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Nachrichtenarchiv - 19.05.2020 13:15 Uhr

Laut Regierungsbericht leidet die Natur in landwirtschaftlichen Regionen

Berlin: Bedrohte Tiere und Pflanzen haben es in den Agrarregionen in Deutschland besonders schwer. Das zeigt der "Bericht zur Lage der Natur", den Bundesumweltministerin Schulze in Berlin vorgestellt hat. Laut der SPD-Politikerin würden viele Wiesen und Weiden so stark gedüngt und so oft gemäht, dass sie für die Natur immer wertloser werden. Das trifft besonders Schmetterlinge und andere Insektenarten. Starke Verluste gibt es dem Bericht zufolge auch bei Vogelarten, die in Agrarlandschaften leben. In anderen Lebensräumen ist die Lage besser: Laut Schulze gibt es in Wäldern und Siedlungen wieder mehr Vögel. Auch die Renaturierung von Flüssen und Auen zeige positive Auswirkungen. Für den Bericht zur Lage der Natur wird alle sechs Jahre der Zustand von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen erfasst, die über europäische Richtlinien geschützt sind.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 19.05.2020 13:15 Uhr

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