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Nachrichtenarchiv - 11.01.2021 04:00 Uhr

Standort Deutschland verliert immer mehr an Attraktivität

Berlin: Deutschland verliert einer Studie zufolge deutlich an Attraktivität. Von 21 untersuchten Industrienationen ist es gegenüber 2018 um drei Plätze auf den 17. Rang abgerutscht. Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor. Ganz vorne liegen die USA, Großbritannien und die Niederlande. Stiftungsvorstand Kirchdörfer, sagte, Deutschland müsse wettbewerbsfähiger gemacht werden. Er verwies auf hohe Steuern und Energiekosten sowie eine oft unzureichende Infrastruktur. Der Länderindex wird seit 2006 ermittelt. Seitdem fiel Deutschland um fünf Plätze zurück, so viel wie kein anderer untersuchter Standort. Immer weiter nach vorne gearbeitet haben sich dagegen vor allem die Niederlande, Polen, Tschechien und die USA. Untersucht wurden dabei stets Standortfaktoren wie Steuern, Arbeitskosten, Produktivität, Regulierung, Finanzierung, Infrastruktur und Energie.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 11.01.2021 04:00 Uhr

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