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Nachrichtenarchiv - 30.07.2020 03:00 Uhr

FDP ist unzufrieden mit Aussagen von Finanzminister Scholz zu Wirecard

Berlin: Nach der gestrigen Sondersitzung des Finanzausschusses zum Wirecard-Skandal plädiert die FDP für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dürr sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", nach jetzigem Stand gebe es kaum eine andere Option, damit eine lückenlose Aufklärung stattfinden könne. Finanzminister Scholz habe kaum zur Aufklärung beigetragen und nur bereits bekannte Fakten vorgetragen. Außerdem zeige sich, dass die Aufsichtsbehörden nicht auf der Höhe der Zeit seien, um Betrugsfälle zu prüfen. Scholz hat in den ARD-Tagesthemen Reformen angekündigt. Künftig müsse eine Prüfung auch gegen den Willen des Unternehmens möglich sein. Außerdem müsse man dafür sorgen, dass nicht eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft jahrelang das gleiche Unternehmen begutachtet.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 30.07.2020 03:00 Uhr

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