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Nachrichtenarchiv - 12.06.2019 08:00 Uhr

Chef der Wirtschaftsweisen fordert Abschaffung des Solidaritätszuschlags

Berlin: Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat sich für Steuersenkungen ausgesprochen. Deutschland sei im internationalen Steuerwettbewerb zurückgefallen - andere Länder wie die USA hätten die Unternehmenssteuern gesenkt. Außerdem ist nach Schmidts Worten die Last durch Steuern in der Ära von Kanzlerin Merkel gestiegen. Der Wirtschaftsweise sagte, ein Signal der steuerlichen Entlastung sei jetzt angebracht. Dazu gehöre auch die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags. In dieser Frage sind die Regierungsparteien gespalten. Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, dass der Soli für 90 Prozent der Zahler wegfallen soll. Viele in der Union und die Wirtschaft fordern eine komplette Abschaffung; die SPD ist dagegen.

Quelle: B5 Aktuell, 12.06.2019 08:00 Uhr

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