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Nachrichtenarchiv - 17.09.2020 03:00 Uhr

Libyens Regierungschef will zurücktreten - Deutschland und UN planen neuen Gipfel

Tripolis: Der Chef der international anerkannten libyschen Regierung, al-Sarradsch, hat seinen Rücktritt angekündigt - bis spätestens Ende Oktober. Libyen befinde sich in einem Zustand starker Polarisierung. Das mache alle Versuche, die Krise zu lösen, äußerst schwierig, sagte al-Sarradsch in einer Fernsehansprache. In Libyen kämpft seine Regierung gegen die Truppen von General Haftar im Osten des Landes. Die Regierung dort hatte am Montag ihren Rücktritt angeboten. Hinzu kommen Proteste der Menschen gegen Korruption und schlechte Lebensbedingungen. Um die Krise in dem Bürgerkriegsland zu schlichten, planen die Vereinten Nationen und Deutschland ein erneutes Treffen. An den Gesprächen am 5. Oktober sollen Vertretern der Konfliktparteien, UN-Generalsekretär Guterres sowie mehrere Außenminister teilnehmen, sagte ein UN-Sprecher. Beim letztn Libyen-Gipfel im Januar in Berlin hatte Deutschland eine Vermittlerrolle eingenommen. Die Abschlusserklärung wird aber bis heute so gut wie nicht umgesetzt.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 17.09.2020 03:00 Uhr

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