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Nachrichtenarchiv - 06.04.2021 15:00 Uhr

EMA-Experte sieht Zusammenhang zwischen Atrazeneca-Impfstoff und Thrombosen

Brüssel: Die Europäische Arzneimittelagentur neigt offenbar zur Einschätzung, dass der Impftsoff von AstraZeneca zu lebensgefährlichen Thrombosen führen kann. Der Chef der EMA-Impfabteilung, Marco Cavaleri, hat in einem Interview erklärt, es sei mittlerweile klar, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Blutgerinnseln und dem Impfstoff gibt. Ihre offizielle Einschätzung will die EMA spätestens morgen bekanntgeben. In Deutschland hat es nach dem letzten Stand bei 31 Menschen Hirnvenenthrombosen nach Astrazeneca-Impfungen gegeben, neun von ihnen endeten tödlich. Betroffen waren 29 Frauen im Alter zwischen 20 und 63 Jahren sowie zwei Männer. Mehrere Länder haben die Impfung mit AstraZeneca gestoppt oder auf bestimmte Altersgruppen beschränkt.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 06.04.2021 15:00 Uhr

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