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Nachrichtenarchiv - 14.05.2022 16:00 Uhr

Scholz sieht keinen Sinneswandel bei Putin

Berlin: Zweieinhalb Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sieht Bundeskanzler Scholz keinen Sinneswandel bei Russlands Präsident Putin. Das erklärte er nach einem einstündigen Telefonat mit dem Kreml-Chef dem Nachrichtenportal "t-online". Eine Kursänderung Moskaus lasse sich nicht erkennen, selbst wenn Russland bislang keines seiner genannten Kriegsziele erreicht hat. Wörtlich sagte Scholz: "Langsam sollte Putin klar werden, dass ein Ausweg aus dieser Situation nur über eine Verständigung mit der Ukraine führt." Er sicherte der Ukraine zudem erneut weitere Unterstützung zu, etwa durch Waffenlieferungen. Gleichzeitig machte Scholz die Union für den schlechten Zustand der Bundeswehr verantwortlich. Er zeigte sich zuversichtlich, dass im Bundestag für das von ihm geplante Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro eine Mehrheit zustande komme.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 14.05.2022 16:00 Uhr

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