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Nachrichtenarchiv - 22.05.2020 12:45 Uhr

Wegen 30 Milliarden Defizit braucht Bundesagentur Liquiditätshilfe

Nürnberg: Der Bundesagentur für Arbeit fehlen wegen der Ausgaben zur Corona-Krise in diesem Jahr rund 30 Milliarden Euro. Das geht aus dem Bericht der Behörde an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor. Darin heißt es, das Defizit komme durch das Kurzarbeitergeld und das Arbeitslosengeld. Zudem gingen gleichzeitig die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zurück. Arbeitsmarktexperten hatten bereits davor gewarnt, dass die Rücklagen der Bundesagentur von knapp 26 Milliarden Euro nicht bis zum Ende des Jahres ausreichen. Nun muss der Bund zunächst knapp 5 Milliarden aus Steuermitteln zuschießen. Darüber hinaus braucht die Arbeitslosenkasse kurzfristige Liquiditätshilfen. Der Bundestag muss nun entscheiden, ob das Geld als Darlehen oder als Zuschuss nach Nürnberg überwiesen wird.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 22.05.2020 12:45 Uhr

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