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Aktuelle Nachrichten von BR24 im Überblick | BR24

Die aktuellen Nachrichten von BR24 im Überblick

  • Klagende Ärzte begrüßen Urteil zur Sterbehilfe

    Karlsruhe: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe haben die klagenden Ärzte den heutigen Richterspruch begrüßt. So sagte der Palliativmediziner Matthias Thöns, dies sei ein gutes Urteil für Menschen in verzweifelten Situationen, die Ärzte jetzt wieder ganz normal nach ihrem Gewissen behandeln dürften. Die Ärztin Susanne Vogel aus Neumarkt in der Oberpfalz - die auch geklagt hatte, sagte, das Wichtigste sei, dass man als Arzt nicht mehr vom Strafgesetz bedroht werde. Kritik kommt von katholischer und evangelischer Kirche. Sie erklärten, das Urteil stelle einen Einschnitt in ihre auf Bejahung und Förderung des Lebens ausgerichtete Kultur dar. Das Bundesverfassungsgericht hatte das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe heute für nichtig erklärt. Es verletze das Recht auf selbstbestimmtes Sterben, so die Begründung.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 15:00 Uhr

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  • Söder ruft CDU zu fairem Wettbewerb um Parteivorsitz auf

    Passau: Angesichts der bevorstehenden Kampfkandidatur um den CDU-Vorsitz hat CSU-Chef Söder die Schwesterpartei zu einem fairen Wettbewerb aufgerufen. Beim Politischen Aschermittwoch appellierte Söder an die CDU, so zu wählen, dass sich am Ende alle in die Augen schauen können. Es dürfe nicht die eine Hälfte der Partei verloren gehen. Die CDU muss nach Ansicht von Gregor Gysi Lehren aus der politischen Hängepartie in Thüringen ziehen und ihr Verhältnis zur Linken überdenken. Ebenfalls in Passau sagte der frühere Linken-Fraktionschef, die strikte politische Abgrenzung der CDU nach links werde sich bald erledigt haben. Zum Zusammenhalt aller Demokraten rief FDP-Generalsekretärin Teuteberg in Landshut auf. Sie kritisierte, dass manche versuchten, parteipolitische Vorteile aus Anschlägen wie in Hanau zu ziehen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 15:00 Uhr

  • Corona-Virus in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen nachgewiesen

    Stuttgart: Nach den ersten nachgewiesenen Coronavius-Fällen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beraten die Behörden über das weitere Vorgehen. Der Zustand des isolierten Patienten in Göppingen hat sich laut Gesundheitsministerium nicht verändert. Dem 25-Jährigen gehe es gut; er sei unter Beobachtung. Kontaktpersonen des Patienten seien informiert worden. Der Mann hatte sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt. In Nordrhein-Westfalen ist ein 47-Jähriger aus dem Kreis Heinsberg erkrankt. Dessen Gesundheitszustand sei kritisch. Er leidet an einer Vorerkrankung. Im Kreis Heinsberg sind Schulen, Kitas und Verwaltungen geschlossen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 12:00 Uhr

  • EU-Kommission bemängelt weiterhin fehlende Investitionen in Deutschland

    Brüssel: Die EU-Kommission bemängelt weiterhin fehlende Investitionen in Deutschland, vor allem beim nachhaltigen Verkehr und beim bezahlbaren Wohnraum. Insgesamt gebe es im Vergleich zum Vorjahr aber Fortschritte, heißt es in einem Papier zur Analyse der wirtschaftlichen Lage in den EU-Staaten. In der Bundesrepublik gebe es inzwischen einen Trend zu wachsenden privaten und öffentlichen Investitionen, so die EU-Kommission. Außerdem hätten sich die Bedingungen für steigende Gehälter verbessert.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 16:00 Uhr

  • Altmaier will beim Windradausbau auf Forderungen der SPD eingehen

    Berlin: Im Streit über den Windenergie-Ausbau will Bundeswirtschaftsminister Altmaier jetzt auf die Vorschläge der SPD eingehen. Wie es aus Altmaiers Ministerium hieß, wird man den Bundesländern nun mehr Spielraum bei den Abständen neuer Windräder zu Wohngebäuden geben. Um die Akzeptanz von Windanlagen bei der Bevölkerung zu erhöhen, hatte Altmaier einen Abstand von 1000 Metern zwischen Windrädern und Wohnhäusern vorgeschlagen, was aber bei der SPD auf Widerstand stieß. Laut Wirtschaftsministerium sollen die Länder in Zukunft von dieser Regel abweichen können. Das SPD-geführte Umweltministerium spricht von einem Schritt in die richtige Richtung. Die SPD hatte argumentiert, dass mit extrem starren Regelungen für Windradstandorte die Ausbauziele für Ökostrom bis 2030 sowie die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens nicht eingehalten werden könnten.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 15:00 Uhr

  • Hongkong zahlt jedem Bürger umgerechnet 1.200 Euro Konsumhilfe

    Hongkong: Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone hat ihren Bürgern Geldgeschenke in Milliardenhöhe zugesagt. Wegen der anhaltenden Konjunkturschwäche bekommen Erwachsene mit festem Wohnsitz in Hongkong umgerechnet rund 1.200 Euro. Hongkongs Wirtschaft leidet seit Monaten unter den Auswirkungen politischer Proteste sowie des Coronavirus-Ausbruchs. Die Finanzhilfen aus dem milliardenschweren Budget der Stadt sollen die Bürger entlasten und gleichzeitig den Konsum ankurbeln. Insgesamt werden umgerechnet rund 14 Milliarden Euro für die sieben Millionen Einwohner der Sonderverwaltungszone bereitgestellt.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 12:00 Uhr

  • Größere Waldschäden in Deutschland als bisher angenommen

    Berlin: In den deutschen Wäldern haben Trockenheit, Stürme und Käfer größere Schäden angerichtet als bisher angenommen. Nach heute vorgelegten neuen Daten des Bundeslandwirtschaftsministeriums müssen 245.000 Hektar statt der bisher angenommenen 180.000 Hektar aufgeforstet werden. Zum Vergleich: Das Saarland hat eine Fläche von rund 257 000 Hektar. Besonders von Waldschäden betroffen sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen. Bund und Länder haben bereits Millionenhilfen beschlossen, um die Wälder aufzuforsten und besser gegen den Klimawandel zu wappnen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 15:00 Uhr

  • A6 nach Massenkarambolage weiter gesperrt

    Altdorf: Nach der Massenkarambolage auf der A6 in Mittelfranken ist der Streckenabschnitt weiterhin gesperrt. Nach Polizeiangaben krachten am Morgen zwischen den Anschlusstellen Altdorf Leinburg und Alfeld 15 bis 17 Lastwagen und Autos zusammen. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, einer so schwer, dass er noch an der Unfallstelle starb. Zum Zeitpunkt der Massenkarambolage herrschte starkes Schneetreiben.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 26.02.2020 14:45 Uhr

  • Das Wetter in Bayern: Vereinzelt Regen-, Schnee- und Graupelschauer sowie starker teils böiger Wind

    Das Wetter in Bayern: Vereinzelt Regen-, Schnee- und Graupelschauer sowie starker teils böiger Wind und etwas Sonne bei höchstens 7 Grad. Am Abend und in der Nacht immer weniger Niederschläge und Abkühlung bis auf 1 Grad. Morgen zunächst Wolken später Schnee und Schneeregen bei höchstens 6 Grad. Freitag und Samstag weitgehend trocken und wärmer.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.02.2020 15:00 Uhr

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