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Nachrichtenarchiv - 14.01.2020 15:00 Uhr

Kritiker halten neue Bahn-Investitionen für unzureichend

Berlin: Der Fahrgastverband "Pro Bahn" bezeichnet das heute unterzeichnete Modernisierungs-Abkommen für die Bahn als unzureichend. Nach seinen Angaben gibt es einen enormen Investitionsrückstand. Die jetzt vereinbarten 86 Milliarden Euro für zehn Jahre seien daher zwar ein Fortschritt, aber kein Durchbruch. Ähnlich sehen das die Grünen: Nach ihren Worten wird es 15 bis 20 Jahre dauern, nur um den aufgelaufenen Sanierungsstau zu beseitigen. Bundesregierung und Bahn haben heute Mittag eine Vereinbarung unterschrieben, wonach bis 2030 Schienennetz, Brücken und Bahnhöfe saniert und die Technik erneuert werden sollen. Ziel ist es, die Zahl der Zugreisenden in diesem Zeitraum zu verdoppeln und ihnen einen besseren Service zu bieten: Pünktlicher, zuverlässiger und leistungsfähiger solle das Unternehmen werden, so Verkehrsminister Scheuer bei der Vertragsunterzeichnung.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 14.01.2020 15:00 Uhr

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