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Nachrichtenarchiv - 19.11.2020 12:00 Uhr

Kluft zwischen hohen und niedrigen Einkommen wächst in Corona-Krise

Berlin: Die Corona-Krise führt zu einer wachsenden Ungleichheit zwischen Arm und Reich in Deutschland. Das geht aus einer Studie des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts WSI hervor. Demnach sind Menschen, die schon vor der Krise ein niedriges Einkommen hatten, während der Pandemie fast doppelt so häufig von Einbußen betroffen wie Besserverdiener, heißt es in dem Bericht. Betroffenen drohten Armut und existenzielle Gefahr. WSI-Direktorin Kohlrausch warnte vor einem destabilisierenden Effekt auf die Gesellschaft: Wer in der Krise weniger Geld verdiene, sei eher bereit, Verschwörungsmythen zu glauben. Im Durchschnitt hatte knapp ein Drittel der 6.000 Befragten Einbußen hinnehmen müssen - neben Selbstständigen vor allem prekär Beschäftigte, also Minijobber und Leiharbeiter, sowie Menschen mit Kindern und mit ausländischen Wurzeln.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.11.2020 12:00 Uhr

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