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Nachrichtenarchiv - 06.04.2021 10:00 Uhr

Laschet fordert zwei- bis dreiwöchigen harten Lockdown

Berlin: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet hat bundesweit härtere Corona-Regeln für die nächsten zwei bis drei Wochen gefordert. Im Morgenmagazin von ARD und ZDF sagte der CDU-Chef, er rechne damit, dass dann 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung geimpft seien. Bis zu diesem Zeitpunkt müsse man mit einem harten Lockdown eine Brücke schlagen und die Sieben-Tage-Inzidenz deutschlandweit unter die Marke von 100 bringen. Laschet betonte, dass anschließend behutsam geöffnet werden könne. Er hatte gestern einen sogenannten "Brücken-Lockdown" ins Spiel gebracht und vorgeschlagen, die für nächste Woche geplante Bund-Länder-Konferenz vorzuziehen. Aus den anderen Bundesländern kam überwiegend Kritik. Berlins Regierender Bürgermeister Müller und Thüringens Ministerpräsident Ramelow forderten, dass Laschet seinen Vorstoß zuerst konkretisieren müsse. CSU-Generalsekretär Blume sagte, ein Treffen sei nur sinnvoll, wenn alle Länder einheitlich zu schärferen Maßnahmen bereit seien.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 06.04.2021 10:00 Uhr

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