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Nachrichtenarchiv - 11.01.2021 13:00 Uhr

FDP kritisiert Vorstoß zur Nutzung von Handydaten für Kontrolle

München: Die FDP hat den Vorstoß von Gemeindetagspräsident Brandl kritisiert, die 15-Kilometer-Regel mit Hilfe von Handydaten zu überwachen. Das sei ein Tabubruch, sagte Bayerns FDP-Fraktionsvorsitzender Hagen. Deutschland dürfe kein Überwachungsstaat werden, um eine ohnehin fragwürdige Regelung zu kontrollieren. Die 15-Kilometer-Regel sieht vor, dass wer in einem Corona-Hotspot mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 wohnt, sich maximal 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernen darf. Um das zu kontrollieren, hatte Brandl im BR-Interview vorgeschlagen, Bewegungsprofile aus Handys auszulesen. So werde sehr treffsicher festgestellt, wo sich die Menschen aufhielten. Weiter sagte der CSU-Politiker: Man müsse jetzt entscheiden, was wichtiger sei: der Gesundheitsschutz oder der Datenschutz.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 11.01.2021 13:00 Uhr

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