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Nachrichtenarchiv - 20.02.2021 12:45 Uhr

Lütge prangert seinen Rauswurf aus dem Bayerischen Ethikrat an

München: Gut eineinhalb Wochen nach seinem Rauswurf aus dem Bayerischen Ethikrat hat der Wirtschaftsethiker Lütge diesen Schritt erneut kritisiert. Im BR sagte er, er sei über die Jahre in vielen Ethikkommissionen gewesen, aber ein solcher Vorgang sei schon erstaunlich. Die Staatsregierung hatte den 51-jährigen mit der Begründung aus dem Gremium entlassen, dass seine Äußerungen nicht mit der Arbeit im Ethikrat in Einklang stünden. Lütge sagte, für ihn sei ein Ethikrat ein Gremium, in dem man sich unabhängigen Rat einholt. Dann müsse man auch akzeptieren, was gesagt wird und sich nicht an Vorgaben orientieren, die von politischer Seite gemacht werden. Lütge betonte, er halte den Lockdown mit Blick auf die psychischen, sozialen und ökonomischen Kollateralschäden nach wie vor für überzogen. Auch dürfe man Lockerungen nicht an den Inzidenzwerten festmachen, sondern zum Beispiel am Krankenstand oder an der Belegung der Intensivbetten.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 20.02.2021 12:45 Uhr

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