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Nachrichtenarchiv - 29.07.2020 19:00 Uhr

Söder kritisiert geplanten Abzug von US-Soldaten

München: Der geplante Abzug von fast 12.000 US-Soldaten aus Deutschland sorgt für Kritik. Bayerns Ministerpräsident Söder sprach von einer Belastung für das deutsch-amerikanische Verhältnis. Einen militärischen Nutzen kann der CSU-Chef nicht erkennen: Auf Dauer schwäche die Entscheidung auch die Nato und die USA selbst, sagte Söder. In Bayern sind die US-Standorte Vilseck, Grafenwöhr und Wildflecken betroffen. Auch in Rheinland-Pfalz stationierte Kräfte sollen in die USA zurückkehren oder in andere Nato-Länder verlegt werden. Der rheinland-pfälzische Innenminister Lewentz kündigte an, um den Standort der US Air Force in der Eifel kämpfen zu wollen. Der SPD-Politiker sagte, die Landesregierung halte die Entscheidung von US-Präsident Trump grundsätzlich für falsch. Derzeit sind in Deutschland etwa 36.000 US-Soldaten stationiert.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 29.07.2020 19:00 Uhr

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