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Nachrichtenarchiv - 10.06.2021 06:00 Uhr

Rechnungshof rügt Spahns Corona-Maßnahmen

Berlin: Der Bundesrechnungshof wirft Bundesgesundheitsminister Spahn bei einigen Anti-Corona-Maßnahmen Verschwendung vor. Das geht aus einem Bericht hervor, aus dem NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung zitieren. Die Finanzprüfer fordern demnach, künftig stärker auf die wirtschaftliche Verwendung des Geldes zu achten. Unter anderem sei es völlig überteuert gewesen, Apothekern zunächst 6 und später 4 Euro pro abgegebener Schutzmaske zu ersetzen. Außerdem seien viele teuer finanzierte Intensivbetten heute nicht auffindbar. Der Bundesrechnungshof kritisiert zudem die Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser für ausgefallene Operationen. Es seien unerwünschte Mitnahmeeffekte entstanden. Möglicherweise hätten die Kliniken weniger freie Intensivbetten gemeldet als tatsächlich vorhanden waren, um sich die Zahlungen zu sichern. - Das Bundesgesundheitsministerium rechtfertigt sich: Man habe einen Kompromiss finden müssen zwischen Schnelligkeit und notwendiger Kontrolle.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 10.06.2021 06:00 Uhr

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