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Nachrichtenarchiv - 09.10.2019 22:00 Uhr

Ermittler halten rechtsextremen Deutschen für Todesschützen von Halle

Halle: Nach den tödlichen Schüssen in der Saalestadt gehen die Ermittler von einem rechtsextremen Einzeltäter aus. Nach ARD-Informationen handelt es sich um einen 27-jährigen Deutschen aus Sachsen-Anhalt. Bundesinnenminister Seehofer sprach von einem antisemitischen Angriff. Die Ermittlungen hat die Bundesanwaltschaft an sich gezogen. Der Täter hatte in der Nähe der Synagoge in Halle zwei Menschen erschossen. Dabei handelt es sich offenbar um Zufallsopfer. Eigentliches Ziel des Angreifers war wohl die Synagoge, in der sich anlässlich des hohen jüdischen Feiertags Jom Kippur mehr als 50 Gläubige versammelt hatten. Wie der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde mitteilte, versuchte der Angreifer vergeblich, mit Waffengewalt in die Synagoge einzudringen. Auf seiner Flucht schoss der Täter auf ein Ehepaar und verletzte es schwer. Die Polizei konnte den Mann schließlich unweit von Halle stellen und festnehmen.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 09.10.2019 22:00 Uhr

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