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Nachrichtenarchiv - 06.04.2021 17:00 Uhr

Scholz weist Laschet indirekt scharf zurecht

Berlin: In der Diskussion über weitere Lockdown-Maßnahmen hat SPD-Kanzlerkandidat Scholz indirekt scharfe Kritik an CDU-Chef Laschet geäußert. Nordrhein-Westfalen halte schon die bisherigen Vereinbarungen zur Pandemiebekämpfung nicht ein, sagte Scholz. Insofern helfe es nicht, - Zitat - "sich mal irgendwo zu treffen", sondern die erforderlichen Entscheidungen müssten gut vorbereitet und vor allem dann auch umgesetzt werden. Der saarländische Ministerpräsident Hans von der CDU sieht momentan keinen Grund, das für den 12. April geplante Bund-Länder-Treffen vorzuziehen. Die Beschlüsse müssten länger als 24 Stunden Bestand haben, sagte er. FDP-Chef Lindner nannte das Vorgehen Laschets aktionistisch. Der CDU-Chef hatte vorgeschlagen, die nächsten Bund-Länder-Beratungen vorzuziehen und dabei einen sogenannten Brücken-Lockdown ins Gespräch gebracht. Dieser solle zwei bis drei Wochen dauern, so Laschet. In dieser Zeit sollten mehr Menschen geimpft sein.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 06.04.2021 17:00 Uhr

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