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Nachrichtenarchiv - 05.04.2021 23:00 Uhr

Chef des Hausärzteverbandes verlangt Klarheit über Astrazeneca

Berlin: Zum Start der Corona-Impfungen in vielen Hausarztpraxen fordert Verbandschef Weigeldt Klarheit über die Nebenwirkungen des Präparats von Astrazeneca. Der "Bild-Zeitung" sagte Weigeldt, Impfen dürfe weder für die Patienten, noch für den Arzt zur Mutprobe werden. Bund und Länder hatten vor einer Woche nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission beschlossen, den Impfstoff von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahre einzusetzen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen. Der Vorsitzende des Hausärzteverbands betonte, es fehle an Klarheit, welche Vorerkrankungen und Prädispositionen die Geimpften gehabt hätten, bei denen solche Thrombosen aufgetreten seien. Hausärzte könnten differenzierte Entscheidungen treffen - alle unter 60 Jahre von der Impfung mit Astrazeneca auszuschließen, sei - so wörtlich - sehr holzschnittartig.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 05.04.2021 23:00 Uhr

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