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Nachrichtenarchiv - 30.07.2020 21:45 Uhr

FIFA-Chef weist neue Korruptionsvorwürfe zurück

Bern: Nach der Einleitung eines Strafverfahrens durch die Schweizer Justiz hat FIFA-Chef Infantino alle Vorwürfe zurückgewiesen. Der Fußballfunktionär erklärte, bei den fraglichen Treffen mit dem leitenden Bundesanwalt Lauber sei er nur seiner Auskunftspflicht nachgekommen. Ziel sei es gewesen, frühere Korruptions-Affären beim Weltfußballverband lückenlos aufzuklären. Die Schweizer Staatsanwaltschaft vermutet dagegen bei den geheim gehaltenen Treffen strafbare Handlungen. Sie wirft Infantino unter anderem Anstiftung zum Amtsmissbrauch und zur Begünstigung vor. Auch gegen Lauber soll ermittelt werden, sobald seine Immunität aufgehoben ist. Der Leiter der Schweizer Bundesanwaltschaft hat bereits seinen Rücktritt angekündigt und wird Ende August aus dem Amt scheiden.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 30.07.2020 21:45 Uhr

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