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Nachrichtenarchiv - 21.11.2020 06:00 Uhr

Koalition einigt sich auf Mindestbeteiligung von Frauen in Vorständen

Berlin: Die Große Koalition hat sich auf eine Mindestbeteiligung von Frauen an den Vorständen großer Firmen geeinigt. Nach Angaben von Justizministerin Lambrecht und Familienministerin Giffey muss künftig unter anderem in börsennotierten Unternehmen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts, also zum Beispiel bei Krankenkassen, mindestens ein Vorstandmitglied weiblich sein. Für die Aufsichtsräte großer börsenpflichtiger und mitbestimmungspflichtiger Unternehmen gilt seit 2016 eine Frauenquote von 30 Prozent. Bei den Vorständen setzte die Regierung bisher auf Freiwilligkeit. Da der Frauenanteil in den vergangenen Jahren aber kaum gestiegen ist, pochten die SPD-Politikerinnen Lambrecht und Giffey auf eine gesetzliche Regelung. Eine Entscheidung des Kabinetts ist für Dezember geplant.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 21.11.2020 06:00 Uhr

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