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Nachrichtenarchiv - 22.07.2021 08:00 Uhr

Katastrophenschutz-Präsident kündigt bessere Warnsysteme an

Mainz: Die Zahl der Todesopfer nach der Flut in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist auf 172 gestiegen. Alleine im rheinland-pfälzischen Kreis Ahrweiler kamen nach neuestem Stand 125 Menschen ums Leben, 155 werden noch vermisst. Inzwischen reagiert die Bundesregierung auf Berichte, wonach die Menschen in den Flutgebieten zu spät oder gar nicht vor der Katastrophe gewarnt wurden. Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Schuster, nannte im Morgenmagazin von ARD und ZDF drei Bereiche, in denen künftig investiert werden soll: Der Wiederaufbau von Sirenen, Warn-Apps und der Ausbau von Freiwilligendiensten. Außerdem kündigte Schuster an, dass die Bevölkerung in gefährdeten Gebieten automatisch per SMS informiert werden soll. Bundesinnenminister Seehofer habe diese Maßnahme so gut wie beschlossen, derzeit prüfe man die Umsetzung.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 22.07.2021 08:00 Uhr

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