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Nachrichtenarchiv - 06.06.2021 22:30 Uhr

Spahn weist Vorwürfe in Maskenaffäre zurück

Berlin: Bundesgesundheitsminister Spahn hat die Vorwürfe in der Maskenaffäre als wahltaktisches Kalkül der SPD zurückgewiesen. Die im Frühjahr 2020 beschafften Schutzmasken seien zusammen mit TÜV Nord und Dekra intensiv geprüft worden, versicherte Spahn. Auch ohne EU-Zertifikat hätten sie nachweislich alle Eigenschaften, die für den Infektionsschutz nötig seien. Zugleich räumte der CDU-Politiker ein, wegen des damals herrschenden Mangels an Schutzmasken habe man ein Prüfverfahren entwickelt, das in zwei Punkten vom geltenden Prüfgrundsatz abgewichen sei. Das SPD-geführte Arbeitsministerium bestätigte einen Medienbericht, wonach Spahn diese Masken an Obdachlose und Behinderte verteilen wollte. Die SPD-Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans forderten deshalb den Rücktritt des CDU-Politikers.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 06.06.2021 22:30 Uhr

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