Allerdings dürften vor allem in der zweiten Jahreshälfte die steigenden Notierungen für Stahl, Rhodium oder Palladium zu Buche schlagen, die derzeit auf Rekordniveau liegen. Zudem sei die Versorgungslage bei Speicherchips sehr angespannt. Man könne für das zweite Quartal nicht davon ausgehen, ganz ungeschoren davonzukommen, räumte Konzern-Chef Oliver Zipse ein. Die BMW-Aktie verteuert sich um rund 1,5 Prozent und liegt damit in einem freundlichen Markttrend. Der DAX klettert um 1,2 Prozent nach oben auf 15.385 Punkte. Adidas verteuern sich nach Zahlen um 8 Prozent, Siemens um 3,5 Prozent. Der Euro notiert bei 1 Dollar 20 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

Zum Ausklang der Woche geht es an den deutschen Börsen noch einmal deutlich nach oben. Am Mittag gewinnt der DAX mehr als 1 Prozent auf 15.370 Punkte. Für gute Stimmung sorgen vor allem starke Unternehmens-Zahlen, die von den Anlegern positiv aufgenommen werden. So macht die Aktie von Adidas einen Satz von 8 Prozent nach oben. Der Sportartikel-Konzern habt nach einem robusten Auftaktquartal seine Jahresprognose angehoben. In wichtigen Märkten wie China oder den USA laufen die Geschäfte schon wieder sehr rund, und auch der Online-Handel habe massiv zugelegt, so das Adidas-Management. Auch Siemens hat nach einem massiven Gewinnplus im abgelaufenen Quartal seine Jahres-Prognose deutlich heraufgesetzt. Die Siemens-Aktie verteuert sich um mehr als 3 Prozent. Die Papiere von BMW klettern um 1,4 Prozent nach oben. Der Münchener Autobauer hat im ersten Quartal des Jahres so viele Autos ausgeliefert wie noch nie zu einem Jahresstart. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 20 85. Stephan Lina, B 5 Börse.

Gute Vorgaben der New Yorker Börsen und starke Daten aus der deutschen Wirtschaft haben dem DAX heute Rückenwind verliehen. Aktuell verbucht er ein Plus von einem Prozent auf 15.352 Punkte. Die Industrieproduktion ist im März um 2,5 Prozent gestiegen und damit stärker als erwartet. Und auch die Exportwirtschaft bleibt auf Erholungskurs. Deutsche Unternehmen haben trotz andauernder Corona-Krise bei wichtigen Handelspartnern ihre Exporte im März bereits den elften Monat in Folge gesteigert. Die Ausfuhren wuchsen um 1,2 Prozent zum Vormonat, meldete das Statistische Bundesamt. Ökonomen hatten nur mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Zugleich zeigten sich die Exportfirmen im April laut Ifo-Institut zuversichtlicher. Der Umfrage der Münchner Wirtschaftsforscher zufolge ist die Stimmung in der Branche auf den höchsten Wert seit Januar 2011 gestiegen. Auch Adidas ist ja stark exportorientiert. Der Sportartikelhersteller hat heute starke Quartalszahlen vorgelegt. Die Aktie ist um mehr als 8 Prozent nach oben geschnellt und damit größter Gewinner im DAX. Auch Siemens steigen nach guten Zahlen um 2,9 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 20 86.

Trotz eines starken Jahresbeginns zeigen sich die bayerischen Autobauer BMW und Audi verhalten. Beide haben im abgelaufenen Quartal Absatz, Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Dennoch haben sie ihre Prognosen für das Gesamtjahr nicht verändert. Angesichts der Corona-Pandemie und der Engpässe bei der Halbleiter-Versorgung schaue man nur vorsichtig optimistisch auf die kommenden Monate, so heißt es aus Ingolstadt von Audi. Und BMW stellt sich in diesem Jahr wegen steigender Rohstoffpreise auf höhere Kosten ein. Die Münchner haben den Gewinn im ersten Quartal unterm Strich verfünffacht auf 2,8 Milliarden Euro. Audi kam auf einen Quartalsgewinn vor Steuern von 1,7 Milliarden Euro. Die Aktie der Audi-Mutter Volkswagen gehört zu den großen Verlierern im DAX mit einem Minus von zwei Prozent. Die BMW-Aktie legt leicht um ein knappes halbes Prozent zu und damit weniger als der gesamte Markt. Denn der DAX verbucht zur Stunde ein Plus von 0,8 Prozent auf 15.312 Punkte. Adidas ist Favorit im DAX mit plus 7 Prozent nach guten Zahlen. Auch die Siemens-Aktie ist gefragt. Sie steigt um 2,3 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 20 80.

Große DAX-Konzerne aus Bayern - Adidas, BMW und Siemens - haben am Morgen bereits die Bücher geöffnet. Die Zahlen Allesamt sind sie gut ausgefallen, von den Anlegern werden sie unterschiedlich aufgenommen. Auf die Zahlen des Sportartikelherstellers Adidas haben sie mit Begeisterung reagiert. Die Aktie ist mit einem Plus von rund 8 Prozent größter Gewinner im DAX. Adidas ist im ersten Quartal kräftig gewachsen und blickt optimistisch in die Zukunft. Auch dank guter Geschäfte in China stiegen die Erlöse um 20 Prozent auf knapp 5,3 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis legte von 48 Millionen im Vorjahr auf 704 Millionen Euro zu. Die Siemens-Aktie steigt um 1,4 Prozent. Der Elektroriese meldete einen Gewinnsprung im abgelaufenen Quartal und hob erneut die Prognosen an. Das Papier von BMW kommt nur um 0,2 Prozent voran, obwohl der bayerische Autobauer den Gewinn im ersten Quartal unterm Strich verfünffacht hat auf 2,8 Milliarden Euro. Der DAX gewinnt rund 10 Minuten nach Handelsstart ein Prozent auf 15.354 Punkte. Der Euro steht bei 1 Dollar 20 64.

Es läuft rund beim Autobauer BMW. Die starke Nachfrage in China und steigende Verkaufspreise lassen die Kassen der Münchner klingeln. Im ersten Quartal stieg der Konzern-Umsatz um gut 15 Prozent auf 26,8 Milliarden Euro. Unterm Strich verdiente BMW mit 2,8 Milliarden Euro fast fünfmal so viel wie 2020. Im Autogeschäft stiegen die Umsätze um gut ein Viertel auf 22,7 Milliarden Euro, vor allem dank der jüngsten Absatzrekorde. Auch für das laufende Jahr rechnet BMW damit, dass die Auslieferungen solide über dem Vorjahresniveau liegen werden und hält an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Auch vom DAX-Schwergewicht Siemens gab es am Morgen schon aktuelle Zahlen. Nach einem deutlichen Gewinnsprung von 700 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro im zweiten Geschäftsquartal von Januar bis März erhöht der Konzern erneut seine Prognose. Die Siemens-Aktie gewinnt vorbörslich gut ein Prozent, während das Papier von BMW knapp ein Prozent verliert. Der DAX wird vorbörslich rund ein halbes Prozent höher gesehen. In Tokio schloss der Nikkei vor wenigen Minuten mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 20 60.

Die Daten vom US-Arbeitsmarkt stehen im Fokus heute an den Börsen rund um den Globus. Experten erwarten eine weitere Erholung doch die Prognosen schwanken zwischen 700.000 und zwei Millionen neu geschaffenen Stellen in den USA. Die Spanne ist also breit, doch dass der Arbeitsmarkt weiter an Dynamik gewinnt, steht wohl außer Zweifel. Und damit stellt sich zunehmend die Frage an den Börsen, ob und wie sich dies auf die Geldpolitik der US-Notenbank auswirken wird. Die US-Notenbank hat ja in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sie an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik festhalten wird. Schließlich liege die Gesamtzahl der Beschäftigten immer noch weit unter dem Niveau vor Ausbruch der Krise. Demgegenüber stehen Aussagen der US-Finanzministerin Janet Yellen, die zuletzt mögliche Zinssteigerungen nicht für ausgeschlossen hielt. Einige Analysten haben die Äußerungen der ehemaligen US-Notenbankchefin allerdings als taktisches Manöver gewertet, als Testballon, um zu sehen, wie die Finanzmärkte auf das Thema reagieren. Gestern haben sie sich nicht irritieren lassen. Der Dow Jones setzte seinen Aufwärtskurs weiter fort und stieg um 0,9 Prozent. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index im Moment 0,1 Prozent und auch an den chinesischen Börsen geht es nach oben nach starken Exportdaten aus der Volksrepublik. Der Euro steht bei 1 Dollar 20 64.

Die chinesische Wirtschaft erholt sich immer stärker von der Corona-Virus-Pandemie. Die Exporte wuchsen im April überraschend kräftig um 32,3 Prozent binnen Jahresfrist, das zeigen die aktuellen Daten der chinesischen Zollbehörden. Experten hatten im Schnitt mit einem sehr viel geringeren Plus von rund 24 Prozent gerechnet. Die Importe stiegen um rund 43 Prozent und lagen damit im Rahmen der Erwartungen. Der Handelsüberschuss betrug knapp 42,9 Milliarden Dollar. Die starken Wachstumszahlen erklären sich teilweise durch das Anziehen der Wirtschaft im Land und der globalen Konjunkturerholung, zum Teil aber auch durch die niedrige Vergleichsbasis im Vorjahr, als die chinesische Wirtschaft wegen des Ausbruchs des Corona-Virus stark eingebrochen war. An den chinesischen Börsen steigen die Kurse. Der Shanghai Composite und der Hang Seng Index in Hongkong legen jeweils rund ein halbes Prozent zu. Der Nikkei in Tokio notiert 0,1 Prozent höher. An der Wall Street in New York war der Dow Jones Index gestern um 0,9 Prozent gestiegen. Der Euro steht am Morgen bei 1 Dollar 20 70. Monika Stiehl, B5 Börse


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