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Nachrichtenarchiv - 03.05.2021 13:00 Uhr

Reporter ohne Grenzen beklagt Verschlechterung der Pressefreiheit

München: Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" hat eine grundsätzliche Verschlechterung der Pressefreiheit in Deutschland festgestellt. Die Probleme hätten sich verschoben, die Gewalt gegen Medien in Deutschland habe extrem zugenommen, sagte Geschäftsführer Mihr im BR. Nach Mihrs Worten haben sich die gewalttätigen Übergriffe auf Journalisten im vergangenen Jahr verfünffacht, was vor allem mit der Corona-Pandemie zu tun habe. So habe es unzählige Attacken gegen Reporter bei Anti-Corona-Veranstaltungen gegeben. Besorgt äußerte sich "Reporter ohne Grenzen" auch über die zunehmende Radikalisierung auf Social-Media-Plattformen. Die Hetze, die online immer mehr zunehme, schlage immer öfter in reale Gewalt um. Heute wird der Internationale Tag der Pressefreiheit begangen. Die Vereinten Nationen haben ihn in diesem Jahr unter das Motto "Information als öffentliches Gut" gestellt.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.05.2021 13:00 Uhr

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