Zurück zur Startseite
BR24 Nachrichten
Zurück zur Startseite
BR24 Nachrichten

Nachrichtenarchiv - 09.10.2019 17:00 Uhr

Bewaffnete Angreifer in Halle wollten offenbar in Synagoge eindringen

Halle: Die Stadt in Sachsen-Anhalt ist nach tödlichen Schüssen im Ausnahmezustand. Nach Polizeiinformationen gaben am Mittag mindestens zwei schwer bewaffnete Täter mitten in der Stadt vor einer Synagoge Schüsse ab. Dabei wurde eine Frau, die wohl zufällig ins Schussfeld geriet, getötet. Einer der Täter soll versucht haben, in die Synagoge zu gelangen, indem er die Tür aufschoss, so der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, Privorozki. Ziel eines zweiten Angriffs war ein Dönerladen in der Nähe der Synagoge. Dabei wurde ein Mann erschossen. Danach sind die Täter in einem Auto geflüchtet. Wenig später fielen Schüsse etwa 15 Kilometer entfernt von Halle in Landsberg. Ein Taxifahrer und seine Frau wurden verletzt. Die Hintergründe der Taten sind noch völlig unklar. Laut Polizei gibt es eine Festnahme - Einzelheiten dazu liegen aber nicht vor. In Halle fahren inzwischen keine Busse und Straßenbahnen mehr. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 09.10.2019 17:00 Uhr

Per Mail sharen
Teilen
Die BR24-Topthemen
Darüber spricht Bayern