BR24 Logo
BR24 Logo
BR24 Nachrichten

Nachrichtenarchiv - 19.07.2021 12:00 Uhr

Katastrophenschutzamt verteidigt Vorgehen bei der Flut

Berlin: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK hat sich nach der Flutkatastrophe verteidigt. Im Deutschlandfunk sagte BBK-Präsident Schuster, die Warn-Infrastruktur sei nicht das Problem gewesen, sondern eher, wie sensibel Behörden, aber auch die Bevölkerung auf Warnungen reagierten. Die Alarmketten hätten vollständig funktioniert, so Schuster. Zwischen Mittwoch und Samstag seien rund 150 Warnmeldungen abgesetzt worden. Schuster kündigte gleichwohl eine kritische Analyse der Abläufe an. Derzeit sei dafür aber noch nicht der richtige Zeitpunkt. Als Problem benannte er den Mangel an Sirenen, die nach Ende des Kalten Krieges vielfach abgebaut worden waren. Zuvor hatten sowohl FDP-Fraktionsvize Theurer als auch der SPD-Politiker Lauterbach Kritik geäußert: Theurer sprach von einem Systemversagen, für das Bundesinnenminister Seehofer die Verantwortung trage.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.07.2021 12:00 Uhr

Per Mail sharen
Die BR24-Topthemen
Darüber spricht Bayern