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Nachrichtenarchiv - 07.04.2021 13:45 Uhr

Bayern führt an Schulen Testpflicht - einheitliche Regeln für Handel

München: Bayern führt an den Schulen eine inzidenzunabhängige Corona-Testpflicht ein. Ministerpräsident Söder sagte nach der Sondersitzung des Kabinetts, alle Schüler und Lehrkräfte müssten sich in der Schule mindestens zwei Mal die Woche testen lassen. Die Teilnahme am Unterricht sei nur mit negativem Ergebnis möglich. Wegen der dritten Pandemiewelle werden weitere Öffnungen nach Söders Worten um mindestens zwei Wochen verschoben - auf frühestens 26. April. Dies gilt für die Außengastronomie, die Einführung sogenannter Modellregionen sowie für Kultureinrichtungen. Künftig bleiben laut Kabinettsbeschluss unabhängig von den Infektionszahlen nur die Geschäfte für die Grundversorgung geöffnet. Alle anderen Läden werden nach Söders Worten in eine allgemeine Struktur integriert: Bei einer Inzidenz unter 50 kann geöffnet werden, zwischen 50 und 100 ist Click und Meet möglich, zwischen 100 und 200 muss zusätzlich ein negativer Test vorgelegt werden. Dies gilt dann auch für Baumärkte und Blumenläden, die bisher eine Sonderstellung hatten. Söder gab als Marschroute "Vorsicht mit Vernunft" aus. Er plädierte auch für einen kurzen, einheitlichen Lockdown. Allerdings gebe es dafür noch keine Mehrheit unter den Bundesländern.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 07.04.2021 13:45 Uhr

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