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Nachrichtenarchiv - 28.07.2020 18:45 Uhr

Gericht stoppt bayerisches Beherbergungsverbot für Urlauber

München: Gäste aus einem inländischen Risikogebiet dürfen weiter in bayerischen Hotels übernachten. Das hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden. Er setzte das Beherbergungsverbot der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorläufig außer Vollzug. Denn aus dieser gehe nicht für jedermann klar hervor, welche Region gerade als Risikogebiet gelte und wo die aktuellen Infektionszahlen zu finden seien. Laut dem VGH reicht der Verweis auf die Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts dafür nicht aus. Auch dürfe die Überschreitung von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nicht automatisch zu einem Beherbergungsverbot führen. Das sei unverhältnismäßig. Abgelehnt hat der VGH den Antrag, die zahlenmäßige Begrenzung privater Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse in Hotels aufzuheben. Auch die übrigen Coronapflichten von Hotelbetreibern bleiben bestehen.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 28.07.2020 18:45 Uhr

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