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Nachrichtenarchiv - 20.11.2020 21:45 Uhr

Koalition einigt sich grundsätzlich auf Frauenquote in Vorständen

Berlin: Die Große Koalition hat sich grundsätzlich auf eine verbindliche Mindestanzahl von Frauen in Unternehmens-Vorständen verständigt. Justizministerin Lambrecht berichtete am Abend von einer Einigung der Arbeitsgruppe, die Union und SPD eingesetzt hatten. Demnach muss in Vorständen mit mehr als drei Mitgliedern künftig ein Mitglied eine Frau sein. Dies gilt für Unternehmen, die börsennotiert und paritätisch mitbestimmt sind. Kommende Woche sollen die Spitzen der Großen Koalition den Plan auf den Weg bringen; dann soll die Ressortabstimmung über ein Gesetz starten. Lambrecht sagte, Frauen trügen mit hoher Qualifikation und Leistung zum Unternehmenserfolg bei. Das müsse auch in den Führungsebenen abgebildet werden. Die Frauenquote in Vorständen war bisher freiwillig. Für Aufsichtsräte gibt es schon seit 2016 eine Frauenquote von 30 Prozent.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 20.11.2020 21:45 Uhr

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