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Nachrichtenarchiv - 18.10.2020 13:30 Uhr

Verdi-Bayern verteidigt morgige Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

München: Vor den flächendeckenden Warnstreiks in Bayern hat die Gewerkschaft Verdi ihre Lohnforderungen für den Öffentlichen Dienst untermauert. Die bayerische Landesbezirksleiterin Klemens sagte auf dem BR, in der Corona-Pandemie sei die Systemrelevanz der Beschäftigten deutlich geworden. Außerdem leide der Öffentliche Dienst unter Nachwuchsmangel, weil oft nicht so viel gezahlt werde wie in der freien Wirtschaft. Klemens verteidigte auch den Zeitpunkt der Warnstreiks: Die Arbeitgeberseite habe den Konflikt maximal verschärft, indem sie die Tarifverhandlungen nicht habe verschieben wollen. Verdi verlangt 4,8 Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit. Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen bieten insgesamt 3,5 Prozent mehr - in drei Jahresstufen. Morgen will Verdi bayernweit zahlreiche Kliniken, Kitas, Rathäuser, Bauhöfe, die Müllabfuhr und andere Einrichtungen bestreiken.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 18.10.2020 13:30 Uhr

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