Selenskyj setzt auf weitere Ukraine-Friedenskonferenz

Luzern: Nach dem Ende der zweitägigen Ukraine-Konferenz in der Schweiz hat der ukrainische Präsident Selenskyj ein baldiges zweites Treffen gefordert. Voraussetzung, bei einem solchen Treffen auch Russland zu beteiligen, sei, dass sich Moskau zur UN-Charta bekenne, sagte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. In der Abschlusserklärung, die nicht von allen anwesenden Ländern unterschrieben wurde, ist von einer Folgekonferenz aber keine Rede. Die Schweizer Bundespräsidentin Amherd räumte ein, dass die Perspektiven und Ausgangspositionen des zuende gegangenen Treffens sehr unterschiedlich gewesen seien. Aber immerhin habe zum ersten Mal eine hochrangige und breit gestützte Konferenz über einen Friedensprozess gesprochen. Es seien einige inhaltliche Voraussetzungen für einen Weg zum Ende des Ukrainekriegs geschaffen worden.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 16.06.2024 19:00 Uhr

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