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Nachrichtenarchiv - 06.04.2021 14:00 Uhr

Scholz weist Laschet indirekt scharf zurecht

Berlin: In der Diskussion über weitere Lockdown-Maßnahmen hat SPD-Kanzlerkandidat Scholz indirekt scharfe Kritik an CDU-Chef Laschet geäußert. Nordrhein-Westfalen halte schon die bisherigen Vereinbarungen zur Pandemiebekämpfung nicht ein, sagte Scholz. Insofern helfe es nicht, - Zitat - "sich mal irgendwo zu treffen", sondern die erforderlichen Entscheidungen müssten gut vorbereitet und vor allem dann auch umgesetzt werden. Bei Inzidenzen über 100 müsse es Ausgangsbeschränkungen geben, so Scholz. Dies sei noch nicht überall geschehen, sagte der Vizekanzler und nannte explizit NRW. FDP-Chef Lindner nannte das Vorgehen Laschets aktionistisch. Er forderte abermals, dass der Bundestag eng eingebunden wird in die Beratungen, da es um die Einschränklung von Grundrechten gehe. Laschet hatte vorgeschlagen, die nächsten Bund-Länder-Beratungen vorzuziehen und dabei einen sogenannten Brücken-Lockdown ins Gespräch gebracht. Dieser solle zwei bis drei Wochen dauern, so Laschet. In dieser Zeit sollten mehr Menschen geimpft sein.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 06.04.2021 14:00 Uhr

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