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B5 Börse Scholz für Entschärfung des Handelskonflikts

Stand: 19.04.2018 21:15 Uhr

21:15 Scholz für Entschärfung des US-Handelskonflikts

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich bei seinem Besuch in Washington für eine Entschärfung des transatlantischen Handelskonflikts eingesetzt. Zusammen mit den europäischen Partnern wolle die Bundesregierung eine weitere Eskalation des Konflikts verhindern und mit den USA einen gemeinsamen Nenner finden, erklärte er bei einer Diskussionsveranstaltung. Geplant ist daneben ein Treffen mit dem Vizepräsidenten der USA Mike Pence im Weißen Haus. Die Anleger bleiben vorsichtig. Nach der jüngsten Erholung kommt der DAX nicht über die Marke von 12.600, auch heute nicht. Er schloss 0,2 Prozent leichter bei 12.567. Zumal auch die Vorgaben von der Wall Street negativ sind. Der Dow Jones rutscht leicht um 0,4 Prozent nach unten. Die jüngsten Quartalsberichte haben die Erwartungen der Anleger offensichtlich verfehlt. Der Euro hat nachgegeben auf 1,23 45 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

19:15 Zooplus im Aufwind

Die Stimmung an den deutschen Börsen war auch heute nicht so prickelnd. Der DAX rutschte um 0,2 Prozent nach unten auf 12.567. Die Aktien von Continental konnten sich von den gestrigen kräftigen Verlusten etwas erholen und stiegen um zwei Prozent. Im MDAX kamen die Papiere der Gea Group um 3,4 Prozent voran, Die Anleger erhoffen sich offensichtlich einiges vom Vorstandsumbau beim angeschlagenen Maschinenbauer. Im Nebenwerteindex SDAX fielen die Aktien von Zooplus besonders positiv auf. Der Onlinehändler für Haustiefbedarf hat den Umsatz im ersten Quartal stark gesteigert. Die Aktien zogen danach um 8,7 Prozent an. Dagegen verbilligten sich die Papiere von HelloFresh um 10,6 Prozent. Die Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet hatte sich von 12,2 Millionen Papieren des Kochboxen-Versenders getrennt. An der Wall Street verliert der Dow Jones 0,7 Prozent. Der Euro hat nachgegeben auf 1,23 45 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

18:45 DAX kommt nicht über 12.600

Die jüngste Erholung an den deutschen Börsen scheint gestoppt zu sein. Der DAX kommt nicht über die 12.600. Er schloss heute 0,2 Prozent leichter bei 12.567. Marktteilnehmer nennen als Gründe die Furcht vor einer anziehenden Inflation und vor einer strafferen Geldpolitik der Notenbanken. Genährt würden die Inflationsängste vom Anstieg des Ölpreises, heißt es. Der Preis für ein Barrel – das sind 159 Liter - der Nordseesorte Brent ist 74 Dollar und 18 Cent gestiegen, das ist der höchste Stand seit 3,5 Jahren. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge strebt Saudi-Arabien einen Ölpreis zwischen 80 und 100 Dollar an. In den USA knickt der Dow Jones um 0,5 Prozent ein, der Nasdaq Index verliert 0,9 Prozent und an den Devisenmärkten hat der Euro nachgegeben auf 1,23 40 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

18:15 IWF warnt vor nahenden Gefahren

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat erneut vor nahenden Gefahren für die Weltwirtschaft gewarnt. Für den Moment möge der Ausblick strahlend sein. Man sehe aber mehr Wolken am Horizont als im Oktober, sagte IWF-Direktorin Christine Lagarde in Washington. Der globale Schuldenstand sei auf einem Allzeithoch, das mache auch die Finanzmärkte verletzlich. Bei allem Respekt, die USA sollten ihr Defizit reduzieren und es nicht ausweiten, fügte sie hinzu. Auch die Anleger an den deutschen Börsen sind nach der jüngsten Erholung wieder vorsichtiger geworden. Der DAX schaffte auch heute nicht den Sprung über die Marke von 12.600; im Gegenteil, er musste 0,2 Prozent abgeben und sank auf 12.567. Die US-Börsen sind keine Hilfe. An der Wall Street verliert der Dow Jones aktuell 0,7 Prozent, der Nasdaq Index verliert 0,8 Prozent. Der Euro steht bei 1,23 36 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

17:45 DAX schließt behauptet

Den deutschen Börsen fehlt nach der jüngsten Erholung der Schwung. Der DAX schloss 0,2 Prozent leichter bei 12.567. Damit hat er immerhin seit dem Zwischentief Ende März mehr als sieben Prozent zulegen können. Für Gesprächsstoff sorgte Merck. Der Pharma- und Chemiekonzern verkauft seine Sparte mit rezeptfreien Arzneien wie Nasensprays und Multivitaminpräparaten an Procter & Gamble. Der US-Konsumgüterkonzern will mehr als 3 Milliarden Euro zahlen. Die Aktien von Merck sind mit 0,4 Prozent im Plus. Ganz oben im DAX schlossen die Aktien von Continental nach den gestrigen kräftigen Verlusten zwei Prozent fester. Auch an der Wall Street will keine Kauflaune aufkommen. Der Dow Jones verliert 0,4 Prozent, der Nasdaq Index gibt 0,7 Prozent nach. Der Euro steht bei 1,23 43 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

17:15 Spekulationen um Daimler-Einstieg bei Volvo

Nach dem überraschenden Einstieg des chinesischen Auto-Investors Li Shufu bei Daimler zieht der DAX-Konzern offenbar eine Beteiligung an Lis schwedischer Beteiligung Volvo in Betracht. Neben der Arbeit an einer gemeinsamen Plattform für E-Autos und der Belieferung von Volvo mit Motoren und Komponenten von Mercedes könne sich der Konzern vorstellen, "ein paar Prozent" an Volvo zu übernehmen, berichtete das "Manager-Magazin" ohne Angabe von Quellen. Damit wolle er Kooperationsbereitschaft signalisieren. Volvo wollte dazu nicht Stellung nehmen. Ein Sprecher von Daimler erklärte, das sei reine Spekulation, die das Unternehmen nicht kommentiere. Volvo gehört zu Li Shufus chinesischem Auto-Hersteller Geely. Der hatte sich im Februar auf einen Schlag knapp zehn Prozent an Daimler gesichert. Daimler-Aktien fallen um 0,3 Prozent. Der DAX büßt 0,4 Prozent ein auf 12.547 Punkte. An der Wall Street in New York fallen die Kurse ebenfalls. Und der Euro ist 1,23 63 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

16:45 Scholz äußert sich indirekt gegen rasche Bankenunion

In dieser Woche sind die Kurse ja schon ordentlich gestiegen. Heute nun geht es größtenteils abwärts an den internationalen Aktienmärkten. An der Wall Street verliert der Technologie-Index Nasdaq verliert 0,3 Prozent. Der Dow Jones dreht nun minimal ins Plus. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Forderungen nach einer raschen europäischen Absicherung von Bankeinlagen indirekt eine Absage erteilt. Er sagt wörtlich laut Redetext bei einer Veranstaltung des Internationalen Währungsfonds in Washington. „Was die Bankenunion angeht, so können wir erst nach einem effektiven Abbau der Risiken Gespräche aufnehmen über eine weitere Risikoteilung." Es gehe hier nicht um ein Entweder-Oder, sondern die richtige Abfolge der Dinge. Der deutsche Aktienmarkt notiert uneinheitlich. Der DAX verliert 0,1 Prozent auf 12.578 Punkte. Und der Euro ist 1,23 77 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

16:15 Experten rechnen mit starker US-Bilanz-Saison

An den europäischen Börsen halten sich die Anleger zurück. Und auch an der Wall Street in New York fallen die Kurse. Der Dow Jones verliert um 0,2 Prozent auf 24.696 Punkte. Die Bilanzsaison läuft und so heißt es von einem Marktstrategen, dass die ganzen Informationen erst einmal verdaut werden müssen. Insgesamt sehe es aber weiter gut aus. Die Experten rechnen durchschnittlich mit einem Gewinnanstieg von mehr als 19 Prozent bei den Unternehmen des S&P500. Das ist das größte Plus seit sieben Jahren. Die Konjunkturmeldungen sind allerdings durchwachsen. Der Konjunkturindex des Fed-Bezirks in Philadelphia fiel für April höher aus als prognostiziert. In der vergangenen Woche haben jedoch mehr Menschen als erwartet, einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Am deutschen Aktienmarkt fällt der DAX um 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte. Und der Euro ist 1,23 78 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

15:45 Wall Street beginnt Handel mit Verlusten

Der US-Investor Starwood Capital befeuert die Übernahmespekulationen in der österreichischen Immobilienbranche. Starwood-Manager Keegan Viscius sagte der Nachrichtenagentur Reuters in einem heute veröffentlichten Interview wörtlich: „Die Tatsache, dass wir keine Offerte für S Immo vorgelegt haben, heißt nicht, dass wir andere Optionen ausschließen.“ Gestern hatte Immofinanz für einen Paukenschlag gesorgt: Kaum hatte Starwood Capital seine Offerten für Immofinanz und CA Immo auf den Tisch gelegt, gab Immofinanz den Kauf von gut 29 Prozent an dem dritten Wiener Immobilienunternehmen S Immo für 390 Millionen Euro bekannt. Die Aktien von S Immo fallen um 3 Prozent. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.551 Punkte. An der Wall Street hat der Handel wie erwartet mit Verlusten begonnen. Der Dow Jones fällt um 0,4 Prozent. Und der Euro ist 1,23 82 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

15:15 Ölpreis auf Dreieinhalb-Jahres-Hoch

Am deutschen Aktienmarkt fallen die Kurse. Der DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.554 Punkte. Auch die europäischen Börsen notieren leicht im Minus. Begründet wird das vor allem mit der Angst vor einer strafferen Geldpolitik und damit vor einer anziehenden Inflation. Denn von der Politik des extrem billigen Geldes profitierten die Aktienmärkte. Allerdings ist nach Einschätzung der deutschen Wirtschaftsinstitute in der Euro-Zone nicht vor dem nächsten Jahr mit einer Zinswende zu rechnen. Genährt werden die Inflationsängste vom steigenden Ölpreis. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet rund 74,40 Dollar. Damit erreicht der Ölpreis ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, strebt Saudi-Arabien einen Ölpreis von 80 bis 100 Dollar an. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,23 80 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

14:45 Übernahmeschlacht um Sky

Wie gehört, boomt die Wirtschaft in Deutschland weiter, dennoch fallen am deutschen Aktienmarkt die Kurse. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.560 Punkte. Der britische Bezahlsender Sky bringt sich mit einem Umsatz- und Gewinnplus für eine komplizierte Übernahmeschlacht in Stellung. In den neun Monaten bis Ende März stieg der Gewinn um 10 Prozent auf umgerechnet knapp 2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Sender steht im Zentrum einer Bieterschlacht zwischen Rupert Murdochs Medienimperium Twenty-First Century Fox und dem Konkurrenten Disney auf der einen - und dem US-Kabelkonzern Comcast auf der anderen Seite. Sky-Aktien notieren an der Börse in London leicht im Minus. Aus den USA kommen gemischte Konjunkturmeldungen: In der vergangenen Woche haben dort mehr Menschen als erwartet, einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Der Konjunkturindex der Philly-Fed fiel im April besser aus als prognostiziert. Der Index ist ein wichtiger Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung in den USA. Und der Euro ist 1,23 79 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

14:15 Bislang keine konkreten Pläne für Verlängerung des Rettungsprogramms für Griechenland

So ganz scheinen die Anleger die Geldpolitik, die Syrien-Krise und Handelskonflikte wohl doch nicht auszublenden – zumal China US-Präsident Trump für den Fall eines Handelskriegs zwischen den beiden Ländern mit ernsten Folgen droht. Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums Gao Feng sagte heute wörtlich: „Wir werden dann unerbittlich zurückschlagen“. Und so halten sich die Investoren an den Börsen zurück, obwohl für Deutschland die jüngste Konjunkturprognose der Wirtschaftsinstitute positiv ist. Der DAX rutscht tiefer ins Minus. Er fällt um 0,3 Prozent auf 12.557 Punkte. An den europäischen Börsen bewegen sich die Kurse ganz leicht im Minus. Eine Verlängerung des Rettungsprogramms für Griechenland wird angeblich nicht konkret überlegt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von dem Vertreter der Euro-Zone, der mit dem Thema eng vertraut ist, erfahren haben will, ist eine Verlängerung des ESM-Programms bislang in keinem der relevanten Foren diskutiert worden. Und der Euro ist 1,23 79 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

13:45 Merck verkauft eine Sparte des Unternehmens

Kurz vor den Feiern zum 350-jährigen Unternehmensjubiläum verkauft der Pharma- und Chemiekonzern Merck seine Sparte mit rezeptfreien Arzneien wie Nasensprays und Multivitaminpräparaten an den US-Konzern Procter & Gamble. Das teilte Merck heute mit. Von dem Verkauf sind 3.300 Mitarbeiter weltweit betroffen, davon rund 300 in Deutschland. Indes muss Merck beim Verkaufspreis Abstriche machen: Er liegt bei 3,4 Milliarden Euro. Analysten hatten den Wert der stark wachsenden Sparte zuvor auf rund 4 Milliarden Euro geschätzt. Das Geld solle vor allem in den Abbau von Schulden fließen, heißt es von Merck. Diese waren mit dem Kauf des US-Laborhändlers Sigma-Aldrich 2015 für gut 13 Milliarden Dollar stark gestiegen. Zugleich gebe es nun mehr Flexibilität, um die drei Konzernbereiche Pharma, Produkte für die Pharmaforschung und Spezialchemie zu stärken. Merck-Aktien steigen um 1,2 Prozent. Der DAX verliert 0,1 Prozent auf 12.576 Punkte. Und der Euro ist 1,23 73 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

13:15 Börsengang von Universal Music denkbar

Der französische Medienkonzern Vivendi erwägt einen Börsengang seiner Musiksparte Universal Music Group. Der Chef des Unternehmens Arnaud de Puyfontaine sagte heute, die ersten Vorbereitungen seien getroffen worden, um dem Aufsichtsrat die Vorteile eines Börsengangs der Plattenfirma vorzustellen. Daraufhin steigen an der Börse in Paris die Aktien von Vivendi um 2,3 Prozent. Universal Music ist der weltweit größte Musikverlag und hat unter anderem die Beatles und Taylor Swift unter Vertrag. Der Erfolg von Online-Streamingdiensten hat den Wert des Unternehmens nach oben getrieben und Spekulationen über einen Börsengang befeuert. Der Video-Streaming-Dienst Netflix hat ja vorgestern erst über ein  starkes Quartal berichtet, woraufhin der Aktienkurs auf ein Rekordhoch anstieg. Laut „Financial Times“ will das Unternehmen in diesem Jahr in Europa rund eine Milliarde Dollar für Eigenproduktionen ausgeben. Der DAX verliert 0,1 Prozent auf 12.580 Punkte. Und der Euro ist 1,23 66 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

12:45 US-Index-Futures im Minus

So ganz scheinen die Anleger die Geldpolitik, die Syrien-Krise und Handelskonflikte wohl doch nicht auszublenden – zumal China US-Präsident Trump für den Fall eines Handelskriegs zwischen den beiden Ländern mit ernsten Folgen droht. Und so halten sich die Investoren an den Börsen tendenziell zurück, obwohl für Deutschland die jüngste Konjunkturprognose der Wirtschaftsinstitute positiv ist. Der DAX fällt um 0,1 Prozent auf 12.578 Punkten. An den europäischen Börsen bewegen sich die Kurse ebenfalls kaum. Und auch an der Wall Street wird Anfangs wohl eher ein schwacher Handel erwartet. Darauf deuten jedenfalls die US-Index-Futures hin. Die fallen leicht. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,23 71 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

12:15 Kernkapitalquote der Deutschen Bank sinkt stärker als erwartet

Die Anleger halten sich tendenziell zurück. Der DAX notiert minimal im Minus bei 12.589 Punkte. Und auch an den europäischen Börsen bewegen sich die Kurse kaum. In der Euro-Zone wird es erstmal bei extrem niedrigen Zinsen bleiben. Die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten, dass die EZB nicht vor Ende 2019 zum ersten Mal ihre Zinsen erhöhen wird. Die größten Gewinner im deutschen Leitindex sind die Papiere von Siemens mit plus 1,4 Prozent. Der Schweizer Konkurrent ABB hat ein überraschend gutes Quartal hinter sich. Der Elektrotechnik-Konzern überzeugte die Anleger vor allem beim Wachstum. An der Börse in Zürich steigen die Papiere von ABB um gut 5 Prozent. Das zieht die Siemens-Aktien offenbar mit nach oben. Die größten Verlierer im DAX sind die Aktien der Lufthansa mit minus 1,2 Prozent. Arbeitnehmervertreter können vorerst keinen Betriebsrat bei der Lufthansa-Beteiligung SunExpress Deutschland wählen. Von der Deutschen Bank heißt es soeben, die Kernkapitalquote sei zum Ende des vergangenen Jahres stärker gesunken als zuletzt erwartet. Begründet wird das mit dem IFRS-9-Effekt. Daher sinke die Quote von 14 auf 13,87 Prozent. Und der Euro ist 1,23 67 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

11:45 Keine Zinswende vor 2019

Die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten, dass die EZB nicht vor Ende 2019 zum ersten Mal ihre Zinsen erhöhen wird. Sprich, bis dahin bleiben sie bei null Prozent. Folglich wird die Differenz zu den amerikanischen Leitzinsen immer größer. Derzeit liegt der Schlüsselzins der US-Notenbank bei 1,5 bis 1,75 Prozent. Zwei weitere Erhöhungen in diesem Jahr gelten als fix. Geht man davon aus, dass die FED in diesem Tempo weitermacht, nähern sich die Zinsen bis Ende 2019 einem Niveau von bis zu 3 Prozent. Eine so große Differenz zwischen zwei so wichtigen Währungsblöcken müsste eigentlich den Dollar stärken und den Euro schwächen. Doch das ist nicht der Fall: Der Euro wird weiter für Kurse um 1, 23 80 Dollar gehandelt. Der DAX tritt weiterhin auf der Stelle mit 12 590 Punkten. Topaktie ist Siemens mit plus 1,7 Prozent. Rigobert Kaiser B 5 Börse

11:15 ABB schiebt Siemens an

Der Elektrotechnikkonzern ABB hat im ersten Quartal seine Bücher ordentlich füllen können. Die Schweizer verbuchten Aufträge im Wert von fast 10 Milliarden Dollar. Vor allem aus China, Indien und den Arabischen Emiraten kamen viele Bestellungen. Eine gute Nachricht auch für Konzernchef Spiesshofer, der in die Kritik der Aktionäre geraten ist. Sie werfen ihm vor, dass seit Jahren der Konzernumsatz und letztlich auch der Aktienkurs stagnieren. Die ABB-Aktie verteuert sich um 5 Prozent und zieht auch den deutschen Konkurrenten Siemens mit. Dessen Aktie ist mit plus 1,6 Prozent der beste DAX-Wert. Der DAX kommt weiterhin nicht vom Fleck. Er verliert 10 auf 12 580 Punkte. Der Pharmakonzern Merck hat seine Sparte rezeptfreie Medikamente and Procter and Gamble verkauft. Die Aktie verteuert sich um 0,9 Prozent. Der Euro kostet 1, 23 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:45 Forderungen an China

Die deutsche Industrie hat klare Forderungen an China. Das Ende des Joint-Venture-Zwangs sei ein Schritt in die richtige Richtung, heißt es beim BDI. Jetzt müssten den Worten Taten folgen. Der Verband wirft der Regierung in Peking vor, dass die Hürden in den letzten Jahren entgegen der liberalen Rhetorik eher höher geworden seien. China ist für viele deutsche Firmen, besonders für die Autobauer und ihrer Zulieferer, zum wichtigsten Auslandsmarkt geworden. Heute tendieren BMW und VW etwas höher. Viel ist aber nicht drin, denn der DAX tritt mehr oder weniger auf der Stelle. Er verliert 22 auf 12 569 Punkte. Am Ölmarkt kostet das Barrel der Nordseesorte Brent zum ersten Mal seit über 3 Jahren wieder mehr als 74 Dollar. Der Euro wird für 1, 23 80 Dollar gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:15 Höhere Wachstumsprognose für Deutschland

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erhöhen ihre Wachstumsprognosen für die Bundesrepublik – für dieses Jahr sagen sie eine Rate von 2,2 Prozent voraus, für das nächste Jahr von 2 Prozent. Eine kleine Einschränkung machen sie: Der Boom halte an, aber die Luft werde auf Dauer dünner. Zur Geldpolitik äußern sie sich auch: Die EZB werde in diesem Jahr ihr Anleihekaufprogramm beenden, aber die Zinswende werde nicht vor Ende 2019 eintreten. Das ist ein ähnliches Szenario wie in den USA. Auch dort dauerte es eine gewisse Zeit, bis die FED dann tatsächlich den ersten Zinsschritt nach oben machte. Mittlerweile sind es bereits 5 Erhöhungen, zwei weitere sollen in diesem Jahr folgen. Der DAX verliert 15 auf 12 577 Punkte. Der Euro kostet 1, 23 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:45 Ruhiger Handelstag

Es muss auch mal einen ruhigen, geradezu langweiligen Handelstag an den Börsen geben. Heute ist bislang nicht viel passiert: der DAX verliert 5 auf 12 584 Punkte. Siemens führen den Index mit plus einem Prozent an. Hier gibt es eine gute Nachricht von einem Rivalen. Nach vielen Enttäuschungen kann der Schweizer Industriekonzern ABB mit seinen Zahlen im ersten Quartal überzeugen. Vor allem in den Bereichen Robotik und Antriebe liefen die Geschäfte gut. Dieses Jahr will ABB wieder besser abschneiden, nachdem 2017 eher ein Übergangsjahr gewesen sein soll. Die Auftragsbücher sind zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder sehr gut gefüllt, weil viele Schwellenländer in Asien und dem Nahen Osten wieder mehr bestellen. Lufthansa verlieren knapp ein Prozent. Der Euro kostet 1, 23 90 Dollar.  Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:15 Nullnummer für den DAX

Nullnummer für den DAX. Er startet wenig verändert in den Handel, er verliert nur 0,2 Prozent auf 12 564 Punkte. Eines darf man nicht vergessen: In nur 3 Wochen hat er sich um rund 800 Punkte erholen können. Bislang behalten die Analysten Recht, die den Börsen ein schwankungsreiches Jahr vorhergesagt haben. Der Darmstädter Pharmakonzern Merck verkauft sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten an den US-Konzern Procter and Gamble. Das spült 3,4 Milliarden in die Konzernkasse. Der Verkauf, so Merck-Chef Oschmann, sei ein wichtiger Schritt für die künftige Ausrichtung. Die Fokussierung auf das Pharmageschäft wird von Analysten und Börsianern begrüßt. Die Aktie gewinnt ein halbes Prozent. Bei Fresenius, Lufthansa und Deutsche Bank geben die Kurse bis zu einem Prozent nach. Der Euro kostet 1,23 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:45 DAX vor ruhigem Handelstag

Der DAX steht vor einem ruhigen Handelstag. Er dürfte kaum verändert in der Nähe der Marke 12 600 Punkte starten. Mehr geben die internationalen Vorgaben nicht her. Nach kaum veränderten Börsen in New York schloss der Nikkei-Index in Tokio nur 0,2 Prozent höher bei 22 191 Yen. Nach den politischen Turbulenzen der letzten Wochen stehen Unternehmensberichte im Vordergrund: Der Schweizer Elektroriese ABB, der Lebensmittelriese Nestle und die Pharmagröße Novartis melden allesamt positive Zahlen, auch weil die Weltwirtschaft gut läuft. Europa trägt dazu bei: Selbst in vielen Krisenländern zieht die Wirtschaft an. In einigen wie in Spanien ganz besonders, weil der Tourismus boomt. Im frühen Handel der Börse München gewinnt Merck rund 2 Prozent. Der Konzern verkauft sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten an den US-Riesen Procter and Gamble. Der Euro kostet 1, 23 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:15 Kleine Kursgewinne in Tokio

Die Vorgaben für die deutschen Börsen fallen nicht aus dem Rahmen. In New York blieben die Indizes wenig verändert, obwohl erneut die Großbanken aber auch der Stahlriese Alcoa gute bis sehr gute Zahlen veröffentlichten. Bislang bestätigt die Bilanzsaison in den USA, dass nicht nur die Wirtschaft in den USA, sondern in der gesamten Welt richtig rund läuft. In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,2 Prozent höher bei 22 191. In Florida haben sich US-Präsident Trump und Regierungschef Abe getroffen. Das Treffen war mit Hochspannung erwartet worden, weil Trump auch den Japanern mit massiven Strafzöllen gedroht hatte. Doch die Lage scheint sich zu entspannen: Die beiden haben Verhandlungen über ein faires Handelsabkommen angekündigt. Trump bevorzugt bilaterale Verträge. Der Euro kostet 1, 23 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:45 Gute Zahlen von Nestle

Nicht nur in den USA bringt die Berichtssaison für das erste Quartal sehr gute Zahlen. Vor allem die US-Banken melden Rekorde. Auch in Europa legen die Konzerne gute Zahlen vor, heute Morgen sind es in erster Linie Schweizer Firmen: der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestle meldet steigende Umsätze, weil die Nachfrage in Asien und Europa zunimmt. Der Anlagenbauer ABB berichtet über anziehende Bestellungen aus den Schwellenländern und der Pharmariese Novartis startet mit einem Gewinnsprung ins neue Jahr. Unter dem Strich bedeutet das: Die florierende Weltwirtschaft schlägt sich in sehr guten Unternehmensbilanzen nieder. Das trifft auch auf die deutschen Unternehmen zu, die in Kürze ihre Zahlen vorlegen werden. Ein Problem gibt es: das ist der starke Euro, der zuletzt den Gewinn von Continental erheblich belastet hat. Aktuell kostet der Euro 1, 23 80 Dollar. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index 0,3 Prozent. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:15 US-Wirtschaft läuft auf Hochtouren

Die US-Wirtschaft läuft hochtourig. Daran hat auch der Handelsstreit mi China nichts geändert, schreibt die amerikanische Notenbank in ihrem Konjunkturbericht. Ende 2017 erreichte das Wachstum 2,9 Prozent. Die Amerikaner und die Chinesen sind die Wachstumstreiber der Weltwirtschaft. An den Börsen reagiert man erleichtert, dass sich der Konflikt etwas entspannt. Auch beim Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem japanischen Regierungschefs Abe wurden versöhnlichere Töne angeschlagen. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 22 245 Yen. In diesem Umfeld fokussiert sich das Interesse der Börsianer wieder mehr auf Unternehmensberichte. Die großen US-Banken legten Rekordbilanzen vor. Der Mischkonzern ABB veröffentlichte soeben starke Quartalszahlen. Vor allem die Nachfrage aus den Schwellenländern sei hoch, erklären die Schweizer. Der Euro kostet 1, 23 80 Dollar.  Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:45 Öl auf Drei-Jahreshoch

Öl wird immer teurer. Die Nordseesorte Brent kostet mittlerweile fast 74 Dollar das Barrel. Vor gut ein eineinhalb Jahren hat sich die OPEC überraschend auf eine Begrenzung der täglichen Förderung geeinigt. Diese Maßnahme zeigt Wirkung, denn seitdem zieht die Ölnotiz kontinuierlich an. Dazu kommt, dass die Nachfrage wegen der boomenden Weltwirtschaft hoch ist und mit Venezuela ein wichtiges Ölland im politischen Chaos versinkt. Dadurch geht die tägliche Förderung zurück. Gesucht sind die Ölwerte: Exxon und Chevron gehörten zu den Topaktien im Dow Jones. Der Dow schloss leicht im Minus, der NASDAQ leicht im Plus. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 22 231 Yen. Für den DAX heißt das: Er wird wohl nach den jüngsten kräftigen Gewinnen bei der Marke 12 600 hängen bleiben. Der Euro kostet 1, 23 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:15 Entspannung zwischen USA-Japan

In Florida haben sich US-Präsident Trump und der japanische Regierungschef Abe getroffen. Die beiden vereinbarten, Handelsgespräche über ein faires Handelsabkommen aufzunehmen. An den Börsen reagiert man erleichtert: Trump hatte zuletzt Japan wegen seiner Exportüberschüsse scharf kritisiert und mit hohen Strafzöllen gedroht. In Tokio legt der Nikkei-Index weiter zu. Er gewinnt 78 auf 22 243 Yen. Die Aktien großer Öl- und Rohstoffkonzerne sind weltweit gesucht. Grund: Der Ölpreis zieht immer weiter an. Er erreicht mit fast 74 Dollar für das Barrel der Nordseesorte Brent den höchsten Stand seit fast 3 Jahren. Die New Yorker Börsen schlossen wenig verändert. Der Dow Jones gab leicht nach, der NASDAQ legte leicht zu. Der Euro kostet 1, 23 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse


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