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Nachrichtenarchiv - 19.07.2021 06:00 Uhr

Nach Unwettern mehren sich Vorwürfe gegen Katastrophenschutz

Berlin: Nach den verheerenden Überschwemmungen im Westen Deutschlands ist eine Diskussion über mögliche Versäumnisse bei den Warnungen vor dem Unwetter entbrannt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lauterbach sagte der "Rheinischen Post" wörtlich: "Beim Katastrophenschutz sind wir genauso schlecht vorbereitet wie beim Pandemie-Schutz." Auch laut Bundeswirtschaftsminister Altmaier muss geklärt werden, ob ausreichend Vorsorge getroffen wurde. Der Leiter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Schuster, verwahrte sich gegen Kritik. Er verwies auf die Warn-App Nina des Katastrophenschutzes, die neun Millionen Nutzer habe. Wo die Menschen in den Hochwassergebieten durch Sirenen gewarnt wurden, konnte Schuster allerdings nicht sagen.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.07.2021 06:00 Uhr

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