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Nachrichtenarchiv - 09.06.2021 06:00 Uhr

Finanzministerium weist neue Vorwürfe im Wirecard-Skandal zurück

Berlin: Das Bundesfinanzministerium und die Anti-Geldwäsche-Einheit des Bundes haben neue Vorwürfe im Wirecard-Untersuchungsausschuss zurückgewiesen. Dabei ging es um die Frage, warum Verdachtsmeldungen aus dem Jahr 2019 nicht an Strafermittler weitergegeben worden sind. Finanz-Staatssekretär Bösinger sagte, er habe weder Dinge vorenthalten noch Informationen manipuliert. Auch FIU-Chef Schulte wies die Angriffe zurück. Berichte des Bayerischen Rundfunks, wonach die Commerzbank der Anti-Geldwäsche-Einheit schon im Februar 2019 detailliert Unregelmäßigkeiten bei Wirecard "auf dem Silbertablett" serviert habe, ließ Schulte nicht gelten. Die Münchner Oberstaatsanwältin Bäumler-Hösl nannte die umfassende Verdachtsmeldung der Commerzbank in ihrer Aussage dagegen "elementar". Die Opposition sieht im Wirecard-Skandal ein "kollektives Aufsichtsversagen".

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 09.06.2021 06:00 Uhr

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