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B5 Börse Deutliche Wochenverluste an den Börsen

Stand: 17.08.2018 22:15 Uhr

22:15 Deutliche Wochenverluste an den Börsen

Es war eine Woche, in der alle Börsen unter dem heftigen Streit zwischen der Türkei und den Vereinigten Staaten gelitten haben. Trump und Erdogan haben den Konflikt täglich angeheizt. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Der Streit hat vor allem den US-Dollar gestärkt - gegenüber der türkischen Lira, aber auch gegenüber dem Euro. Der war auf Kurse unter 1, 14 Dollar gerutscht. Am letzten Tag erholte er sich leicht auf 1, 14 40 Dollar. Die Aktie von Bayer war der große Wochenverlierer mit über 15 Prozent. Das Schadenersatzurteil in den USA hat die Pläne von Bayer erheblich durcheinandergewirbelt. Eigentlich sollte die Integration von Monsanto beginnen. Doch der zugesprochene Schadenersatz stellt alles in Schatten. Bayer und Monsanto wiederholen beständig, Glyphosat sei nicht krebserregend. Genutzt haben diese Beteuerungen nichts. Der DAX ging mit 12 211 Punkten ins Wochenende. In New York erholte sich der Dow Jones um 110 auf 25 669 Punkte. Rigobert Kaiser B 5 Börse

21:15 Atlantia droht Lizenzentzug

Die italienische Regierung will dem Autobahnbetreiber Atlantia die Konzession entziehen. Nach dem Desaster in Genua, heißt es in Rom, müsse man neue Initiativen ergreifen. Und die müssen auch drastischer ausfallen als vorherige Maßnahmen. Das Unternehmen wird an der Börse gehandelt. Der Kurs gab von 22 auf 19 Euro nach. Der Rückgang dürfte weitergehen, denn mit dem Konzessionsentzug verliert das Unternehmen seine Geschäftsgrundlage. Das Management von Atlantia weist die Verantwortung zurück. Man wisse noch gar nicht, warum die Brücke eingestürzt ist. Die deutschen Börsen schlossen mit Verlusten von bis zu 0,2 Prozent. Der DAX hat über die Woche gesehen 1,8 Prozent verloren. In New York erholt sich der Dow Jones um ein halbes Prozent auf 25 696 Punkte. Der Euro kostet 1, 14 40 Dollar.

20:15 Bayer verliert über 15 Prozent

Es war eine bittere Woche für den Bayer-Konzern. Die Monsanto-Übernahme ist abgeschlossen, jetzt soll die Integration der Amerikaner zu einem Gesamtkonzern angegangen werden. In diese Situation platzte ein US-Urteil wie eine Bombe: Ein Gericht sprach einem Krebspatienten Schadenersatz in Höhe von 300 Millionen Dollar zu. Der Kranke macht dafür das umstrittene Mittel Glyphosat verantwortlich. Die Bayer-Aktie verlor über die Woche gesehen 15 Prozent an Wert. Sie war der mit Abstand schlechteste DAX-Wert. Da nutzte es auch nichts, dass sich die Aktie am letzten Handelstag um 1,8 Prozent erholte. Der DAX schloss 27 Punkte tiefer bei 12 211 Punkte. Vor gut 2 Wochen war er noch auf dem Weg Richtung 13 000 Punkte. In New York steigt der Dow Jones um 126 auf 25 684 Punkte. Der Euro kostet 1, 14 20 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

19:15 Swiss Re in Genua in der Pflicht

Der Einsturz der Brücke in Genua kann der Swiss Re teuer zu stehen kommen. Eine Sprecherin bestätigte, dass der Rückversicherer zu den wichtigsten Versicherern der italienischen Autobahnen sei. Details nannte die Sprecherin nicht. Noch ist ja auch die Höhe des Gesamtschadens nicht bekannt. An der Börse in Zürich hat die Aktie kaum reagiert. Sie schloss ein knappes Prozent tiefer. Europas Börsen gaben am Ende einer turbulenten Woche erneut nach. Der DAX verlor 27 auf 12 211 Punkte. In New York tendiert der Dow Jones leicht im Plus. Steil bergab geht es erneut mit dem Kurs von Tesla. Er verliert 8,5 Prozent. Analysten der Schweizer Großbank UBS behaupten, Tesla baue seine E-Autos keinesfalls mit höheren Gewinnmargen als BMW seine Modelle. Das ist der nächste Rückschlag: Die Tesla-Aktie kostet 307 Dollar. Elon Musk will den Anlegern 420 Euro bieten, wenn sie dem Rückzug von der Börse zustimmen. Der Euro kostet 1, 14 10. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:45 Abschaffung Quartalsberichte

US-Präsident Trump will Quartalsberichte abschaffen. Die Unternehmen sollen ihre Zahlen nur noch halbjährlich und für das Gesamtjahr veröffentlichen. Er habe die Börsenaufsicht SEC gebeten, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. Trump will nach eigenen Angaben damit eine Bitte erfüllen, die ihm von führenden Topmanagern zugetragen worden sei. Die Berichtssaison für das erste Halbjahr neigt sich langsam dem Ende zu. Viele Werte haben die Erwartungen übertroffen wie zum Beispiel der Einzelhandelsriese Wal Mart. Dessen Aktie schloss gestern 9 Prozent höher und kann diesen fulminanten Gewinn heute behaupten. Der Dow Jones legt 57 Punkte zu auf 25 616. Viel los ist nach dieser turbulenten Woche nicht mehr. Der DAX schloss 27 Punkte tiefer bei 12 211. Der Euro kostet 1, 14 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:15 Börsen bleiben im Krisenmodus

Es gibt derzeit so viele Brandherde in der Weltwirtschaft, dass die Börsen auch in der kommenden Woche im Krisenmodus bleiben werden. China, Türkei, Iran – all diese Konflikte haben die Börsen schon schwer erschüttert. Gelöst sind sie alle nicht. Der DAX verlor 27 auf 12 211 Punkte. MDAX und TecDAX gaben ebenfalls je 0,2 Prozent nach. Bayer erholen sich von den schweren Verlusten um 1,8 Prozent. Noch ist unklar, wie viele Glyphosat-Klagen in den USA noch zu hohen Schadenersatzzahlungen führen. Infineon verlieren 1,3 Prozent, nachdem in den USA der Konkurrent Applied Material die Anleger mit seinem Zwischenbericht enttäuscht hat. In New York steuern die großen Indizes auf einen uneinheitlichen Wochenschluss zu. Der Dow Jones gewinnt 0,3 Prozent. Der NASDAQ verliert 0,1 Prozent. Der Euro kostet 1, 14 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

17:45 Verlustreiche Woche für DAX und Co.

Die Türkei war das bestimmende Thema an den Börsen. Die Krise des Landes und der Kursverfall der türkischen Lira haben dem DAX einen Wochenverlust von rund 2 Prozent beschert. Zum Wochenende schloss er 27 Punkte tiefer bei 12 211. MDAX und TecDAX verloren ebenfalls je 0,3 Prozent. Das Thema wird die Anleger die kommende Woche ebenfalls beschäftigen. Allerdings bleiben die türkischen Börsen wegen des islamischen Opferfestes komplett geschlossen. Im DAX konnte sich Bayer von den massiven Verlusten der letzten Tage um 2,2 Prozent erholen. Der Konzern betont erneut, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Richter in den USA sehen das anders. Sie haben einem Krebspatienten 300 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen. In New York passiert vor dem Wochenende nicht viel. Dow Jones und Co. tendieren wenig verändert. Der Euro erholt sich auf 1, 14 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

17:15 Quartalsberichte auf dem Prüfstand

In den USA prüft die Börsenaufsicht, ob die Berichtspflicht gelockert werden sollte. US-Präsident Donald Trump plädiert für eine halbjährige Berichtspflicht, bisher müssen die Unternehmen alle drei Monate Geschäftszahlen vorlegen. Viele Manager kritisieren die Quartalsberichte, weil sie kurzfristige Erfolge in den Vordergrund rücken und eine langfristige Strategie erschweren. Aktionäre und Anleger können Fehlentwicklungen allerdings schneller erkennen. Am deutschen Aktienmarkt schrumpfen die Verluste etwas: Der DAX liegt nur noch 0,4 Prozent zurück bei 12.192 Punkten, die Papiere von Bayer erholen sich mittlerweile um 2,6 Prozent. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX liegen ebenfalls etwas zurück. Der Dow-Jones-Index steht kaum verändert bei 25.574 Punkten, der Nasdaq Index fällt um 0,6 Prozent. Der Euro steht knapp über 1 Dollar 14. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:45 Aktien in Rot

An den Börsen überwiegen die roten Zahlen. Die türkische Lira ist wieder unter Druck, verliert zum Dollar 5 Prozent. Das zeigt, dass die Währungskrise noch nicht ausgestanden ist. So sind auch die Anleger an den Börsen vorsichtig. Der DAX fällt um 0,7 Prozent auf 12.154 Punkte. Heidelbergcement, Thyssen und Infineon sind die größten Verlierer, bei Infineon macht sich der enttäuschende Ausblick des US-Konzerns Applied Materials bemerkbar. Die Papiere von Bayer können sich nach der Talfahrt der letzten Tage etwas erholen, um 2 Prozent. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX stecken ungefähr ein halbes Prozent im Minus. An der Wall Street ist der Dow-Jones-Index trotz des enttäuschenden Verbrauchervertrauens stabil, während der Nasdaq Index 0,6 Prozent einbüßt. Der Eurokurs klettert auf 1 Dollar 1420. Stefan Schmid, B5- Börse.

16:15 US-Anleger vorsichtig

Frische Konjunkturdaten aus den USA fallen gemischt aus. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan landete im August unter dem erwarteten Wert, die Frühindikatoren des Conference Board lagen im Juli über der Prognose. Die Anleger an der Wall Street bleiben vorsichtig. Der Dow-Jones-Index steht wenig verändert bei 25.537 Punkten. Der Nasdaq Index bröckelt etwas ab, 0,2 Prozent. Die Papiere des Chipanlagenbauers Applied Materials fallen nach einem enttäuschenden Ausblick um 8 Prozent. Der DAX steckt ein halbes Prozent im roten Bereich, 12.182 ist der Punktestand. Thyssen, Heidelbergcement und Infineon verlieren am Meisten, Bayer legen 2 Prozent zu. Der MDAX fällt ebenfalls um 0,5 Prozent, die Handelsaktie Metro verliert dort 4 Prozent. Die Ölpreise steigen, der Euro kostet 1 Dollar 1410. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:45 Dow Jones stabil

Die US-Börsen starten wenig verändert in den Aktienhandel. Der Dow-Jones-Index steht kaum bewegt bei 25.551 Punkten. Der DAX bleibt 0,7 Prozent im Minus, 12.153 ist der Zählerstand. Thyssen ist mit 3,5 Prozent Abschlag der größte Verlierer, Heidelbergcement und Infineon sind weitere Bremser. Der Pharmakonzern Bayer widerspricht der Berichterstattung der Wirtschaftswoche zu den Klagen gegen ein Unkrautvernichtungsmittel namens Dicamba. Im Zusammenhang mit Dicamba sind in den USA 37 Klagen mit 181 Klägern anhängig, die Tochter Monsanto hat die Vorwürfe bestritten, so Bayer. Die Aktie von Bayer kann sich den großen Verlusten der letzten Tage etwas erholen, der Kurs steigt um 2 Prozent. Der MDAX fällt um 0,6 Prozent, der TecDAX liegt 0,5 Prozent zurück. Der Euro steht etwas über 1 Dollar 14. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:15 Schlechte Wochenbilanz in Sicht

Die Türkei-Krise und der Handelsstreit mit China belasten die Börsen weiter. Die türkische Lira gerät vor den Feiertagen wegen des islamischen Opferfestes wieder unter Druck. Beobachter vermissen Anzeichen, dass die Zentralbank die Zinsen deutlich anheben darf, um die türkische Währung wieder attraktiver zu machen. Der DAX liegt 0,8 Prozent zurück bei 12.144 Zählern. Damit steuert der DAX auf ein Wochenminus von 2 Prozent zu. Beim Industriekonzern Thyssen wirkt sich die zähe Suche nach einem neuen Chef negativ aus, Thyssen ist heute mit 3,6 Prozent Abschlag der größte Verlierer im DAX. Die Aktie des Chipherstellers Infineon leidet mit 2 Prozent Abschlag unter dem enttäuschenden Ausblick des US-Konzerns Applied Materials. In der zweiten Reihe geht es ebenfalls abwärts, Metro und Siltronic verlieren am Meisten. Der Euro kostet 1 Dollar 14. Stefan Schmid, B5- Börse.

14:45 Türkische Lira schwächer

Die Aktien rutschen etwas tiefer in den roten Bereich, der DAX fällt inzwischen um 0,8 Prozent auf 12.144. Vielleicht sind die Anleger nervös, weil die türkische Lira wieder schwächelt und zum Dollar und zum Euro 5 Prozent verliert. US-Präsident Donald Trump hat bekräftigt, dass er bei seiner harten Haltung bleiben wird. Thyssen ist mit 3,6 Prozent Abschlag der schlechteste Wert im DAX, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren ungefähr zweieinhalb Prozent an Wert. Laut Börsenzeitung hat die Commerzbank in der Türkei ein Milliardenrisiko, 2,5 Milliarden Euro stehen dort im Feuer, allerdings mit kurzen Laufzeiten. Der MDAX liegt 0,6 Prozent zurück, Metro und Aareal Bank verlieren dort 3 Prozent. Der TecDAX steckt ebenfalls etwas im Minus, Siltronic fallen um 4 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 1390. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:15 USA prüfen Änderung der Berichtspflicht

Nach mehreren Tagen der Erholung ist die türkische Landeswährung Lira wieder unter Druck. Neue Drohungen aus den USA sorgen für Verunsicherung. Am deutschen Aktienmarkt steckt der DAX 0,6 Prozent im Minus, 12.170 ist der Zählerstand. Thyssen, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren am Meisten, die Papiere von Bayer können sich nach der Talfahrt der letzten Tage ein wenig erholen. In den USA wird die Börsenaufsicht nach Angaben von Donald Trump eine Änderung der Berichtspflicht prüfen, es geht um eine Umstellung von Quartalsberichten auf Halbjahresberichte. Eine Umstellung würde mehr Flexibilität ermöglichen und Geld sparen. Allerdings würden die Anleger nicht mehr so zeitnah über die Lage der Unternehmen informiert. Noch ein Blick auf den Euro: Der kostet 1 Dollar 1390. Stefan Schmid, B5-Börse

13:45 Air France sackt ab

Bei der Fluggesellschaft Air France-KLM sitzt erstmals kein Franzose am Steuer. Das Direktorium hat Air-Canada-Manager Benjamin Smith zum neuen Vorstandsvorsitzenden gekürt. Die Anleger reagieren verstört: Der Kurs von Air-France sinkt in Paris fast 5 Prozent nach unten. Hierzulande rutscht der DAX jetzt tiefer in den roten Bereich. Das Börsenbarometer fällt um 0,6 Prozent auf 12.168 Punkte. Thyssen ist mit 3,4 Prozent Abschlag der größte Verlierer, die Suche nach einem neuen Chef ist offenbar schwierig. Commerzbank und Heidelbergcement sind weitere Bremser im DAX, Bayer können sich nach der Talfahrt der letzten Tage dagegen ein wenig erholen. Der MDAX liegt etwas zurück, der TecDAX ist kaum verändert. Der Euro steht knapp unter 1 Dollar 14. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:15 Chip-Aktien billiger

Der weltgrößte Chipanlagenbauer Applied Materials war im Ausblick etwas skeptischer. Das belastet auch andere Unternehmen aus der Chipbranche. So fällt der Kurs von Infineon um 1,7 Prozent. Der DAX liegt 0,2 Prozent zurück, 12.206 ist der Zählerstand. Die türkische Lira tendiert wieder etwas schwächer zum Dollar, dass verunsichert wohl einige Anleger. Thyssen ist mit 3,6 Prozent Abschlag der größte Verlierer im DAX, vor der Commerzbank. Die wird wohl wegen ihres Engagements in der Türkei von den Anlegern gemieden. Deutsche Post und Henkel sind mit 1 Prozent Aufschlag die größten Gewinner im DAX. In der zweiten Reihe kommt auch keine Kauflust auf: Der MDAX liegt leicht zurück, Metro schwächeln. Der TecDAX legt ein bisschen zu, Drillisch sind gefragt. Der Euro kostet 1 Dollar 1390. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:45 Türkische Lira schwächer

Die türkische Lira schwächelt wieder zum Dollar, das macht sich auch am deutschen Aktienmarkt bemerkbar. Die Aktien stecken allerdings auch im Sommerloch, kurs-relevante Nachrichten sind Mangelware. Der DAX fällt um 0,4 Prozent auf 12.193 Punkte. Thyssen ist mit 3,7 Prozent Abschlag der größte Verlierer, die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden gestaltet sich schwierig. Commerzbank und Heidelbergcement sind weitere Bremser, Henkel legen etwas zu. Der MDAX bröckelt ebenfalls etwas ab, Metro verlieren am Meisten. Der TecDAX steht leicht im Plus, 1&1 Drillisch ist mit 2 Prozent Zuwachs der beste Wert, SLM Solution verlieren am Meisten. Öl wird etwas teurer, die Sorte Brent kostet 72 Dollar 09. Der Eurokurs wird mit 1 Dollar 1380 angeschrieben. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:15 Kein klarer Kurstrend

Am deutschen Aktienmarkt entwickelt sich trotz guter Vorgaben von der Wall Street kein klarer Kurstrend. Der DAX liegt leicht zurück, 0,4 Prozent, bei 12.186 Punkten. Thyssen ist mit 3,6 Prozent Abschlag der größte Verlierer, die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden ist offenbar schwierig. Daneben sind Bankaktien unter Druck, Commerzbank verlieren 2,5 Prozent. Der MDAX der mittleren Werte steckt 0,3 Prozent im Minus, Osram Licht und Metro verlieren fast 3 Prozent an Wert. Der TecDAX schlägt sich besser, legt 0,3 Prozent zu. SLM Solution sind allerdings etwas stärker gedrückt, 4 Prozent. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe steht bei niedrigen 0,29 Prozent. Noch zum Euro: Der Kurs der Gemeinschaftswährung steht bei 1 Dollar 1375. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:45 Monsanto könnte weitere Probleme bekommen

Der Bayer-Tochter Monsanto drohen in den USA mit ihrem Unkrautvernichtungsmittel Dicamba neue Probleme. Die beiden größten unabhängigen Saatgut-Händler des Landes, Beck's Hybrids und Stine Seed, wollen bei den US-Behörden erreichen, dass Dicamba von Landwirten zunächst nicht mehr eingesetzt werden darf. Sollte es zu einem Verbot kommen, könnte den Bauern der Anreiz fehlen, das darauf abgestimmte Monsanto-Saatgut zu kaufen. Der Bayer-Tochter drohen dadurch Umsatzeinbußen. Hintergrund der Initiative sei, dass das Mittel auch auf Felder gelangt sei, auf denen Sojabohnen wuchsen, die gegen Dicamba nicht resistent sind, erklärten die Unternehmen. Dadurch habe es Ernteschäden gegeben. Seit Montag haben Bayer-Aktien einiges an Wert verloren. Heute gehörten die Papiere anfangs zu den größten Gewinnern im DAX. Jetzt notieren sie aber wieder leicht im Minus. Der DAX fällt um 0,3 Prozent auf 12.196 Punkte und der Euro ist knapp 1,14 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

11:15 Möller-Maersk trennt sich vom Öl- und Gasgeschäft

Nach dem Brückeneinsturz in Genua sind die Aktien des Autobahn- und Brückenbetreibers Atlantia um mehr als 20 Prozent abgerutscht. An der Börse in Mailand steigen sie nun wieder um mehr als 6 Prozent. Wie die Statistikbehörde Eurostat soeben mitteilt, erreichte die Jahresteuerung im Juli, wie erwartet, 2,1 Prozent. Damit liegen die Verbraucherpreise in der Euro-Zone den zweiten Monat in Folge über dem Wert, den die Europäische Zentralbank anstrebt – und der liegt bei knapp 2 Prozent. Die weltgrößte Containerschiff-Reederei Möller-Maersk verabschiedet sich endgültig vom Öl- und Gasgeschäft. Nachdem der Konzern im vergangenen Jahr einen Großteil der Sparte an den französischen Energiekonzern Total verkauft hat, soll nun das noch verbliebene Bohrgeschäft abgespalten und im kommenden Jahr an die Börse in Kopenhagen gebracht werden, wie Maersk heute mitteilte. Die Aktien des Konzerns steigen um mehr als 3 Prozent. Der DAX notiert 0,1 Prozent im Minus bei 12.225 Punkten. Und der Euro ist knapp 1,14 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

10:45 Thyssen-Aktien auf Zwei-Jahres-Tief

Die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden setzt die Aktien von Thyssenkrupp unter Druck. Mit minus 2,5 Prozent sind sie die größten Verlierer im deutschen Leitindex. Ein Anteilsschein ist nun gut 19 Euro wert. Das ist ein Zwei-Jahres-Tief. Nach Angaben eines Insiders steht Lanxess-Chef Matthias Zachert nicht für den Posten des Vorstandchefs bei Thyssenkrupp zur Verfügung. Zachert war in Berichten als möglicher Kandidat für den Chefposten bei dem im Umbruch steckenden Ruhrkonzern genannt worden. Die Suche nach einem guten Kandidaten gestalte sich offenbar schwierig, sagte ein Händler. Thyssenkrupp ist durch die Rücktritte des langjährigen Vorstandschefs Heinrich Hiesinger und des Aufsichtsratschefs Ulrich Lehner in eine der größten Krisen seiner Geschichte geraten. Thyssen-Aktien haben seit Jahresbeginn fast 19 Prozent an Wert verloren. Der notiert minimal im Plus bei 12.240 Punkten. Und der Euro ist gut 1,14 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

10:15 Chip-Aktien unter Druck

Der weltgrößte Chipanlagenbauer Applied Materials hat Umsatz und Gewinn zuletzt kräftig gesteigert, mit seiner Prognose für das laufende Vierteljahr aber die Anleger enttäuscht. An den Aktienmärkten belastet das den Chip-Sektor. Im DAX zählen die Aktien von Infineon mit minus 2,1 Prozent zu den schwächsten Werten. Dialog Semiconductor fallen im TecDax um 1,7 Prozent. Die in Paris gelisteten Aktien von STM verlieren 1,6 Prozent. Zuvor verbuchten in Japan die Papiere von Screen Holdings und Tokyo Electron Verluste von bis zu fast 3 Prozent. Der DAX tritt fast auf der Stelle bei 12.235 Punkten. Wie es nun vom türkischen Finanzminister heißt, wird die Türkei Maßnahmen ergreifen, um Hindernisse bei der Kreditaufnahme für Firmen zu vermeiden. Und am Devisenmarkt legt der Euro etwas zu – auf 1,14 18 Dollar. Yvonne Unger, B5 Börse

9:45 Warten auf US-Konjunkturdaten

Am deutschen Aktienmarkt fallen die Kurse leicht. Der DAX verliert 0,1 Prozent auf 12.228 Punkte. Der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die Währungskrise in der Türkei scheinen für die Anleger erstmal nicht so wichtig zu sein. Sie warten nun auf Konjunkturmeldungen – vor allem aus den USA – und hoffen wieder einmal auf Hinweise zum weiteren Kurs in der US-Geldpolitik. Es ist Verfallstag an der Börse. Im Tagesverlauf könnte der kleine Verfall noch etwas Schwung in den Handel bringen. An solchen Tagen können die Aktienkurse üblicherweise stark schwanken, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen. Nach den Verlusten seit Wochenanfang sind die Aktien von Bayer mit plus 1,2 Prozent die größten Gewinner im DAX. ThyssenKrupp büßen mit minus 2,2 Prozent am meisten ein. Und der Euro ist 1,13 87 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

9:15 DAX beginnt Handel minimal im Minus

Der deutsche Aktienmarkt hat den Handel soeben uneinheitlich begonnen. Der DAX verliert minimal auf 12.232 Punkten. Gestern gewann er 0,6 Prozent. Die Vorgaben von den internationalen Börsen sind tendenziell positiv. Dow Jones und Nikkei schlossen jeweils mit Gewinnen. Offenbar hoffen die Anleger auf Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Außerdem scheint die Währungskrise in der Türkei an den Märkten an Bedeutung verloren zu haben. Die größten Gewinner im Index sind nun die Aktien von Bayer mit plus 1,5 Prozent. Seit Wochenanfang haben die Papiere ja einiges verloren. Die größten Verlierer im DAX sind die Aktien von Thyssenkrupp sind mit minus 2 Prozent die größten Verlierer im Index. Lanxess-Chef Matthias Zachert steht offenbar nicht für den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei Thyssenkrupp zur Verfügung, wie die die Nachrichtenagentur Reuters von einem Insider erfahren haben will. Und der Euro ist 1,13 87 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

8:45 Henkel-Aktien im Frühhandel gefragt

Beim DAX wird zum Handelsbeginn kaum Bewegung erwartet. Darauf deutet auch der frühe Handel der Börse München hin. Hier sind die Kursausschläge gering. Am meisten verlieren die Aktien von Heidelbergcement mit minus 1 Prozent. Henkel sind mit plus 0,5 Prozent die größten Gewinner im Münchner Frühhandel. Gestern hat der Konsumgüterhersteller seine Prognose für das Ergebnis in diesem Jahr reduziert. Die Vorgaben für den Handel an den europäischen Börsen sind tendenziell positiv. Der Nikkei in Tokio schloss 0,4 Prozent höher. Der Dow Jones stieg gestern um 1,6 Prozent. Das war das größte Tagesplus seit April. Die Anleger hoffen auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Dort rutscht der Shanghai Composite noch tiefer ins Minus. Er verliert 0,9 Prozent. Und der Euro ist 1,13 90 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

8:15 Nikkei schließt im Plus; KBW erhöht Kursziel für Wirecard

Der DAX wird zum Handelsbeginn kaum verändert erwartet. Darauf deutet auch der DAX-Future hin. Der notiert gerade mal zwei, drei Pünktchen schwächer. Nachdem der Zahlungsdienstleister Wirecard gestern bessere Geschäfte in Aussicht gestellt hat, so dass das Unternehmen sein Geschäftsjahr besser abschließen will als bisher angenommen, erhöhen nun die Analysten von KBW das Kursziel für die Aktien von Wirecard. Und zwar von 192 auf 210 Euro. Gestern bestätigte das Unternehmen aus Aschheim bei München seine Halbjahreszahlen, die eigentlich schon bekannt waren. Daraufhin stiegen Wirecard-Aktien um rund 10 Prozent. Ein Anteilsschein ist nun rund 176 Euro wert. Der Nikkei in Tokio schloss soeben 0,4 Prozent im Plus bei 22.270 Punkten. Der Shanghai Composite, der wichtigste Aktienindex in China, verliert 0,3 Prozent. Und der Euro ist 1,13 78 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

7:45 Verfallstag an der Börse

Der DAX wird zum Handelsbeginn kaum verändert erwartet. Gestern schloss der deutsche Leitindex 0,6 Prozent im Plus bei 12.237 Punkten. Das wurde vor allem mit einer Entspannung in der Währungskrise in der Türkei begründet. Im heutigen Tagesverlauf verfallen Optionen auf Indizes und einzelne Aktien. Die Aktienkurse können stark schwanken, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen. Außerdem dürften die Anleger heute auf Konjunkturmeldungen aus den USA warten – also auf die US-Frühindikatoren, von denen sie sich Hinweise auf die Entwicklung der US-Konjunktur sowie das Tempo der erwarteten Zinserhöhungen erhoffen. Die Vorgaben von den internationalen Börsen sind uneinheitlich. Der Dow Jones schloss gestern 1,6 Prozent höher. Der Hang-Seng-Index in Hongkong steigt um 0,6 Prozent. Der Shanghai-Composite, der wichtigste Aktienindex in China, fällt hingegen um 0,5 Prozent. Und der Euro ist 1,13 79 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

7:15 Insider: Lanxess-Chef will nicht an die Spitze von Thyssenkrupp wechseln

Lanxess-Chef Matthias Zachert steht nach Angaben eines Insiders nicht für den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei Thyssenkrupp zur Verfügung. Die Entwicklung bei dem Spezialchemiekonzern Lanxess sei Zachert sehr wichtig. Das will die Nachrichtenagentur Reuters von einer mit der Situation vertrauten Person erfahren haben. Zachert war in Berichten als möglicher Kandidat für den Chefposten bei dem Stahlkonzern genannt worden. Die Aktienmärkte in Asien notieren uneinheitlich. Zur Entspannung dürfte jedenfalls die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA beitragen. Und auch dass die Währungskrise in der Türkei an den Aktienmärkten offenbar etwas in den Hintergrund getreten ist. Der Hang-Seng-Index in Hongkong steigt um 0,6 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fällt um 0,3 Prozent. An der Wall Street schloss der Dow Jones gestern 1,6 Prozent höher. Das war das größte Tagesplus seit April. Dabei halfen auch gute Unternehmenszahlen. Und der Euro ist 1,13 79 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

6:45 Gute US-Vorgaben helfen dem Nikkei

Die Aktienmärkte in Asien notieren uneinheitlich. Zur Entspannung dürfte jedenfalls die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA beitragen. Der Nikkei in Tokio notiert im Plus. Der Hang-Seng-Index in Hongkong steigt um 0,6 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fällt jedoch um 0,3 Prozent. Die Vorgaben von der Wall Street sind positiv. Der Dow Jones schloss 1,6 Prozent höher. Das war das größte Tagesplus seit April. Dabei halfen auch gute Unternehmenszahlen. Und obwohl die US-Regierung weiterhin im Konflikt mit der Türkei eine harte Hand zeigt, ist die Währungskrise in der Türkei etwas in den Hintergrund getreten. Nach ihrem massiven Wertverfall hat sich die türkische Lira stabilisiert; hier half zuletzt auch die Nachricht, dass Katar der Türkei mit einer milliardenschweren Finanzspritze hilft. Und der Euro ist 1,13 80 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

6:15 Hoffen auf ein Ende des Handelsstreits

Die Aktienmärkte in Asien notieren uneinheitlich. Zur Entspannung dürfte jedenfalls die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA beitragen. Der Nikkei in Tokio notiert im Plus. Der Hang-Seng-Index in Hongkong steigt um 0,6 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fällt jedoch um 0,3 Prozent. Ein Finanzmarkt-Stratege von Daiwa Securities sagte, Investoren gingen langsam davon aus, dass es Zeichen für ein Ende des eskalierenden Handelskriegs geben könnte. Gestern hieß es aus China, noch im August werde eine Delegation in die USA fliegen, um Lösungen in dem Streit zu suchen. Die "Washington Post" hatte berichtet, die Gespräche könnten am 21. und 22. August geführt werden und damit unmittelbar vor dem Termin, an dem die neuen US-Zölle auf chinesische Güter in Kraft treten sollen. An der Wall Street schloss der Dow Jones gestern 1,6 Prozent im Plus. Und der Euro ist 1,13 81 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse


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