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Nachrichtenarchiv - 13.08.2019 20:00 Uhr

Steinmeier fordert mehr Wertschätzung für Ostdeutschland

Berlin: Am 58. Jahrestag des Mauerbaus hat Bundespräsident Steinmeier den Mut der DDR-Bürger gewürdigt, 1989 die Öffnung der Mauer zu erzwingen. Damals hätten Freiheit und Demokratie gesiegt, nicht Nationalismus und Abschottung, sagte er zum Auftakt einer Gesprächsreihe in Berlin. Die friedlichen Revolutionäre hätten den Weg in ein offenes Europa gesucht. Deshalb sei es eine "perfide Verdrehung der Geschichte", wenn heute politische Gruppierungen im Wahlkampf versuchten, "das Erbe von '89 für ihre Angstparolen zu stehlen." Steinmeier bezog sich damit offenbar auf den aktuellen Wahlkampf der AfD. Der Bundespräsident forderte allgemein einen "Solidarpakt der Wertschätzung". Das bedeute vor allem, die Lebensleistung der Menschen anzuerkennen, die in der früheren DDR gelebt und einen gewaltigen Umbruch geschultert und gestaltet hätten.

Quelle: B5 Aktuell, 13.08.2019 20:00 Uhr

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