Städte- und Gemeindebund erwartet keine Entlastung durch Asyl-Drittstaatenverfahre

Berlin: Der Deutsche Städte- und Gemeindebund erwartet keine Entlastung, sollten Asylverfahren in Nicht-EU-Staaten ausgelagert werden. Hauptgeschäftsführer Berghegger sagte der "Rheinischen Post", er warne davor zu suggerieren, dass solche einzelnen Maßnahmen die Flüchtlingssituation nachhaltig ändern könnten. Notwendig seien viele einzelne Bausteine, wie wirksame Grenzkontrollen und die Umsetzung des EU-Asylkompromisses. Berghegger sprach sich auch für die Reduzierung sogenannter "Pull-Faktoren" aus, wie etwa durch den Einsatz einer Bezahlkarte.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 22.06.2024 11:30 Uhr

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