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Nachrichtenarchiv - 11.01.2021 06:00 Uhr

Nach erstem Lockdown wurden dem RKI weniger Fälle anderer Krankheiten gemeldet

Berlin: Nach dem ersten Corona-Lockdown sind andere Infektionskrankheiten zurückgegangen. Das geht aus einer Analyse des Robert Koch-Instituts hervor. Zwischen März und Anfang August 2020 wurden demnach rund 140.000 Fälle gemeldet, ein gutes Drittel weniger als sonst in dem Zeitraum. Saisonale Effekte und Trends wurden dabei bereits berücksichtigt. In die Analyse flossen Zahlen von meldepflichtigen Krankheiten und Erregern wie etwa Grippe, Tuberkulose, Syphilis und Noroviren. Besonders rückläufig waren laut RKI Atemwegs- und Magen-Darm-Erkrankungen. Sonia Boender vom RKI sagte, dazu hätten auch Corona-Maßnahmen wie etwa Schulschließungen, Homeoffice, Abstandsregeln und Handhygiene beigetragen.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 11.01.2021 06:00 Uhr

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